Zahlen, Daten, Fakten

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Zahlen, Daten, Fakten. Hintergrund. Fast 23% der Erwerbstätigen bewegen häufig schwere Lasten. MSE führt Statistiken der AU-Tage an (21,6 % aller AU-Tage in 2011). 14,3 % arbeiten in Zwangshaltung. Einseitige Belastungen. - PowerPoint PPT Presentation

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  • Zahlen, Daten, FaktenSeite *

  • MSE fhrt Statistiken der AU-Tage an (21,6 % aller AU-Tage in 2011)2011 schieden wegen MSE mehr als 25.400 Menschen frhzeitig aus dem Arbeitsleben ausFast 23% der Erwerbsttigen bewegen hufig schwere Lasten14,3 % arbeiten in ZwangshaltungBewegungsmangelEinseitige BelastungenVolkskrankheitJeder 2. klagt ber BeschwerdenHintergrundSeite *

  • Alle Angaben in ProzentQuelle: Rckenschmerzen im letzten Jahr [Telefonischer Gesundheitssurvey des Robert Koch Institutes -RKI- 2004]

    Rckenschmerzen (2004)Seite *

  • AU-Tage (2011)Quelle: AU-Tage wegen Rckenerkrankungen in unterschiedlichen ICD-Diagnosen [Techniker Krankenkasse - Gesundheitsreport 2012] Seite *

  • Kosten (2011) Quelle: Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit 201 Seite *

  • AU-Tage/Berufe (2009): Mnner (1)

    Quelle: Liebers & Caffier 2009

    Seite *

  • AU-Tage/Berufe (2009): Mnner (2)

    Quelle: Liebers & Caffier 2009

    Seite *

  • AU-Tage/Berufe (2009): Frauen (1)

    Quelle: Liebers & Caffier 2009

    Seite *

  • AU-Tage/Berufe (2009): Frauen (2)

    Quelle: Liebers & Caffier 2009

    Seite *

  • EU-Renten (2011): Mnner Quelle: Statistik der Deutschen Rentenversicherung 2011 Seite *

  • EU-Renten (2011): Frauen Quelle: Statistik der Deutschen Rentenversicherung 2011Seite *

  • Berufskrankheiten (2011)Quelle: Berufskrankheiten durch die Wirbelsule im Jahr 2011 (Geschfts- und Rechnungsergebnisse der gewerblichen Berufsgenossenschaften und Unfallversicherungstrger der ffentlichen Hand 2011) Seite *

  • Sport (2009): MnnerQuelle: Sportliche Aktivitten der Mnner [Gesundheit in Deutschland aktuell 2009, S 107, Robert-Koch-Institut 2011 erwachsene Wohnbevlkerung ab 18 Jahre] Seite *

  • Sport (2009): FrauenQuelle: Sportliche Aktivitten der Frauen [Gesundheit in Deutschland aktuell 2009, S 107, Robert Koch Institut 2011 erwachsene Wohnbevlkerung ab 18 Jahre]

    Seite *

  • II.FachkonzeptSeite *

  • Ziel und Zielgruppen der KampagneReduktion arbeitsbezogener RckenbelastungenGENERELLES ZIELZIELGRUPPENMittler und MultiplikatorenArbeitgeberinnen und Arbeitgeber bzw. ArbeitsschutzverantwortlicheVersicherte (Beschftigte, Schlerinnen und Schler, Studentinnen und Studenten)Seite *

  • Physische Belastungsfaktorenmanuelle LastenhandhabungenArbeiten in erzwungener KrperhaltungArbeiten mit erhhter Kraftanstrengung und/oder Krafteinwirkungrepetitive Ttigkeiten mit hohen HandhabungsfrequenzenEinwirkungen von Ganzkrpervibrationeneinseitige Belastungen an BildschirmarbeitspltzenBewegungsmangelSeite *

  • Zustzliche psychische Belastungsfaktorenhohe Arbeitsanforderungenmangelnde Kontrolle / Entscheidungsspielraumfehlende soziale Untersttzung (Vorgesetzte, Kolleginnen und Kollegen)unzureichende GratifikationenUnzufriedenheit mit der ArbeitArbeitsplatzunsicherheitMonotonieSeite *

  • Individuelle FaktorenAlterGeschlechtKrpergre und -gewichtTrainiertheit bzw. bermiges Schonverhalten bei SchmerzenDispositionGesundheitsverhaltenKognitionenEmotionenPersnlichkeitSeite *

