Glossar betriebswirtschaftliche Fachbegriffe f¼r Dummies .tion, Marketing, Finanz- und...

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  • Glossar betriebswirtschaftlicheFachbegriffe fr Dummies

    Ablauforganisation Sie soll fr eine mglichst wirtschaftliche und abgestimmte Gestaltungder Arbeitsablufe unter Bercksichtigung von Raum, Zeit, Sachmitteln und Personen sor-gen.

    Absatz Wenn ein Unternehmen erfolgreich sein will, muss es seine Produkte und Dienstleis-tungen an den Absatzmrkten an die Kunden verkaufen.

    Abschreibung Erfassung der planmigen oder auerplanmigen Wertminderungen vonbetrieblichen Vermgensgegenstnden des Anlage- oder Umlaufvermgens in einer Abrech-nungsperiode. Sie bewirkt, dass Vermgensgegenstnde in der Buchhaltung mit ihrem aktu-ellen Wert gefhrt werden. Abschreibungen tauchen als Aufwendungen in der Gewinn-und-Verlust-Rechnung beziehungsweise als Kosten in der Kostenrechnung auf. Abschreibungenfhren dazu, dass die Anschaffungs- oder Herstellungskosten eines Vermgensgegenstandsauf mehrere Perioden verteilt werden. Im Steuerrecht heit die Abschreibung Absetzung frAbnutzung (AfA).

    Abteilung Zusammenfassung mehrerer Stellen unter einer leitenden Stelle (Instanz). Zielist die Schaffung eines abgegrenzten und in sich geschlossenen Aufgabenbereichs mit engaufeinander bezogenen und miteinander zusammenhngenden Aufgaben.

    Agio Differenz zwischen Ausgabepreis und Nennwert aus der Erstausgabe von Gesellschafts-anteilen.

    Akkordlohn Die Bezahlung der Mitarbeiter erfolgt abhngig von der Arbeitsleistung des ein-zelnen Arbeitnehmers (Einzelakkord) oder des Teams (Gruppenakkord).

    Aktie Von einer Aktiengesellschaft ausgegebenes Mitgliedschaftsrecht. Nennwert mindes-tens 1 Euro (Nennwertaktie) oder nennwertlos (Stckaktie). Nach dem Stimmrecht bezie-hungsweise Dividendenanspruch unterscheidet man Stammaktien und Vorzugsaktien. Nachder Art der bertragbarkeit wird zwischen Inhaber-, Namens- und vinkulierten Namensaktienunterschieden.

    AKV-Prinzip Aufgaben, Kompetenzen und Verantwortlichkeiten einer Person oder Stellesollen im Gleichgewicht stehen, um die gestellten Aufgaben erfllen zu knnen.

    Anderskosten Kalkulatorische Kosten, denen Aufwand in anderer Hhe gegenbersteht.

    Anhang Hier werden die hufig stark verdichteten Informationen aus Bilanz und Gewinn-und-Verlust-Rechnung erlutert, aufgeschlsselt und ergnzt.

    Anlagevermgen Lngerfristige Vermgensgegenstnde, die zur Aufrechterhaltung des Ge-schftsbetriebs bentigt werden.

    Anleihe siehe Schuldverschreibung

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    Bonuskapitel zu BWL-Trainingsbuch fr Dummies von Tobias Amely, ISBN 978-3-527-70941-0

  • Anschaffungskosten Gekaufte Vermgensgegenstnde werden mit dem Nettopreis bewertet,der um Preisminderungen wie Rabatte oder Skonti reduziert wird. Ein Aufschlag erfolgt frAnschaffungsnebenkosten wie Transport- und Montagekosten, Versicherungen, Zlle und Ge-bhren und nachtrgliche Anschaffungskosten.

    Antizipative Rechnungsabgrenzungsposten Erfolg vor dem Bilanzstichtag, Zahlung nachdem Bilanzstichtag. Werden als Sonstige Vermgensgegenstnde (beispielsweise fr eineausstehende Mietzahlung aus Vermietung) oder als Sonstige Verbindlichkeiten (Beispiel:noch zu zahlende Miete fr angemietete Rume) bilanziert.

