Linth-Zeitung / Zürichsee-Zeitung

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    10-Mar-2016
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Ein paar Beispiele meiner ersten Artikel für die Linth-Zeitung (heute Zürichsee-Zeitung).

Transcript of Linth-Zeitung / Zürichsee-Zeitung

  • Donnerstag, 18. Oktober 2007, NR. 242

    *** AZ 8640 Rapperswil, Fr. 2. (inkl. 2,4% MwSt.), Redaktion Rapperswil: 055 220 42 42, Fax 055 220 42 43, Redaktion Uznach: 055 285 90 67, Fax: 055 290 11 04.Inserate: 055 220 74 00, Fax 055 220 74 09, Abo-Service: 0848 805 521, Fax 0848 805 520, abo@zsz.ch (MoFr 7.3012.00, 13.0020.00 Uhr). www.zsz.ch

    Rapperswil-Jona Am Dienstagabend war die Premiere von Das Zelt

    Genuss fr Auge und OhrSeit 2002 tourt DasZelt in der Schweizund zeigt beliebte natio-nale Knstler. DiesesJahr macht es zum ers-ten Mal in Rapperswil-Jona Halt.

    Tanya Knig

    Auf dem Para-Parkplatz inRapperswil-Jona steht seitDienstag kein Zirkuszelt, son-dern Das Zelt. Dort treten kei-ne Tiere, dafr aber Komiker,Snger, Schauspieler und Bandsauf. Das Zelt steht bis 26. Ok-tober in Rapperswil-Jona undzeigt das berhmt-berchtigteFrauenquartett Acapickels, denitalienisch-schweizerischen Ko-miker Massimo Rocchi auf derSuche nach seiner Identitt, dieBrder Schlatter und Frey, Gub-ser und Co., die Band a-live in-klusive Spezialgast und Music-Star-Finalistin Sandra Wild.Fr die Kleinen gibt es ein Kin-derprogramm im Kinderzeltmit einem Konzert von UeliSchmezer, bekannt als TV-Mo-derator der Sendung Kassen-sturz, und ein Dialekt-MusicalS Dschungelbuech.

    Am Dienstagabend fand diePremiere von Das Zelt mit der

    Show Acapickels and Orches-tra go to Las Vegas statt.Gleichzeitig ist es die Ab-schiedstour der vier Frauen.

    Begeisterte StadtrteDiejenigen, denen die Show

    alleine nicht ausreichte, buch-ten sich gleich ein Dinner im

    Zelt dazu. Auch die StadtrteWalter Domeisen, Thomas Regg, Rahel Wrmli, BrigitteBruhin und Feuerwehrkom-mandant Roland Meier fandenden Weg in Das Zelt. Domei-sen sagte: Meine Frau und ichhaben den Abend sehr genos-sen. Wir haben schon lange

    nicht mehr so gelacht wie berdiese vier verrckten Weiber.Regg: Ich finde es eine starkeSache, dass Das Zelt zum ers-ten Mal in Rapperswil-Jona gas-tiert hat. Positiv ist, dass es vie-le Besucher aus der Umgebung,zum Beispiel aus dem Glarner-land, anzieht. Seite 3

    Das Zelt steht bis 26. Oktober auf dem Parkplatz gegenber der Diners Club Arena. (Geri Schedl)

    Im berblickPrmierungenViehschau. Die Prmierungender schnsten Khe, Rinder undStiere geht weiter, die Spannungsteigt: Wer wird Miss Linth2007? Seite 2Tag der offenen TrUznach. Das Spital Linth feiertden Abschluss der ersten Bau-etappe. Die Bevlkerung ist am3. November eingeladen. Seite 4Tibeter-GemeinschaftRapperswil-Jona/Uznach. DieTibeter-Gemeinschaft informier-te das Volk anlsslich der Aus-zeichnungsverleihung an denDalai-Lama. Seite 5MehrfamilienhausEschenbach. Die Baugenossen-schaft Custor plant ein fnftesund letztes Mehrfamilienhausan der Mythenstrasse. Vier ste-hen bereits. Seite 7

    Liegenschaften-/

    Stellenmarkt

    Wein

    Spitzenweinin AussichtFreude bei den Wein-bauern am Zrichsee:Der Jahrgang 2007 verspricht allerhchsteQualitt.