  • PrventionszieleErgonomie GefhrdungsbeurteilungArbeitsmedizinische Vorsorge Prventionskultur / GesundheitskompetenzWahrnehmung von PrventionsangebotenForschungGute Gesunde SchuleSeite *

  • Handlungsbereiche/Instrumente der PrventionHandlungshilfen zu Gefhrdungsbeurteilungen Betriebliche Wiedereingliederungsprogramme Ergonomisches Arbeitsplatz- und Produktdesign Integratives Gesundheitsmanagement Arbeitsmedizinische Vorsorge Schulungs- und Trainingsprogramme Instrumente zur Selbstbewertung der betrieblichen Prvention (z.B. durch Online-Erhebungen)Materialien fr Eltern, Schlerinnen und Schler, sowie Lehrerinnen und LehrerSeite *

  • KernbotschaftDas richtige Ma an Belastung hlt den Rcken gesund.Seite *

  • Struktur der KampagneDachkampagne: Aufmerksamkeit fr Trgerkampagnen wecken

    Trgerkampagnen: Branchenbezogene bzw. zielgruppenorientierte Ansprache

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  • Trger der Prventionskampagnegewerbliche BerufsgenossenschaftenUnfallversicherungstrger der ffentlichen HandSozialversicherung fr Landwirtschaft, Forsten und GartenbauKnappschaft Bahn See (Kranken- und Pflegeversicherung) Seite *

  • Beispiele fr Elemente der DachkampagneBereitstellung eines gemeinsamen Kommunikationskonzepts und eines einheitlichen Designs der KampagneBereitstellung zentraler und allgemeiner Medien, die sich fr einen branchen- und zielgruppenbergreifenden Einsatz eignenInformation von Multiplikatoren zur Durchfhrung der Kampagneffentlichkeitswirksame Promotion der KampagneEinbindung bzw. Verpflichtung von prominenten Multiplikatoren

    Seite *

  • Beispiele fr Elemente der TrgerkampagnenZielgruppenspezifische Operationalisierung des Fach- und KommunikationskonzeptsSchulung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Prventions-diensten der Trger zur Umsetzung der Kampagne in Betrieben und SchulenVerknpfung der Kampagne mit anderen PrventionsdienstleistungenDurchfhrung von VeranstaltungenDurchfhrung eigener Medien- und PressearbeitNutzung bzw. Produktion und Verteilung von Medienggf. Initiierung von Forschungsprojekten im Themenkreis der KampagneSeite *

  • EvaluationDie Dachkampagne und die Trgerkampagnen sollen umfassend evaluiert werden Ein Evaluationskonzept wird auf der Basis des Fachkonzeptes erstellt Auf die Gemeinsamen Grundstze fr Prventionskampagnen der gesetzlichen Unfallversicherung wird Bezug genommen

    zum Evaluationskonzept siehe auch Abschnitt V Evaluation Seite *

  • Vielen Dank fr Ihre Aufmerksamkeit!Seite *

    *Folien 3 15 (Aussagen, Tabellen und Zahlen) sind aus dem Factsheet abgeleitet bzw. entnommen*(unterschiedliche Schriftfarben haben keine Bedeutung; lediglich grafisches Stilmittel)*Bildunterschrift:Rckenschmerzen im letzten Jahr [Telefonischer Gesundheitssurvey des Robert Koch Institutes -RKI- 2004]

    Text zur Tabelle:57,5% der Mnner und 65,8% der Frauen sind im Jahr vor der Befragung von Rckenschmerzen betroffen gewesen. Die Altersunterschiede sind hier geringfgig und zu vernachlssigen: Mehr als jeder zweite Befragte hatte im Jahr vor der Befragung Rckenschmerzen. *Bildunterschrift:AU-Tage wegen Rckenerkrankungen in unterschiedlichen ICD-Diagnosen [Techniker Krankenkasse - Gesundheitsreport 2012]

    Erluterung:Zervikale Bandscheibenschden = Bandscheibenschden der Halswirbelsule (HWS)

    *Bildunterschrift:Produktionsausfall und Ausfall an Bruttowertschpfung nach Diagnosegruppen im Jahr 2011 [Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit]

