Tag des Familienunternehmens Finanz-und Finanz-und Steuerpolitik Marcel Schwerzmann Regierungsrat,...

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  • Tag des Familienunternehmens Finanz- und Steuerpolitik

    Marcel Schwerzmann

    Regierungsrat, Finanzdirektor

    13.11.2018

  • 2

    Nettoverschuldung

  • 3

    Steuerstrategie > 2005

    • Entlastung untere Einkommen

    • Reduktion Kapitalsteuer (für Holdinggesellschaften)

    • Erhöhung Kinderabzüge

    > 2008 • Entlastung mittlere Einkommen

    • Erhöhung Kinderabzüge

    • Tarif Vermögen halbiert

    • Tarif Gewinn 25 % gesenkt

    > 2011 • Entlastung hohe Einkommen

    • Tarif Gewinn halbiert

  • 4

    Steigende Steuereinnahmen

    R 2011 R 2012 R 2013 R 2014 R 2015 R 2016 R 2017 B 2018 P 2019 P 2020 P 2021

    Entwicklung Nettoertrag Aufgabenbereiche Finanzen und Steuern

    Fiskalertrag Dir. Bundessteuer NFA Nettoeinnahmen

  • 5

    Wer zahlt wieviel Steuern?

    1.7%

    98.3 %

    Natürliche Personen

    Top 4000 Übrige

    18%

    82%

    Einkommenssteuern nat. Pers.

    Top 4000 Übrige

  • 6

    1%

    99%

    Juristische Personen

    Top 200 Übrige

    49%51%

    Steuerertrag jur. Personen

    Top 200

    Übrige

    Wer zahlt wieviel Steuern?

  • 7

    Quelle: CRIF AG 2017

    -1.5

    -1.0

    -0.5

    0.0

    0.5

    1.0

    1.5

    2.0

    2.5

    OW TI AI AR SH GL BE GR ZG NW JU TG GE SG SO BL BS VD UR NE SZ FR ZH VS AG LU

    Wachstum in Prozent

    Rekordhoher Firmenzuwachs

  • > 10'000 neue Arbeitsplätze hat die Luzerner Wirtschaft zwischen 2011 und 2015 geschaffen.

    8

    3.89%

    5.57% 5.69%

    Schweiz Zentralschweiz Luzern

    Neue Arbeitsplätze

  • «Luzern» heisst auch…

    9

  • Ausgangslage StGRev 20

    > SV17 wurde durch die Eidgenössischen Räte verabschiedet.

    > Die Kantone haben ihre Absichten bereits zuhanden der Botschaft des Bundesrates

    dargestellt, sind also gut vorbereitet.

    > Eine allfällige Referendumsabstimmung würde am 19. Mai 2019 stattfinden.

    10

  • Wichtige Massnahmen im Überblick

    > Abschaffung der Steuerstati in den Kantonen

    > Ersatzmassnahmen • Patentbox

    • Zusätzliche Abzüge für F&E

    • Einführung Abzug für Eigenfinanzierung

    • Entlastungsbegrenzung

    > Vorgaben zur Dividendenbesteuerung

    > Erhöhung Kantonsanteil an der direkten Bundessteuer

    > Berücksichtigung Gemeinden

    > Einschränkung des Kapitaleinlageprinzips

    > Erhöhung Finanzierungsbeiträge an die AHV 11

  • Grundüberlegung

    > Bisherige Steuersätze und Abzüge soweit möglich beibehalten

    > Minimale Ersatz- und Begleitmassnahmen

    > Tarifsystem ausbalancieren

    > Koordination mit Aufgaben- und Finanzreform 18 (AFR18)

    12

  • StG Rev 20 Umsetzung SV17

    Massnahme Mehrertrag Kanton

    Mehrertrag Gemeinden

    Abschaffung Statusgesellschaften + 8.8 + 10.3

    Entlastung Patentbox mit 10 % 0 0

    Verzicht auf zusätzliche Abzüge für F&E

    Entlastungsbegrenzung 20 / 70 % 0 0

    Dividendenbesteuerung wie bisher 0 0

    Berücksichtigung Gemeinden (durch

    AFR18 abgedeckt)

    Gezielte Entlastung der Kapitalsteuer + 6.5 + 7.5

    13

  • StG Rev 20 Umsetzung M 487 und M 513

    14

    Massnahme Mehrertrag Kanton

    Mehrertrag Gemeinden

    Erhöhung Gewinnsteuersatz

    von 1.5 % auf 1.6 %

    + 5.5 + 6.6

    Erhöhung Vermögenssteuersatz

    von 0.75 auf 1.0 Promille und

    Verdoppelung der Freibeträge

    + 17.9 + 18.6

  • Anpassungen

    > Gewinntarif • Belastung in der Stadt Luzern steigt von 12.3 %

    auf 12.6 %.

    • Gemäss BO SV17 würde Luzern auf Rang 8 zu

    liegen kommen. Tatsächliche Umsetzung in den

    Kantonen noch nicht bekannt.

    > Vermögenstarif • Tariferhöhung führt zu Mehrbelastung,

    Verdoppelung der Freibeträge zu Minderbelastung.

    • 50’000 Personen werden weniger belastet, 42’000

    mehr. Die Grenze liegt bei 500’000 bzw. 600’000

    Franken Reinvermögen.

    15

  • Abhängigkeiten

    16

  • Fazit für LU > Höhere Steuergerechtigkeit dank

    Abschaffung der Statusgesellschaften und

    Verzicht auf fakultative Ersatzmassnahmen.

    > Kanton und Gemeinden sind dank Steuergesetzrevisionen 05, 08 und 11 gut

    vorbereitet. Der schwierige Weg hat sich

    gelohnt. Kanton und Gemeinden dürfen mit

    dem jetzigen Schritt mit Mehreinnahmen

    rechnen.

    > Mit der Steuergesetzrevision 20 wird das Steuersystem ausbalanciert.

    17