    In diesen Tagen werden inden Rebbergen rund um den Z-richsee die letzten Trauben ge-erntet. Den Winzern macht dieArbeit heuer doppelt Spass. Be-reits jetzt ist nmlich klar, dassder Jahrgang 2007 grosses Po-tenzial hat, ein Spitzenwein zuwerden. Die Qualitt ist sehrgut, sagt Samuel Wetli, Prsi-dent des Weinbauvereins Z-richsee. Seine Kollegen rund umden See stimmen ihm zu. Egalob in der Au, in Stfa, Erlenbachoder Freienbach: berall hegtman grosse Erwartungen an denZrichseewein 2007. Bei Mess-werten von bis zu 130 chsle-grad in den Trauben bestehtauch durchaus Anlass dazu.

    Verantwortlich fr das Spit-zenjahr war die dem Wein zu-trgliche Witterung. Der Winterwar mild, der Frhling warm,der Sommer feucht und nicht zukhl und der Herbst sonnig. Ei-gentlich hat in diesem Jahr allesgestimmt, sagt WeinkontrolleurChristopher Ammann. Getrbtwird die Bilanz allerdings durchHagelschden, die vor allem inden Weinbaugebieten in derMarch auftraten. (zsz) Seite 5

    ZSG prft Alternativen Zrichsee. Die Winter-Lngs-fahrten werden am 9. Dezemberwohl nicht mit der Panta Rheibeginnen, die Sanierung dauertlnger. Seite 11

    Trkei

    Militrschlge gegen PKK erlaubt

    Trotz internationaler Warnun-gen hat das trkische Parlamentgestern grnes Licht fr Militr-schlge gegen kurdische Rebel-len im Nordirak gegeben. DerBeschluss hat aber nicht automa-tisch einen Einsatz im Nachbar-land zur Folge. MinisterprsidentRecep Tayyip Erdogan hatte vorder Debatte beteuert, er hoffe,keinen Gebrauch von der Er-mchtigung machen zu mssen.Seine Regierung steht innenpoli-tisch unter Druck, nachdem beiAnschlgen der verbotenen kur-dischen Arbeiterpartei PKK in-nert zwei Wochen mehr als zweiDutzend Soldaten und Zivilistengettet worden waren. Schtzun-gen zufolge haben etwa 3500 Re-bellen Unterschlupf im Nordirakgefunden. (dpa/afp) Seite 15

    Neat

    PrziserDurchschlag

    Neun Monate frher als ge-plant ist gestern die Westrhredes Gotthard-Basistunnels derNeat zwischen Sedrun GR undAmsteg UR durchbrochen wor-den. Die Mineure, die sich ges-tern Morgen nach dem Durch-bruch die Hnde reichten, leiste-ten im 17 Kilometer langen Tun-nelteil zwischen Sedrun undAmsteg Przisionsarbeit. DieAbweichung der beiden Ab-schnitte betrug horizontal knapp15 und vertikal nur gerade 1Zentimeter. Nach Angaben derBauherrin, der Alptransit Gott-hard AG, sind inzwischen fast 70Prozent des 153,5 Kilometer um-fassenden Tunnelsystems amGotthard ausgebrochen.

    Im 11 Kilometer langen Teil-abschnitt Amsteg der Westrhrefrassen sich zwei Tunnelbohr-maschinen durch den Berg. Der6 Kilometer lange Abschnitt Se-drun wurde im Sprengvortriebausgebrochen. Bei der Durch-querung des Tavetscher Zwi-schenmassivs, einer geologischschwierigen Zone, beschrittendie Tunnelbauer neue Wege.Weil sich die im Zwischenmas-siv ausgebrochenen Hohlrumedurch den Gebirgsdruck wiederschliessen knnen, wurde erst-mals fr den Tunnelvortrieb dasKonzept mit dem deformierba-ren Stahleinbau entwickelt.Dehnbare Stahlbogen wurdenals Sttzen eingebaut, damit dieRume offengehalten werdenkonnten. (sda) Seite 13

    Tierschutz

    Ahndung istGlckssache

    Wie Tierschutzdelikte in denKantonen geahndet und demBundesamt fr Veterinrwesen(BVET) gemeldet werden, isthchst unterschiedlich. In abso-luten Zahlen liegt der KantonZrich an der Spitze: 2006 hat er150 neue Gerichtsentscheide zuTierschutzdelikten gemeldet. Ge-messen an der Bevlkerung,fhrt der Kanton St. Gallen (144Flle) die Liste an mit 3,14 ge-meldeten Entscheiden pro 10 000Einwohnern (Zrich: 1,19).