    Text zur Tabelle:Die wirtschaftlichen Folgen von Rckenerkrankungen werden von der Bundesregierung in ihrem jhrlichen Bericht ber Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit nicht getrennt von den brigen MSE ausgewiesen, machen aber etwa die Hlfte der Gesamtkosten aus. Insgesamt standen auch im Jahr 2011 MSE mit 99,7 Millionen AU-Tagen, einem geschtzten Produktionsausfall (Lohnkosten) von 10 Milliarden Euro und einem Ausfall an Bruttowertschpfung (Arbeitsproduktivitt) von 17,3 Milliarden Euro auf dem ersten Rang aller Krankheitsklassen.*Bildunterschrift:Rckenschmerzen (M54 ICD 10) AU-Tage pro Jahr fr Berufe und Ttigkeiten mit einem Risiko gegenber dem Durchschnitt der Erwerbsbevlkerung 1,5 (altersstandardisiertes Relatives Risiko (sRR) fr das Auftreten AU-Tagen) und mindestens 5000 Beschftigten in Deutschland MNNER [nach Liebers & Caffier 2009]

    Text zur Tabelle:Eine Schtzung der Anteile der Berufe an den AU-Fllen wegen Rckenschmerzen haben Liebers und Caffier [Liebers & Caffier 2009] in einem Bericht der Bundesanstalt fr Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin auf der Basis der kumulierten Daten aus dem Jahr 2003 des AOK-Bundesverbandes, des BKK-Bundesverbandes, der Techniker-Krankenkasse und der GEK (Datenbestand von 18,5 Mio. Erwerbsttigen - 10,6 Mio. Mnner, 7,9 Mio. Frauen) vorgelegt. Die Rangfolge der 25 Berufe bei Mnnern bzw. bei Frauen mit den hchsten Risiken, wegen Rckenschmerzen in der ICD-10-Codierung M54 Arbeitsunfhigkeit bescheinigt zu bekommen, zeigen die o. g. Tabellen. Dabei ist mit einer geringen Unterschtzung der Risiken in jenen Arbeitsverhltnissen auszugehen, in denen kurzzeitige Arbeitsunfhigkeiten nicht rztlich bescheinigt werden mssen.*Fortsetzung zu Folie 7:Rckenschmerzen (M54 ICD 10) AU-Tage pro Jahr fr Berufe und Ttigkeiten mit einem Risiko gegenber dem Durchschnitt der Erwerbsbevlkerung 1,5 (altersstandardisiertes Relatives Risiko (sRR) fr das Auftreten AU-Tagen) und mindestens 5000 Beschftigten in Deutschland MNNER [nach Liebers & Caffier 2009]

    Text zur Tabelle:Eine Schtzung der Anteile der Berufe an den AU-Fllen wegen Rckenschmerzen haben Liebers und Caffier [Liebers & Caffier 2009] in einem Bericht der Bundesanstalt fr Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin auf der Basis der kumulierten Daten aus dem Jahr 2003 des AOK-Bundesverbandes, des BKK-Bundesverbandes, der Techniker-Krankenkasse und der GEK (Datenbestand von 18,5 Mio. Erwerbsttigen - 10,6 Mio. Mnner, 7,9 Mio. Frauen) vorgelegt. Die Rangfolge der 25 Berufe bei Mnnern bzw. bei Frauen mit den hchsten Risiken, wegen Rckenschmerzen in der ICD-10-Codierung M54 Arbeitsunfhigkeit bescheinigt zu bekommen, zeigen die o. g. Tabellen. Dabei ist mit einer geringen Unterschtzung der Risiken in jenen Arbeitsverhltnissen auszugehen, in denen kurzzeitige Arbeitsunfhigkeiten nicht rztlich bescheinigt werden mssen.

    *Bildunterschrift:Rckenschmerzen (M54 ICD 10) - AU-Tage pro Jahr fr Berufe und Ttigkeiten mit einem Risiko gegenber dem Durchschnitt der Erwerbsbevlkerung 1,5 (altersstandardisiertes Relatives Risiko (sRR) fr das Auftreten AU-Tagen) und mindestens 5000 Beschftigten in Deutschland FRAUEN [nach Liebers & Caffier 2009]