    Assessment-Center Zeitintensives Personalauswahlverfahren, welches die Eignung der Be-werber und deren Entwicklungspotenzial feststellen soll. Bestandteile eines Assessment-Cen-ters sind typischerweise bungen wie die Postkorbbung, Gruppendiskussionen, Prsentatio-nen, Rollenspiele und Interviews.

    Aufbauorganisation Bildet das hierarchische Gefge eines Unternehmens in Form der Stel-len und Abteilungen sowie deren Beziehungen untereinander ab. Sie regelt dauerhaft, welcheAufgaben, Zustndigkeiten und Entscheidungskompetenzen die einzelnen Organisationsein-heiten haben.

    Aufwand In Geld bewerteter Verbrauch (Wertverzehr) von Gtern und Dienstleistungen in-nerhalb einer Periode. Fhrt zu einer Minderung des Reinvermgens.

    Ausgabe Abnahme des Geldvermgens.

    Ausschussquote Zeigt an, wie viel Prozent der Produktionsmenge eines Produkts als Aus-schuss unbrauchbar sind.

    Auenfinanzierung Ein Unternehmen erhlt finanzielle Mittel von den Geld- und Kapital-mrkten.

    Auszahlung Abfluss liquider Mittel.

    Balanced Scorecard Umfassendes Managementinformationssystem und Fhrungsinstru-ment. Umfassende und ausgewogene Betrachtung (balanced) der Unternehmenssituation und-perspektiven, da kurz- und langfristige Ergebnisziele, finanzielle und nicht finanzielle Ziele,quantitative und qualitative Aspekte, unternehmensinterne und -externe Perspektiven sowievergangenheits- und zukunftsorientierte Gren in die Scorecard einflieen.

    Beizulegender Wert Gibt es keinen Brsen- oder Marktpreis, so ist der beizulegende Wertder Vergleichswert ( 253 Abs. 3 HGB). Dieser entspricht den Wiederbeschaffungskosten oderdem erwarteten Verkaufspreis abzglich noch anfallender Aufwendungen.

    Benchmarking Kontinuierlicher und systematischer Vergleich der Leistungen, Verfahren,Prozesse und Methoden des eigenen Unternehmens mit denen eines Best-Practise-Unterneh-mens anhand von Kennzahlen, um Schwachstellen zu erkennen und Verbesserungsmanah-men einzuleiten.

    Beschaffung Ein Unternehmen beschafft sich von den verschiedenen Beschaffungsmrktendie fr die Erstellung der Gter notwendigen Produktionsfaktoren.

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    BWL-Trainingsbuch fr Dummies

  • Betriebliches Rechnungswesen Es liefert bedarfsgerechte Informationen ber das Unter-nehmen und seine Lage. Diese Informationen werden sowohl fr interne Adressaten (Ge-schftsfhrung, Mitarbeiter) als auch fr externe Adressaten (Kleinaktionre, Banken, Liefe-ranten, Kunden, Staat) bereitgestellt.

    Bezugsrecht Vorrecht der Altaktionre zum Bezug neuer Aktien zum Ausgleich des Kapital-verwsserungseffekts.

    Bilanz Gegenberstellung der Vermgensgegenstnde und des Kapitals. Sie gibt Auskunftber die Vermgens- und Finanzlage des Unternehmens. Die Aktivseite, das ist die linke Seiteder Bilanz, zeigt die Vermgensgegenstnde, die dem Unternehmen gehren. Dabei wirdgrundlegend zwischen dem Anlagevermgen (Gegenstnde, die dem Betrieb auf Dauer die-nen) und dem Umlaufvermgen (kurzfristige Vermgensgegenstnde) unterschieden. Die Ak-tivseite gibt darber Auskunft, wie das Unternehmen seine finanziellen Mittel verwendet hat.Die Passivseite, das ist die rechte Seite der Bilanz, zeigt die Herkunft der finanziellen Mittel.Das Unternehmen kann die Vermgensgegenstnde mit Eigenkapital von den Gesellschafternund mit Fremdkapital von den Glubigern finanzieren.