    Inbegriffen sind jeweils nichtnur Verurteilungen, sondernauch etwa Freisprche oder Ein-stellungen, wie Gieri Bolliger, ab1. November Geschftsfhrer derStiftung Tier im Recht, gesternvor den Medien ausfhrte. DieStiftung prsentierte ihren Jah-resbericht 2006. Fr die Statistikliefert ihr jeweils das BVET dieDaten. Die hohen Zahlen freuenBolliger. Sie seien nicht einAlarmzeichen, dass diese Kan-tone Tierhllen sind. Vielmehrbelegten sie, dass sie die Melde-pflicht einhalten und sich mitTierschutzdelikten befassen. AusGenf und Solothurn etwa sei kei-ne einzige Meldung eingegangen.

    Im Berichtsjahr gingen 572neue Fallmeldungen ein, 52mehr als im Vorjahr. 404 davonbetrafen Heimtiere. Laut Bolligerist die Anzahl der Delikte gegenHunde frmlich explodiert,nachdem 2005 in Oberglatt dreiKampfhunde ein Kind zu Todegebissen hatten. (sda) Seite 11

    Jim Hall im Moods

    Zrich. Mit Jim Hall trat eine le-bende Legende im Moods auf.Seine Musik kommt ganz ohneEffekthascherei aus und gehtunter die Haut. Seite 33Schsse in GerichtItalien. Whrend einer Schei-dungsverhandlung hat ein Mannseine Frau und deren Bruder ge-ttet. Er wurde darauf von derPolizei erschossen. Die Letzte

    Magnin (rechts) im Kopfballduell mit Cherundolo. (key)

    Nach dem einigermassen zu-friedenstellenden 3:1-Sieg amletzten Samstag in Zrich gegensterreich enttuschte gesternAbend in Basel die SchweizerFussball-Nationalmannschaft ih-re Fans: Mit einer 0:1-Niederlagegegen die USA ging ein weiterer

    EM-Test ziemlich daneben. DieMannschaft von Coach KbiKuhn prsentierte sich uninspi-riert, trge und unfhig, eineneinigermassen hohen Spielrhyth-mus anzuschlagen. Den Trefferfr die Gste erzielte in der 86.Bradley. (zsz) Seite 19

    Fussball Nati verliert 0:1 gegen USA

    Ein Spiel zum Vergessen

  • Linthgebiet 3Linth-Zeitung Donnerstag, 18. Oktober 2007

    Rapperswil-Jona Acapickels sind auf ihrer Finaltour und machten auch in Rapperswil Halt

    Nehmen kein Blatt vor den MundMit ihrer Show Acapickelsand Orchestra go to Las Ve-gas zeigten die vier witzigenFrauen, wie man mit einfa-chen Mitteln eine Supershowauf die Beine stellt. Die Zu-schauer waren begeistert.

    Tanya Knig

    Kurz vor 20 Uhr herrscht eine lockereStimmung im Zelt. Die Zuschauer sit-zen gespannt auf ihren Pltzen und er-warten die Show der Acapickels. Bis aufwenige Pltze sind alle besetzt. AdrianSteiner, Das Zelt-Grnder, begrsstdas Publikum und bedankt sich bei derStadt Rapperswil-Jona fr ihre Gast-freundschaft. Ein Stimme ertnt aus denLautsprechern und kndigt in engli-scher Sprache the fabulous Acapickelsan, schliesslich gehen sie nach Las Ve-gas. Und prompt stehen Helga Schnei-der, Juliette Blamage, Barbara Hutzen-laub und Lotti Stubli in Bauernkleidernauf der Bhne. Grosses Gelchter ausdem Publikum. Die Acapickels begin-nen zu klatschen und klopfen mit St-cken einen Rhythmus auf den Boden.Sie seien die einzige wahre Hardcore-

    Band und htten das Privileg, ins SwissHeidi Hotel nach Las Vegas zu gehen.Die Reise beginnt. Die Frauen jodeln,und ihre Taschen entpuppen sich alsHandorgeln. Sogar ein Afrolndler, ei-ne Mischung aus Schweizer Lndlermu-sik mit afrikanischen Tnen, steht aufdem Programm. Das Publikum lachtund lacht.

    Dann wird das Mnnerorchester be-grsst. Am Keyboard ist Buddy Casino,Kalle Mews sitzt am Schlagzeug, beide

    aus Berlin, und Martin Mller aus Baselhat den Bass im Griff. Sie beginnen ori-entalische Tne zu spielen, und die