    Text zur Tabelle:Eine Schtzung der Anteile der Berufe an den AU-Fllen wegen Rckenschmerzen haben Liebers und Caffier [Liebers & Caffier 2009] in einem Bericht der Bundesanstalt fr Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin auf der Basis der kumulierten Daten aus dem Jahr 2003 des AOK-Bundesverbandes, des BKK-Bundesverbandes, der Techniker-Krankenkasse und der GEK (Datenbestand von 18,5 Mio. Erwerbsttigen - 10,6 Mio. Mnner, 7,9 Mio. Frauen) vorgelegt. Die Rangfolge der 25 Berufe bei Mnnern bzw. bei Frauen mit den hchsten Risiken, wegen Rckenschmerzen in der ICD-10-Codierung M54 Arbeitsunfhigkeit bescheinigt zu bekommen, zeigen die o. g. Tabellen. Dabei ist mit einer geringen Unterschtzung der Risiken in jenen Arbeitsverhltnissen auszugehen, in denen kurzzeitige Arbeitsunfhigkeiten nicht rztlich bescheinigt werden mssen.*Fortsetzung zu Folie 9:Rckenschmerzen (M54 ICD 10) - AU-Tage pro Jahr fr Berufe und Ttigkeiten mit einem Risiko gegenber dem Durchschnitt der Erwerbsbevlkerung 1,5 (altersstandardisiertes Relatives Risiko (sRR) fr das Auftreten AU-Tagen) und mindestens 5000 Beschftigten in Deutschland FRAUEN [nach Liebers & Caffier 2009]

    Text zur Tabelle:Eine Schtzung der Anteile der Berufe an den AU-Fllen wegen Rckenschmerzen haben Liebers und Caffier [Liebers & Caffier 2009] in einem Bericht der Bundesanstalt fr Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin auf der Basis der kumulierten Daten aus dem Jahr 2003 des AOK-Bundesverbandes, des BKK-Bundesverbandes, der Techniker-Krankenkasse und der GEK (Datenbestand von 18,5 Mio. Erwerbsttigen - 10,6 Mio. Mnner, 7,9 Mio. Frauen) vorgelegt. Die Rangfolge der 25 Berufe bei Mnnern bzw. bei Frauen mit den hchsten Risiken, wegen Rckenschmerzen in der ICD-10-Codierung M54 Arbeitsunfhigkeit bescheinigt zu bekommen, zeigen die o. g. Tabellen. Dabei ist mit einer geringen Unterschtzung der Risiken in jenen Arbeitsverhltnissen auszugehen, in denen kurzzeitige Arbeitsunfhigkeiten nicht rztlich bescheinigt werden mssen.*Bildunterschrift:Renten im Jahr 2011 wegen Erwerbsunfhigkeit von DRV-versicherten Mnnern durch Krankheiten des Muskel-Skelett-Systems und darunter wegen Rckenerkrankungen bzw. Rckenschmerzen Fallzahlen und Durchschnittsalter*Bildunterschrift:Renten im Jahr 2011 wegen Erwerbsunfhigkeit von DRV-versicherten Frauen durch Krankheiten des Muskel-Skelett-Systems und darunter wegen Rckenerkrankungen bzw. Rckenschmerzen Fallzahlen und Durchschnittsalter.*Bildunterschrift:Berufskrankheiten durch die Wirbelsule im Jahr 2011 (Quelle: Geschfts- und Rechnungsergebnisse der gewerblichen Berufsgenossenschaften und Unfallversicherungstrger der ffentlichen Hand 2011)

    *Bildunterschrift:Sportliche Aktivitten der Mnner [Quelle: Gesundheit in Deutschland aktuell 2009, S 107, Robert-Koch-Institut 2011 erwachsene Wohnbevlkerung ab 18 Jahre]

    Text zur Tabelle:Rckschlsse auf das Gesundheitsverhalten und das vorhandene Potenzial zu weiterer Prvention erlaubt das sportliche Freizeitverhalten der erwerbsfhigen Bevlkerung. Hierzu zeigen Daten der reprsentativen Befragung an 21.262 Personen durch das Robert-Koch-Institut (RKI) im Rahmen der Gesundheitsberichterstattung fr Deutschland, dass 26,3% der Mnner und 19,3% der Frauen angeben, wchentlich >4 Stunden Sport zu betreiben, jeweils 36% der Mnner und Frauen keinen Sport betreiben, sich die sportliche Aktivitt mit steigendem Lebensalter erheblich vermindert. Diese eher optimistischen Daten werden in kleineren Stichproben zumeist nicht erreicht. *Bildunterschrift:Sportliche Aktivitten der Frauen [Quelle: Gesundheit in Deutschland aktuell 2009, S 107, Robert Koch Institut 2011 erwachsene Wohnbevlkerung ab 18 Jahre]

