Bruder Klaus hat einen stillen Helfer ... OBWALDEN Sarnen Seite 4/5 Schwendi Seite 6 Kägiswil...

Click here to load reader

  • date post

    22-Aug-2020
  • Category

    Documents

  • view

    0
  • download

    0

Embed Size (px)

Transcript of Bruder Klaus hat einen stillen Helfer ... OBWALDEN Sarnen Seite 4/5 Schwendi Seite 6 Kägiswil...

  • OBWALDEN

    Sarnen Seite 4/5

    Schwendi Seite 6

    Kägiswil Seite 7

    Alpnach Seite 8/9

    Sachseln • Flüeli Seite 10/11

    Giswil Seite 12/13

    Lungern • Bürglen Seite 14/15

    Kerns • St. Niklausen Seite 16/17

    Melchtal Seite 18

    16/2013 1. bis 14. September

    Bruder Klaus hat einen stillen Helfer Für alle Belange der Bruder-Klausen-Wallfahrt in den Ranft

    und nach Sachseln ist ein eigenes Sekretariat zuständig.

    Pierre Perroulaz führt dieses seit 32 Jahren. Trägerschaft der

    Stelle ist die Bruder-Klausen-Stiftung. Seite 2/3

    (Bild: Donato Fisch)

  • 2 Thema

    Das Wallfahrtssekretariat in Sachseln

    «Vieles ist einfach so gekommen»

    Pierre Perroulaz notiert sich eine Reservation für die Kapellen im Ranft.

    Ursprünglich war Pierre Perroulaz von Beruf dipl. Drogist. Damals hatte er täglich mit Leuten zu tun. 1981 wurde im Rahmen des Ge- denkjahrs «500 Jahre Stanser Ver- kommnis» durch die Bruder-Klau- sen-Stiftung in Sachseln ein Wall- fahrtssekretariat gescha� en. Pierre Perroulaz bewarb sich erfolgreich auf die ausgeschriebene Stelle. Seit- her ist er im Kontakt mit unzähligen Pilgern aus nah und fern.

    «Was, Bruder Klaus hat eine Face- book-Seite? Davon wusste ich nichts.» Pierre Perroulaz staunt. – Man � ndet Bruder Klaus tatsächlich auf Face- book. Zugegeben, er hat etwas unge- wöhnliche Interessen. Zu seinem Be- kanntenkreis gehört angeblich auch ein gewisser «Nikolaus von der Flüe». Damit ist klar, dass der Eintrag von keiner o� ziellen Stelle stammt.

    Eine Schreibmaschine für tausende von Adressen Es geht lebhaft zu auf dem Wallfahrts- sekretariat in Sachseln. In den ersten zehn Minuten klingelt das Telefon zwei Mal und der Postbote gibt ein Paket ab. Pierre Perroulaz lässt sich nicht aus der Ruhe bringen. «Nach dem Gedenkjahr 1981 wusste ich nicht, wie es weitergehen würde. Aber es ging weiter. Und vieles hat sich seit- her verändert. Anfänglich schrieb man die Etiketten für den Versand tausender von Rundbriefen jedes Mal mit der Kugelkopf-Schreibmaschine neu. Die Daten waren auf Karteikar- ten gespeichert. Computer gab es noch keine.»

    Vordergründig sind es Termine Damals wie heute kommen die Leute mit ihren Anliegen auf das Wallfahrts- sekretariat. Oftmals holen sie sich eine Auskunft oder bringen eine Spende. Vordergründig geht es um Termine, Reservationen oder Mess- gelder. «Oft verbirgt sich hinter der Anfrage ein zusätzliches Anliegen. Beim Gespräch stelle ich fest, dass die Partnerin schwer erkrankt oder ein Enkelkind wegen der Berufswahl in Not ist.» Hier braucht es Fingerspit- zengefühl. Pierre Perroulaz fragt nach, probiert sich in Lebenssituatio- nen einzufühlen. «Heute stehe ich al- tersmässig näher bei den Pilgern. Ich habe selbst drei Kinder und ein be- tagter Elternteil lebt noch. Da ist mir vieles vertraut. Ich möchte, dass kein Mensch von hier weggeht ohne An- teilnahme oder einen Vorschlag, wie es im Leben weitergehen könnte.» So gesehen ist die Arbeit auf dem Wall-

    fahrtssekretariat gleichzeitig eine Form von Seelsorge. Manchmal keh- ren Leute zurück und erzählen später, wie es ihnen ergangen ist. «Ich staune über den unerschütterlichen Glau- ben der Menschen, egal was ihnen in der Zwischenzeit passiert ist.»

