Neue Zeitung - Ausgabe Oldenburg KW10

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Die Wochenzeitung zum Wochenende

Transcript of Neue Zeitung - Ausgabe Oldenburg KW10

  • LzO StiftungenMehr Kapital frneue Frderungen Seite 2

    Beluga-DramaDer VfL steckt noch in derSchockstarre Seite 3

    SportHTV Volleyballdamen feiern ihren Titel Seite 9

    WissenGibt es Regen, wenn Schwalbentief iegen? Seite 10

    KW 10 . Samstag, 12. Mrz 2011 3. Jahrgang - Ausgabe 10 / Oldenburg

    ffnungszeiten:Mo-Fr 10-12.30 Uhrund 15-18 UhrSa 10-13 Uhr

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    Die Alternativezu den Sesseln mit dem

    runden Drehfu

    OLDENBURG. Die Zahl der Unternehmensinsolvenzen im Oldenburger Land ist im vergangenen Jahr um rund 20 Prozent im Vergleich zu 2009 gestiegen. 406 Unter-nehmen der Region meldeten Zahlungsunfhigkeit bei den Amtsgerichten an (2009: 339).

    Die Insolvenzstatistik 2010 zeige noch die Folgen des teils tiefen wirtschaftlichen Einbruchs 2009, so Dr. Joachim Peters, Hauptge-schftsfhrer der Olden-burgischen Industrie- und Handelskammer (IHK). Die Wirtschaft im Oldenburger Land hat sich aber in den letzten Monaten rasant und in beeindruckender Weise erholt. Wir gehen deshalb von deutlich rcklufigen Insolvenzen in diesem Jahr aus, sagte Peters.

    Insgesamt gab es 2010 im Dienstleistungsgewerbe 160 Insolvenzen (2009: 117). Zu bercksichtigen sei, dass ein Groteil der Existenzgrn-der sich im Servicebereich selbststndig machen.

    Viele starten wegen dro-hender Erwerbslosigkeit und bentigen fr ihr Vorhaben nur geringe Eigenmittel, sagte Peters. Nicht immer jedoch seien die Grndungs-vorhaben gut durchdacht. Daher habe es deutlich mehr Insolvenzen im Kleingewerbe und bei Einzelunternehmen gegeben als 2009 Auer-dem hat der lange und harte Winter 2010 dem regiona-len Baugewerbe zugesetzt, nennt Peters einen weiteren Grund fr die Zunahme.

    406 Firmen gingen in die Insolvenz

    Freispruch fr die Mutter der toten MelinaStaatsanwaltschaft bewertet den Sachverhalt als vllig ungeklrtOLDENBURG (dadb-nrd).Im Prozess um den Tod der vier Monate alten Melina ist deren Mutter am Mittwoch aus Mangel an Beweisen freigesprochen worden.

    Dies ist kein Freispruch erster Klasse, denn wir wis-sen nicht, was passiert ist, sagte der Vorsitzende Rich-ter am Landgericht Olden-burg, Dietrich Janen, in seiner Urteilsbegrndung. Im Zweifel msse zugunsten der Angeklagten entschieden werden. Zuvor hatten bereits Staatsanwaltschaft und Ver-teidigung in ihren Pldoyers einen Freispruch beantragt. Die 22-jhrige Mutter muss-te sich wegen Krperverlet-zung mit Todesfolge ver-antworten. Die junge Frau war beschuldigt worden, ihr Baby im Mrz 2009 so heftig geschttelt zu haben, dass es acht Tage spter in einem Krankenhaus an den Folgen der Verletzungen starb. Ein Krankenhaus-Arzt hatte dar-aufhin Anzeige erstattet. Die Mutter hatte zum Pro-zessauftakt am Dienstag die gegen sie erhobenen Vor-wrfe zurckgewiesen. Sie sagte aus, dass Melina an jenem Abend ganz nor-mal ihr Flschchen bekom-men, sich dann verschluckt, gerchelt und nicht mehr geatmet habe. Zugleich hatte Melinas Gromutter ausge-sagt, dass sie dem Kindsva-

    ter zutraue, Melina etwas angetan zu haben, das den Tod auslste. Der 22-jhri-ge, der als Zeuge geladen worden war, verweigerte die Aussage. Zwei vom Gericht bestell-te Gutachter besttigten am Mittwoch die Angaben des Krankenhaus-Arztes, wonach Melina an den Folgen von schweren Hirnschdigun-gen gestorben ist, die wahr-scheinlich auf Gewalteinwir-kung beruhten. Die Befunde seien charakteristisch fr ein

    Schttel-Trauma, hie es. Zugleich prsentierte einer der Gutachter vom Institut fr Neuropathologie in Bre-men einen Artikel aus einer medizinischen Fachzeit-schrift. Darin wurde ein hnlicher Fall geschildert, wie von Melinas Mutter dargestellt: Atemstillstand infolge des Verschluckens von Babynah-rung und anschlieenden Hirnblutungen, die zum Tode fhrten.

    Sehr wahrscheinlich ist die-

    ser Verlauf nicht, er ist aber auch nicht auszuschlieen, sagte der Gutachter. Vor diesem Hintergrund sei der Sachverhalt vllig unge-klrt, sagte die Staatsanwl-tin in ihrem Pldoyer. Es sei kein schuldhaftes Ereignis festzustellen gewesen. hn-lich uerte sich Richter Jan-en in seinem Urteil.

    Vieles spricht fr ein Scht-teltrauma, aber die Schuld der Angeklagten daran konnten wir nicht feststel-len.