    Text zur Tabelle:Rckschlsse auf das Gesundheitsverhalten und das vorhandene Potenzial zu weiterer Prvention erlaubt das sportliche Freizeitverhalten der erwerbsfhigen Bevlkerung. Hierzu zeigen Daten der reprsentativen Befragung an 21.262 Personen durch das Robert-Koch-Institut (RKI) im Rahmen der Gesundheitsberichterstattung fr Deutschland, dass 26,3% der Mnner und 19,3% der Frauen angeben, wchentlich >4 Stunden Sport zu betreiben, jeweils 36% der Mnner und Frauen keinen Sport betreiben, sich die sportliche Aktivitt mit steigendem Lebensalter erheblich vermindert. Diese eher optimistischen Daten werden in kleineren Stichproben zumeist nicht erreicht. *Folien 18 29 (Aussagen, Schaubilder) sind aus dem Fachkonzept abgeleitet. Das Fachkonzept wurde von einer Arbeitsgruppe aus Prventionsfachleuten unter Beteiligung von Arbeitsmedizinern und medizinerinnen, sowie Kommunikationsexperten- und expertinnen entwickelt und bildete die Grundlage fr die Kampagnenvorbereitungen.Sie finden das Fachkonzept auf der Kampagnenhomepage www.deinruecken.de unter > Kampagne. *Zielgruppen der Kampagne:Versicherte (Beschftigte, Schlerinnen und Schler, Studentinnen und Studenten etc.), die ungnstigen physischen Rckenbelastungen allein oder in Kombination mit psychischen Belastungen ausgesetzt sind mssen fr ihren Rcken aktiv werdenArbeitgeberinnen und Arbeitgeber bzw. diejenigen Personen, die fr den betrieblichen Arbeitsschutz Verantwortung tragen mssen fr den Rcken anderer aktiv werdenMittler und Multiplikatoren (Betriebsrztinnen und Betriebsrzte, Fachkrfte fr Arbeitssicherheit, Sicherheitsbeauftragte, betriebliche Interessenvertretung) mssen fr den Rcken anderer aktiv werden

    Generelles Ziel der Kampagne:Reduktion arbeitsbezogener Rckenbelastungen (inkl. Unterforderung)

    *manuelle Lastenhandhabungen, wie Heben, Halten, Tragen, Ziehen und SchiebenArbeiten in erzwungener Krperhaltung, wie Sitzen und Stehen ohne wirksame Entlastung, Rumpfbeugehaltungen, Hocken, Knien und Liegen (wie Folie)

    Bezglich physischer Belastungsfaktoren wurden vom Arbeitskreis 1.7 Arbeitsmedizin der DGUV eine Systematik fr den arbeitsmedizinischen Grundsatz G 46 Belastungen des Muskel-Skelettsystems erarbeitet, die sich inzwischen in Deutschland auch in Fachgesellschaften etabliert hat. Diese Tabelle wurde die Grundlage der Definition der physischen Belastungen im Fachkonzept zur Kampagne. Sie findet sich im Anhang 1 zum Fachkonzept mit ausfhrlicher Aufstellung Beschreibung physischer Risiko-/ Belastungsfaktoren inklusive Beispiele zugehriger Branchen/ Berufe/ Ttigkeiten.

    Zustzlich zu den dort genannten Belastungen wurden explizit fr die Kampagne auch einseitige Belastungen an Bildschirmarbeitspltzen im Bro sowie Bewegungsmangel als physische Belastungsfaktoren definiert. *

    Diese psychischen Belastungsfaktoren knnen in allen Beschftigungsgruppen vorkommen. *Diese individuelle Faktoren haben einen groen Einfluss auf die Beanspruchung und den Erfolg von Prventionsmanahmen.