    Keine Gebärabteilung im Geburtshaus Pierre Perroulaz schätzt den Kontakt mit den verschiedensten Pilgern. Frü- her waren es häu� g Gruppen, die mit ihrem Pfarrer zu Bruder Klaus kamen. Diese Leute hatten auf der Fahrt schon viel über den Friedensheiligen gehört. Heute sind es vermehrt Einzelpilger mit individuellen Wünschen, auch Firmen, Politiker und Menschen aus der Finanzbranche, die sich für Bruder Klaus interessieren. Deren Bedürf- nisse sind anders. Sie wollen individu- eller gestaltete Programme. «Vieles muss heute schneller gehen. Die Ka-

  • Thema 3

    pellenreservation von gestern ist mor- gen schon nicht mehr aktuell. Damit muss ich mich ab� nden. Die Leute nehmen sich weniger Zeit für sorgfäl- tige Abklärungen. Und ich weiss nie, was als Nächstes kommt», ergänzt Pierre Perroulaz und schmunzelt. «Eine Schwangere hatte o� enbar vom Geburtshaus Bruder Klaus gehört. In der Annahme, es handle sich dabei um eine Gebärabteilung, wollte sie mehr über diese Einrichtung wissen.» Es gibt Pilger, die seit Jahrzehnten re- gelmässig nach Sachseln kommen. Darunter sind Einzelne, die genau sa- gen können, dass sie zum 37. Mal bei Bruder Klaus waren. Es scheint, als ob ihnen die Zahl wichtiger wäre als der Heilige selbst.

    Jakobspilger früher und heute Schon früher gab es vereinzelt Jakobs- pilger. Heute sind sie zahlreich ge- worden. Sie sind gut informiert und tadellos ausgerüstet. «Ich mag die Ja- kobspilger. Sie strahlen Zufriedenheit aus. Dann holen sie bei mir den be- gehrten Stempel für ihren Pilgerpass.» Pierre Perroulaz erinnert sich an ei- nen Wallfahrer, der mit Gehstöcken und mit nur einem Bein unterwegs war. Er trug den über zwanzig Kilo schweren Rucksack selbst. «Wie er das leisten konnte, ist mir ein Rätsel.» Einmal stand ein Paar mit einem drei- jährigen Kind vor der Türe. Sie hatten schon 600 Kilometer zu Fuss zurück- gelegt. Der Hund zog das Kind im Wä- gelchen. Oder eine Reiterin war auf dem Jakobsweg und suchte eine Her- berge mit Platz für ihr Pferd. «Oft ver- sprechen mir die Leute eine Ansichts- karte vom Ziel. Und es bleibt nicht beim Versprechen. Die Karte aus dem 2000 km entfernten Santiago di Com- postela tri� t tatsächlich ein.»

    Büro mit Blick auf den Blumengarten «1981 war längst nicht klar, dass ich 32 Jahre das Wallfahrtssekretariat leiten

    würde. Neue Seelsorger kamen, an- dere gingen. Ich bin geblieben.» Pier re Perroulaz arbeitet eng mit dem Bruder-Klausen-Kaplan Walter Sig- ner und dem Sachsler Pfarrer Daniel Durrer zusammen. Die Aufgaben ver- ändern sich bei jedem personellen Wechsel. «Und vieles ist einfach so gekommen», ergänzt der erfahrene Wallfahrtssekretär. Derweil liegt sein Velohelm auf dem Fenstersims. Pierre Perroulaz kommt zu Fuss oder mit dem Rad zur Arbeit. «Das passt mir. Ich bin sehr zufrieden mit meiner Ar- beit und dem Arbeitsplatz. Schau ein- mal.» Er zeigt aus dem Fenster auf ei- nen gep� egten Blumengarten. «Ich schätze diese Umgebung und die Landschaft Obwaldens. Und meine Arbeit ist äusserst abwechslungsreich. Was gibt es Schöneres?»

