Nr. 006 September 2010 · PDF fileDas Herz ihrer Tochter Jodi Picoult Zeit deines Lebens...

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  • Nr. 006 September 2010

    Oh, Urlaub ist schön!

    von Sigrid Abdat

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    Strunz – Kaffee von Christa Köser Am Sonntag, dem 15. August fand das erste „Strunz – Kaffee“ im von-Mering-Heim

    statt. Die Veranstaltung wurde sehr gut angenommen. Dies ermutigt uns dieses

    Treffen im monatlichen Rhythmus weiter anzubieten. Allerdings steht der nächste

    Termin noch nicht fest.

    Wir möchten noch einmal darauf hinweisen, dass dieses „Strunz – Kaffee“ in keinem

    Fall eine Konkurrenz zum monatlichen Seniorenkaffee sein soll. Es ist als

    zusätzliches Angebot gedacht und mit Zustimmung des Senioren-Teams geplant

    worden.

    Im „Strunz – Kaffee“ wird so eine weitere Gelegenheit geboten, sich bei Kaffee und

    Kuchen in netter Gesellschaft zu unterhalten. So wird manch einem dieser Sonntag

    nicht so lang.

    Vielleicht macht der Eine oder Andere bei einem Spaziergang ins Dorf, einen Kaffee-

    Stopp im von-Mering-Heim.

    Wir vom Demographie Arbeitskreis möchten dazu beitragen, damit unser Dorf

    lebendig bleibt.

    Bella Italia

    Unter diesem Motto findet

    am Mittwoch, dem 8. September 2010,

    der nächste Seniorennachmittag statt. Wir beginnen unseren italienischen Nachmittag um 15.00 Uhr im von-Mering-Heim.

    Wir laden Sie, die über 60 Jahre alten Seniorinnen und Senioren, zu diesem etwas anderen Seniorennachmittag herzlich ein und freuen uns über Ihren Besuch. Auch Gäste sind jederzeit willkommen.

    Das Helferinnenteam

    P.S. An diesem Nachmittag gibt es keinen Kuchen und auch nicht die bekannten Schnittchen, dafür aber ein „5-Gänge-Menü“!

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    Josef Kötter - Dichter von Dieter Köser

    Es ist schon enorm, was man alles über Kreuzberg und seine Bewohner erfährt, wenn es Hinweise gibt, denen man nur ein bisschen nachgeht.

    So bekam ich den Hinweis von Günther Löhr, dass er Gedichte von Josef Kötter hätte, die er uns für das Journal anbieten wollte.

    Josef Kötter, da kannte ich nur den einen, den von der Ellen. Seit Neuestem weiß ich aber, dass es alleine drei Josef Kötter in Kreuzberg gab.

    So traf ich mich bei Günther Löhr gemeinsam mit Hans Richelshagen um etwas über einen Kreuzberger zu erfahren, der seine Gedanken, seine Verbundenheit zur Heimat und seine Religiosität in anspruchsvollen Gedichten niederschrieb - Josef Kötter.

    Die beiden Erzähler, der eine Neffe, der andere Stiefsohn des Dichters, hatten Einiges, was sie aus ihrer Erinnerung über den kreativen Verwandten sagen konnten. Geboren 1904 in Wiegen bei Voswinkel, wohnte die Familie Kötters lange in Beinghausen bei Egen, um dann später in das jetzige Zimmermanns-Haus auf der Westfalenstraße zu ziehen. Seinen Lebensabend verbrachte er bis zu seinem Tod 1988 im Hause von Hans Richelshagen im Eschenweg. 1948 schloss der Poet den Ehebund mit Frau Hildegard, einer geborenen Ackerschott. Von Beruf war Josef Kötter Tausendsassa, er war Landwirt und arbeitete bei Bucke in Halver. Nach dem Krieg war er, bis zu dessen Auflösung, Verwalter im Flüchtlingslager am Wipperfürther Bahnhof. Alles was er machte, tat er aus Überzeugung und aus Liebe zu den Menschen. Beide Gesprächspartner sind einhellig der Meinung, dass Josef Kötter, der tief religiös, allen ein Vorbild war und seine Grundsätze vorlebte. Den Nazis, die er nicht ausstehen konnte, die schlecht waren, war er ein Dorn im Auge.

    Zum Dichten kam Kötter schon sehr früh. Es fiel im leichter, das, was er nicht aussprechen konnte, in Reime zu fassen und niederzuschreiben. Seine Themen, das Leben, die Natur, die Heimat, auch die Menschen und seine Gefühle, sind nach wie vor aktuell und es wäre vermessen, diese Sammlung zu vergessen. Viele seiner Werke wurden in der Zeitung veröffentlicht und der katholisch geprägte Weltbild- Verlag interessierte sich auch für ihn.

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    Seine Hobby´s beschreiben Richelshagen und Löhr so: Josef Kötter galt als sehr belesen, kannte die großen Schriftsteller und nannte eine beachtliche Büchersammlung sein Eigen. Ebenso besaß er ein Teleskop-Fernrohr und war als „Sternegucker“ der Astrologie verfallen.

    Dankbar über Hinweise, die zu einer solchen Geschichte geführt haben, sehen wir wie wichtig es ist, Dinge nicht in Vergessenheit geraten zu lassen. Über die Zeit werden wir sicherlich einige Werke das Dichters Josef Kötter in die Ausgaben des Kreuzberg-Journals einfließen lassen.