    Brsenpreis An einer amtlichen Brse oder im Freiverkehr ermittelter Preis (zum BeispielKurs einer Aktie) eines Vermgensgegenstands.

    Bottom-up-Planung Die Vorgaben fr die Unternehmensplanung gehen von den unterenoperativen Ebenen aus und werden auf den hheren Ebenen zusammengefasst, abgestimmtund koordiniert.

    Break-even-Point Gewinnschwelle. Punkt, an dem Erlse und Kosten eines Produkts gleichhoch sind und somit weder Verlust noch Gewinn erwirtschaftet wird. Wird die Gewinnschwel-le berschritten, macht man Gewinne; wird sie unterschritten, kommt man in die Verlustzo-ne.

    Buchfhrung In Zahlen ausgedrckte planmige, lckenlose, zeitliche und sachlich ge-ordnete Aufzeichnung aller Geschftsvorflle in einer Unternehmung aufgrund von Belegen.

    Business Reengineering Konzept fr die radikale, fundamentale Neugestaltung und Opti-mierung von Unternehmen und Geschftsprozessen.

    Cashflow Einzahlungen aus der laufenden Geschftsttigkeit minus Auszahlungen aus derlaufenden Geschftsttigkeit. Der Cashflow aus operativer Geschftsttigkeit gibt an, ob dasUnternehmen in der laufenden Periode aus dem operativen Geschft einen Umsatzberschusserzielen konnte. Er zeigt die Hhe des Innenfinanzierungsvolumens an. Diesen Liquiditts-berschuss kann das Unternehmen dann zur Finanzierung von Investitionen, zur Schulden-tilgung oder zur Gewinnausschttung nutzen.

    Change Management Bewusst gestaltetes Vernderungsmanagement.

    Coaching Der Mitarbeiter wird individuell und professionell durch Vorgesetzte oder externeCoaches in seiner beruflichen und persnlichen Entwicklung angeleitet und beraten.

    Controlling Systematische Informationsversorgung der Fhrungskrfte fr die Planung,Steuerung und Kontrolle des Unternehmens durch Koordination aller Informationen ausBuchhaltung, Kostenrechnung und Datenbanken des Unternehmens.

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    Glossar betriebswirtschaftliche Fachbegriffe fr Dummies

  • Corporate Identity Unternehmensimage.

    Cournot-Optimum Gewinnmaximale Situation im Monopol nach Cournot.

    Cross-Selling Querverkauf. Verkauf von sich ergnzenden Produkten und Dienstleistungenan bestehende Kunden.

    CSR (Corporate Social Responsibility) Ganzheitliches Unternehmenskonzept, das vom Un-ternehmen die freiwillige bernahme von gesellschaftlicher Verantwortung, die ber die Ein-haltung gesetzlicher Bestimmungen (Compliance) hinausgeht, verlangt, und sich auf dieNachhaltigkeit im wirtschaftlichen, kologischen und sozialen Handeln der Unternehmungerstreckt.

    Deckungsbeitrag Der Deckungsbeitrag eines Produkts ist die Differenz zwischen den Um-satzerlsen (netto) und den variablen Gesamtkosten einer Produktart. Er sagt aus, welchenBeitrag eine Produktart zur Abdeckung der fixen Kosten und zur Gewinnerzielung leistet. DerDeckungsbeitrag pro Stck (auch Deckungsspanne genannt) ist die Differenz zwischen demPreis pro Stck und den variablen Stckkosten. Er gibt Ihnen an, um welchen Betrag sich dasBetriebsergebnis ndert, wenn Sie ein Stck des Produkts mehr produzieren.

    Deckungsbeitragsrechnung Kurzfristige Erfolgsrechnung, die auf der Teilkostenrechnungbasiert. Sie liefert Informationen zur Erfolgssituation eines Produkts und bildet die Grundlagefr absatzpolitische Entscheidungen. Gegenstand der Deckungsbeitragsrechnung knnenProdukte, Produktgruppen, Kunden, Unternehmensbereiche oder Regionen sein.

    Direct Costing siehe Plankostenrechnung

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