    Es entstehen Freundschaften «Ich könnte meinen Dienst aber nicht leisten ohne all die Ehrenamtlichen, die mich unterstützen.» Beim Ver- sand der 9000 Rundbriefe zählt Pierre Perroulaz auf einen Kreis von rund 12 Freiwilligen für die Vorbereitungsar- beit. Ein Teil der Post aus Sachseln geht ins Ausland. Bruder Klaus wird besonders im süddeutschen Raum von der ländlichen Bevölkerung sehr verehrt. «Der Präses der katholischen Landvolkbewegung aus Eichstätt war bestimmt schon mit mehr als 100 Gruppen hier in Sachseln. Aus sol- chen Kontakten ergeben sich auch Freundschaften.»

    2017 ist bereits Thema Es kommen Anfragen aus der ganzen Welt. «Obwohl ich nicht so sprachbe- gabt bin, gibt es immer einen Weg zur Verständigung», bekennt Pierre Per- roulaz. Vielleicht hat es seine Nach- folge einmal leichter mit den Fremd- sprachen. 2017 ist ein wichtiger Fix- punkt. Dann feiert die Schweiz den 600. Geburtstag des Landesheiligen. Für das Gedenkjahr sind jetzt schon

    Das Wallfahrtssekretariat

    Es be� ndet sich im ehemaligen Pfarrhaus links neben der Kirche Sachseln, inmitten der Parkplätze. Der Sekretär Pierre Perroulaz gibt Auskunft über Orte und Termine, hilft bei der Planung einer Wall- fahrt, stellt Prospekte und Infor- mationen bereit, nimmt Anmel- dungen von Pilgergruppen z. B. für Gottesdienste und Besichtigungen entgegen, bietet aber keine � xferti- gen Arrangements an wie ein Rei- sebüro.

    Adresse: Pilatusstrasse 12 Postfach 125 6072 Sachseln Telefon 041 660 44 18 [email protected]

    Ö� nungszeiten: Mo bis Fr 8.00–12.00/14.00–17.30

    www.bruderklaus.com

    Vorbereitungen im Gang. Das führt zu Veränderungen bei den Aufgaben des Wallfahrtssekretariates. «Meine Nachfolge wird gleich zu Beginn ge- fordert sein.»

    Wohl zum zehnten Mal klingelt das Telefon. Ich überlege mir, wer jetzt mit welchem Anliegen auf dem Wall- fahrtssekretariat anruft. Es ist der Lei- ter einer Pilgergruppe, der sich für den Visionenweg interessiert.

    Donato Fisch

  • 18 Melchtal

    Gottesdienste

    Pfarrei Melchtal

    Mariä Namen Patronats- fest der Wallfahrtskirche

    Gottesdienste im Kloster Melchtal

    Stiftmessen

    Gedächtnis

    Pfarrei aktuell

    Magnus-Wallfahrt

    Thema 19

    Sommerrätsel 2013Sommerrätsel 2013Sommerrätsel 2013Sommerrätsel 2013Sommerrätsel 2013Sommerrätsel 2013Sommerrätsel 2013Sommerrätsel 2013Sommerrätsel 2013Sommerrätsel 2013Sommerrätsel 2013Sommerrätsel 2013Sommerrätsel 2013Sommerrätsel 2013Sommerrätsel 2013Sommerrätsel 2013Sommerrätsel 2013

    Wie heissen diese Kapellen? Das Pfarreiblatt-Sommerquiz war Das Pfarreiblatt-Sommerquiz war Das Pfarreiblatt-Sommerquiz war Das Pfarreiblatt-Sommerquiz war Das Pfarreiblatt-Sommerquiz war Das Pfarreiblatt-Sommerquiz war Das Pfarreiblatt-Sommerquiz war Das Pfarreiblatt-Sommerquiz war Das Pfarreiblatt-Sommerquiz war Das Pfarreiblatt-Sommerquiz war Das Pfarreiblatt-Sommerquiz war Das Pfarreiblatt-Sommerquiz war Das Pfarreiblatt-Sommerquiz war Das Pfarreiblatt-Sommerquiz war Das Pfarreiblatt-Sommerquiz war Das Pfarreiblatt-Sommerquiz war Das Pfarreiblatt-S