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  • 23.Oktober 2012

    Grundlagen Gebäudelehre

  • 08. november 2011

    Gebäudelehre befasst sich mit funktionalen und formalen Unterscheidung von Gebäuden nach Bauaufgaben, für deren Lösung sie aufgabenspezifische Kriterien untersucht.

    Bei einem Gebäude, das für die Tätigkeit von Menschen erstellt wird, sind die aufgabenspezifischen Kriterien insbesondere die Lebensbedürfnisse der darin lebenden Menschen zu analysieren.

    Daran haben wir uns zu orientieren, bevor wir einen Entwurf machen. Wir haben verfehlt wenn Schaden genommen wird.

    baue so, dass die Benutzer deiner Bauten nie Schaden an Leib, Geist und Seele nehmen, baue so, als müsstest du selbst in deinen Bauten leben.

  • Ein Gebäude zu planen – ist eine Hülle für Menschen erstellen, damit er seine ihre Tätigkeiten ungestört von Umwelteinflüssen ausüben können

    Aus dem Maß des Menschen und sein Raumbedarf entwickelt sich das Maß der umgebenden Hülle

  • Stattfindende Tätigkeiten ergeben die Einflussfaktoren:

    - Tätigkeiten ( wer macht was, wann, warum und womit? )

    beim Wohnen z.B.:

  • Stattfindende Tätigkeiten ergeben die Einflussfaktoren:

    - Tätigkeiten ( wer macht was, wann, warum und womit? )

    beim Wohnen z.B.:

    Wohnen, Schlafen, Körperpflege, Wäschepflege, Nahrung zubereiten, Essen, Spielen, Arbeiten

    - Menschliche Abmessungen, Teilmaße, Maßstab - meßbar

    Wie groß ist Frau / Mann / Kind

    Wie breit

    Schrittgröße

    Welche Fläche und Raum benötigen wir zum Liegen, Sitzen, Stehen, Arbeiten

    Bewegungsraum für Menschen mit Behinderung

    Körperteilmasze ( Kanon der Proportion Leonardo da Vinci, oder Le Modulor von Le Corbusier )

  • - Technische Maßeinheiten

    Modulordnung ( DIN 18000 )

    - Funktionsabläufe

    Raumzuordnung

  • - Abmessungen von Geräten und Gebrauchsgegenständen

  • - Einrichtungsgegenstände

    Platzbedarf ( DIN 18011 )

    - Stellflächen ( Größe ), Abstände zur Umgebung und Bewegungsfläche )

  • - Typische Raumabmessungen

    kleinste und größte Raumabmessungen ( kleinste Tür, Kleinste Tiefe eines WC- Raumes, Arbeitsflurbreite zw. Küchenzeilen

  • - Visuelle, physische, psychische, soziale, raumklimatische Bedingungen von Tätigkeiten – teilweise nicht meßbar

    Orientierung, Art der Besonnung,

    Ausblick und Abschirmung

    Beziehung, Abstand zum Nachbarn

    Kommunikationsmöglichkeiten

    Raumklima

    Gefühle der Geborgenheit

    Anregungsatmosphäre des Raumes

    Farb-, Licht-, Materialqualitäten

  • Zu den funktionalen Organisation der wichtigsten Gebäudetypologien, seine spezifischen Anforderungen und vorhandene bauliche Lösungen zu bestimmten Aufgaben

    kommt ihre Angemessenheit in ihrer Gestalt, Funktion, Konstruktion und Materialität

    Eine Qualität im Entwerfen und Bauen mit der Vitruv’schen Trias :

    - firmitas ( Stabilität )

    - utilitas ( Nützlichkeit )

    - venustas ( Schönheit )

    heute aber auch:

    - nachhaltig

    - sozial

    - angemessen bezogen auf Funktion

    - mit Achtung vor der Geschichte.

  • Architektur berührt bewusst oder unbewusst 24 stunden lang einen jeden in seinen Handlungen und seinen Empfindungen, also in seinem täglichen Leben.

    Sie befasst sich mit der Bildung von Räumen, von Raumformen.

    Es ist nicht nur Vitruv und seine zeitgemäßen Erweiterungen die ein Haus, ein Ort uns Berühren lässt.

    Es ist auch seine Topographie,

    sein Inbeziehungtreten,

    es ist die Stimmung aus Licht und Schatten,

    es ist die Farbe,

    die haptische Qualität der Materialien.

    also seine Atmosphäre

  • Peter Zumthor

    Architektonische Qualität, das kann sich bei mir nur darum handeln, dass ich von einem Bauwerk berührt bin. Er formuliert es als Atmosphäre. Wir kennen das alle: wir sehen einen Menschen und haben einen ersten Eindruck, ich habe später gelernt, vertraue dem nicht, du musst dem Menschen eine Chance geben, jetzt bin ich etwas älter und bin doch wieder beim ersten Eindruck. Eine Metapher dafür, wie es mir mit der Architektur geht. Ich komme in ein Gebäude, sehe einen Raum und bekomme die Atmosphäre mit und in Sekundenbruchteilen habe ich ein Gefühl für das, was ist.

    Atmosphäre spricht die emotionale Wahrnehmung an, sofortiges Verständnis, sofortige Berührung, sofortige Ablehnung. Die emotionale Wahrnehmung kennt man gleichermaßen in der bildenden Kunst oder in der Musik. Der erste Satz der Bratschensonate von Brahms, der Einstieg der Viola – nach 2 Minuten ist das Gefühl da - ich meine die Sonate Nummer 2 in Es - Dur für Viola und Klavier – Und ich weiß nicht warum das so ist. Beauty is in the eye of the beholder – Alles ist nur in mir.

  • - Normen, Vorschriften, Richtlinien

    Bauordnung, DIN, Verwaltungsvorschriften, Rechtsverordnungen, baufachliche Bestimmungen...

    - Kosten, Wirtschaftlichkeit

    DIN 276, Kostengliederungen

  • Gebäudetypen:

    Wohnhäuser

    Bahnhöfe

    Friedhöfe und Aussegnungshallen

    Museen und Galerien

    Rathäuser

    Religiöse Gebäude

    Schulen und Kindergärten

    Theater

    Bibliotheken

    Krankenhäuser

    Industriegebäude, Gewerbebauten, Bürobauten

    Sportstätten

    Krankenhäuser, Praxen