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    Messdienerfahrt 2010 von Sonja Raffelsieper

    Nach dem leckeren Leiter - Frühstück bei Familie Offermann (Vielen Dank!!), fuhren wir, die Messdiener Kreuzberg, am Dienstag, dem 27. Juli 2010 auf unsere alljährliche Messdienerfahrt. Dieses Jahr ging es in das CVJM – Camp in Münchhausen. Nachdem am ersten Tag alle das Selbstversorgungscamp mitsamt Anlagen und mehreren Häusern erkundet und ihre Zimmer bezogen hatten, startete am nächsten Tag unser erster Ausflug. Wir besichtigten in der Stadt Marburg die Elisabethkirche, machten eine Stadtrallye und schlenderten in kleinen Gruppen durch die Stadt. Besonders faszinierte der Oberstadtaufzug, welcher die Ober- und Unterstadt verbindet. Wir ließen den Abend, wie jeden Tag, mit einem gemeinsamen Essen, einer Vesper und ein paar Spielchen ausklingen.

    Am nächsten Tag teilten wir uns aufgrund des schlechten Wetters in eine Spiel- und eine Wandergruppe auf und verbrachten so einen schönen Tag. Nach der abendlichen Vesper ging es früh ins Bett, da uns ein anstrengender Tag bevorstand.

    Es ging ins „Fort Fun Abenteuerland“! Nachdem alle Fahrgeschäfte (zum Teil sogar mehrmals) ausprobiert worden waren, fuhren wir geschafft zurück zum Camp. Als alle schon in ihren tiefsten Träumen lagen, gab es einen ohrenbetäubenden Lärm inklusive Weckruf (Gooooooooooood morning, good morning!) auf dem Hof und jedem war sofort klar, dass dies nur eines bedeuten konnte: Die alljährliche Nachtwanderung! Wir machten uns auf in die dunkle Nacht, gingen über Wiesen und durch den Wald. Nach langen anderthalb Stunden und einigen „Attacken“ waren alle doch recht froh, wieder in ihre Betten gehen zu dürfen.

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    Am nächsten Morgen wurde ausgiebig gefrühstückt, denn man musste sich schließlich für den Spieletag stärken.

    Den letzen Tag der diesjährigen Messdienertour verbrachten wir im Schwimmbad Aquamar. Vom Whirlpool, über Außenbecken und Rutschen, bis hin zur beliebten Kletterwand wurde getobt und geplanscht.

    Am nächsten Morgen standen wir früh auf und nachdem alle zusammen die Schlafhäuser, sowie die Küche auf Vordermann gebracht hatten, konnten wir gegen elf Uhr abfahren. Zu Hause angekommen erwarteten uns bereits viele Eltern.

    Unser Dank gilt besonders der Metzgerei Peter Haase und dem Frischemarkt & Getränkemarkt Offermann, sowie Familie Udo Dörpinghaus für Bereitstellung des Transporters.

    DANKE!!!

    zum

    Erntedankfrühstück

    Wann? 3. Oktober 2010

    nach der Hl. Messe im Von-Mering-Heim

    Kinder 2 € Erwachsene 5 €

    Anmelden bitte bis zum 30.09.2010

    bei Elisabeth Nies, Tel. 5511 oder Bärbel Felderhoff, Tel. 4770,

    ab 18.00 Uhr

    ..der Vorstand der Kfd..

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    Kurz gefragt Journal individuell Von Dieter Köser

    Unsere Region hat viel zu bieten. Nach Erkenntnissen von Kreis und Stadt, steigt die

    Anzahl der Touristen stetig. Inwieweit das auch auf die Kreuzberger Umgebung

    zutrifft und welche Aktivitäten für ein größeres Interesse geschaffen werden,

    darüber sprechen wir heute mit Jürgen Koppelberg aus der Wasserfuhr.

    Kreuzberg-Journal: Du bist?

    Jürgen: Jürgen Koppelberg

    KJ: Alter?

    JK: 45 Jahre

    KJ: Familie?

    JK: Meine Frau Vera und unsere zwei Söhne

    KJ: Beruf?

    JK: Koch und Hotelbetriebswirt

    KJ: Wie bereits eingangs erwähnt, nimmt der Tourismus in unserer Region zu. Was

    ist aus Deiner Sicht hierfür das Entscheidende?

    JK: Für mich entscheidend ist, dass die Schönheit unserer Region in das

    Bewusstsein der Menschen und vor allem der öffentlichen Hand gelangt ist. Durch

    die Regionale 2010 werden Dinge ermöglicht, die dem Tourismus in unserer

    Gegend einen gehörigen Aufschwung bringen werden.

    Als Dachorganisation möchte ich die „Naturarena Bergisch Land“, nennen, die

    wirklich gute Arbeit leistet im Hinblick auf die Vermarktung und

    Attraktivitätssteigerung für das Bergische Land. Dort werden Grundlagen

    geschaffen, von denen alle profitieren. Sichtbares Zeichen der Regionale hier ist

    z.B. der neue Radweg zwischen Marienheide und Hückeswagen, der wirklich sehr

    gut angenommen wird. Letztlich führt dieser Ansatz auch zu einer besseren

    Zusammenarbeit der regionalen Hotelerie und Gastronomie.

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    KJ: Was macht denn eine Region für den Tourismus attraktiv? Sind es z.B. die

    vorhandenen Strukturen, die Menschen oder die Landschaft?

    JK: Egal, ob man wandert, auf dem Rad unterwegs ist, oder mit dem Motorrad

    fährt, diese hügelige Landschaft, in der wir leben, verspricht Erholung und hinter

    jeder neuen Kuppe tut sich ein neuer, herrlicher Blick auf.

    Ebenso sehenswert und beliebt ist die Vielzahl d