    Zustzliche Erluterungen: Gesundheitsverhalten: z.B. Bewegung, ErnhrungKognitionen: z.B. Katastrophisieren, Furcht-/VermeidungsdenkenEmotionen: z.B. depressive VerstimmungPersnlichkeit: z.B. externaler Attributionsstil*Erhhung der Anzahl der Betriebe mit ergonomisch optimierten Arbeitspltzen, -sttten und -ablufen, auch unter Bercksichtigung des Aspekts der altersgerechten Arbeitspltze Erhhung der Anzahl und Qualitt der Gefhrdungsbeurteilungen zu physischen und psychischen Belastungen mit Schwerpunkt RckenErhhung der Anzahl der Betriebe, die arbeitsmedizinische Vorsorgeuntersuchungen nach dem Grundsatz G46 durchfhrenErhhung der Prventionskultur in Betrieben und Schulen, z. B. durch Verbesserung der Arbeitsorganisation, der Fhrungskompetenz, Einfhrung von Elementen des GesundheitsmanagementsErhhung der individuellen Gesundheitskompetenz der Versicherten (Wissen, Einstellung, Verhalten, subjektives Wohlbefinden)Erhhung der Anzahl von Versicherten, die (betrieblich gefrderte) Prventionsangebote mit Bezug auf Rckenbelastungen oder beschwerden wahrnehmenAbleitung konkreter Prventionsprodukte aus arbeitswissenschaftlichen und arbeitsmedizinischen Forschungserkenntnissen und Anwendung in der betrieblichen und schulischen Praxis Erhhung der Anzahl von Schulen mit einem geeigneten Konzept Gute Gesunde Schule

    *Handlungsbereiche:Im Rahmen der Kampagne sollen Prventionsmanahmen fr Betriebe und Schulen ausgearbeitet, bereitgestellt und evaluiert werden. Dabei sind alle Bereiche der Prvention (Primr-, Sekundr- und Tertirprvention) zu bercksichtigen. Hieraus ergeben sich die o.g. Handlungsbereiche unter Bercksichtigung der Beteiligung der Beschftigten.

    Folgende Themen sollen explizit nicht Gegenstand der Kampagne sein: Die Prvention von Belastungen und Beschwerden des Schulter-/Armsystems und der Hnde.Die Prvention von Belastungen und Beschwerden der unteren Extremitten. *Das richtige Ma an Belastung hlt den Rcken gesund. ist die Kernbotschaft der Kampagne als Basis fr die kreative Umsetzung in ein Kommunikationskonzept

    zur Grafik: berforderungen und Unterforderungen fhren zu erhhter Beanspruchung. Der persnliche Trainingszustand des Rckens und das Lebensalter bestimmen das optimale Ma der Belastung. *Die Prventionskampagne besteht aus einer gemeinsamen Dachkampagne aller beteiligten Institutionen sowie aus zielgruppenspezifischen Kampagnen einzelner Trger der gesetzlichen Unfallversicherung, der Landwirtschaftlichen Sozialversicherung und der Knappschaft (Kranken- und Pflegeversicherung).*Die Trger der Prventionskampagne sind diejenigen, die sich auch finanziell an der Prventionskampagne beteiligen. Diese Institutionen finden sich in der Absender-Logoleiste wieder.Zustzlich knnen Partner gewonnen werden, die die Kampagne ideell untersttzen. *Die berwiegend medial ausgerichtete Dachkampagne dient dazu, die Aufmerksamkeit fr die Aktivitten der Trgerkampagnen zu wecken. Die Dachkampagne stellt den Rahmen fr verschiedene Prventionsaktivitten der einzelnen Trger dar.

    Wesentliche Elemente der Dachkampagne sind zum Beispiel: Bereitstellung eines gemeinsamen Kommunikationskonzepts und eines einheitlichen Designs der Kampagne mit u.a. abgestimmtem Slogan und festgelegten GestaltungsrichtlinienBereitstellung zentraler und allgemeiner Medien, die sich fr einen branchen- und zielgruppenbergreifenden Einsatz eignen bzw. leicht an trgerspezifische Bedrfnisse angepasst werden knnen, z. B. Flyer, Broschren, Zeitschriften, Radio-Spots, Kurzfilme, Anzeigenvorlagen, Internetportal, Einbindung sozialer Netzwerke im InternetInformation von Multiplikatoren zur Durchfhrung der Kampagne und der branchen- oder zielgruppenspezifischen Anpassung in den einzelnen Husernffentlichkeitswirksame Promotion der Kampagne, zum Beispiel durch Plakatwerbung, Presseaktivitten und VeranstaltungenEinbindung bzw. Verpflichtung von prominenten Multiplikatoren zur Frderung von Bekanntheitsgrad und Wirkung der Kampagne

    *Die Trger verfolgen die Ziele der Kampagne durch branchenbezogene bzw. zielgruppenorientierte Trgerkampagnen.

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