    Staatsanwaltschaft und Verteidigung pldierten auf Freispruch Foto: dadp

    OLDENBURG. Die Verknap-pung von Wohnraum in Oldenburg verschrft sich zunehmend. Stefan Knner, Geschftsfhrer der GSG, beleuchtet auf Einladung der FREIEN WHLER - Brger Fr Oldenburg das hochak-tuelle Problem aus unter-schiedlichen Sichtweisen.

    Die derzeitige Situation, Ursachen und mgliche Lsungswege sind Schwer-punkte seines Referates.Den Verkauf von GSG Woh-nungen sowie die dem-zufolge erheblichen Neu-bau-Aktivitten seiner Gesellschaft will Knner ebenfalls erlutern. Auch Sinn oder Unsinn 15-stckiger Hochhuser im innerstdtischen Bereich als Teillsung bezahlbaren Wohnungsbaus, soll Thema der anschlieenden Diskus-sion sein. Die ffentliche Veranstaltung findet am Mittwoch den 23. Mrz im PFL statt. Der Eintritt ist frei.

    Wohnraum-VerknappungDiskussion mitGSG-Chef

  • OL2 Lokales Neue Zeitung

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    Anzeigenpreise lt. Tarif 2 vom 1. Mrz 2011.Fr unverlangt eingesandte Manuskripte, Bilder und Bcher wird keine Haftung bernommen. Rcksendungen nur, wenn Rckporto beigefgt. Im Falle hherer Gewalt, bei Streik, Aussperrung oder sonstigen Strungen des Arbeitsfriedens besteht kein Anspruch auf Lieferung der Zeitung und kein Entschdigungsanspruch. Jeder von uns verffentlichte Text und die Weiterverwendung von eigens fr den Verlag entworfenen Anzeigen drfen nur mit schriftlicher Genehmigung des Verlags durch Dritte bernommen werden.

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    Fr alle Situationen, die ich mir vorstellen kann, nutze ich mein Smartphone. Als ich 1992 das erste Mal ein Handy in der Hand hielt war mein sofortiger Gedanke: Wenn auf diesen Dingern noch das Inter-net eingebunden werden kann, dann wird das eine Vermark-tungsrevolution. Und 19 Jahre spter sollte ich damit auch recht haben. Eine aktuelle Studie ergibt, dass 75% der Handybesitzer das Haus nicht ohne ihr Gert verlassen und 80% der Deutschen nutzen das Internet mindestens ein-mal wchentlich zu privaten Zwecken.

    Das Smartphone verbindet die erlernte Handy- und Internet-kompetenz: Mobiles Internet ist auf dem Vormarsch. Inner-halb von nur 40 Jahren sind Computer vom Rechenzentrumauf Hosentaschengre geschrumpft und trotzdem leistungsfhiger denn je. Durch die verlssliche Netzabde-ckung mit relevanten ber-tragungsraten wird mit der zu-nehmenden Gerteverbreitung ein Anstieg des mobilen Da-

    tenverkehrs um das 66-Fache bis 2013 prognostiziert. Zudem werden die Gerte und Datenatrates erschwinglicher. Die verbesserte Menfhrung der intuitiven Touchscreens macht die Gerte um einiges ngerfreundlicher und fungiert so als Marktffner.

    Fr lokale Information ber Stdte und Regionen Deutsch-lands sind Dienstleister wie z.B. Qype oder goLocal auf dem Vormarsch und machen es interessant nach Herzens-lust Dienstleister und Ge-schfte nden und bewerten zu knnen. Und auf diesem Wege ganz nebenbei nette Menschen kennenlernen, die hnliche Interessen haben und direkt um die Ecke wohnen. Oder den guten alten Coupon per Smartphone im Geschft einlsen und so einen lokalen Vorteil geniessen.

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    Munter hollnIhr Joe Rahn

    Handys verndern unser Konsumverhalten

    Es geht auch ohne den Gang vor das GerichtSchlichtungsservice der HWK wird intensiv genutztOLDENBURG. Unstimmig-keiten zwischen Autofah-rern und Kfz-Werksttten im Oldenburger Land mssen nicht vor Gericht ausgetra-gen werden. Durch Einschal-ten der bei der Handwerks-kammer (HWK) Oldenburg bestehenden Kfz-Schiedsstel-le konnten im vergangenen Jahr die meisten Beschwer-den der Kunden schon im Vorfeld ausgerumt werden.Insgesamt gingen im Jahr 2010 bei der Schiedsstelle 69 Beschwerden ein, von denen 44 im Vorfeld erledigt wurden. Dabei gelang es sowohl die Autobesitzer

    von der Angemessenheit der Rechnung zu berzeugen als auch die Werksttten zu ver-anlassen, Nachbesserungen bei Reparaturen auszufhren oder von Kunden bereits bezahlte Betrge teilweise zurckzuerstatten.Bei den brigen Antrgen wurde den Eingaben fnf-mal stattgegeben. In zehn Fllen wurde ein Vergleich erzielt, fnf Antrge wies die Schiedsstelle als unbe-grndet zurck. Die brigen Verfahren sind noch nicht abgeschlossen.Angerufen wird die Schlich-tungsstelle in der Regel

    immer erst dann, wenn Verhandlungen zu keinem befriedigenden Ergebnis fh-ren. Das Gremium kann nur in Streitfllen vermitteln, wenn der Betrieb, gegen den eine Beschwerde vorliegt, auch Mitglied einer Kfz-Innung ist. Nicht einschalten kann es sich bei Garantie-leistungen des Herstellers und bei Streitigkeiten aus den Verkufen von Neu- und Gebrauchtwagen. Die Schiedsspr