Bienenkunde · PDF filekeine Bienen mehr, keine Bestäubung mehr, ... Nutztiere des...

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    17-Sep-2018
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Transcript of Bienenkunde · PDF filekeine Bienen mehr, keine Bestäubung mehr, ... Nutztiere des...

  • Kleine Bienenkunde

    Titel

  • Fragezeichen

  • Wenn die Biene von der Erde verschwindet,

    dann hat der Mensch nur noch 4 Jahre zu leben;

    keine Bienen mehr, keine Bestubung mehr,

    keine Pflanzen mehr, keine Tiere mehr,

    keine Menschen mehr

    Albert Einstein

    Einstein-Zitat

  • Die Bedeutung der Biene

    Gesunde Bienen ein Faktor von hoher volkswirtschaftlicher Bedeutung.

    Die Biene eines der wichtigsten Nutztiere des Menschen.

    Die Gesundheit der Bienen ein wichtiges Ziel fr Imker,Tierrzte und Tierarzneimittelforschung.

  • Bienenvolk - ntzliche Gesellschaft

    Die Biene als Wirtschaftsfaktor

    Unentbehrlicher Bestandteil der Kulturlandschaft.

    Volkswirtschaftlicher Nutzen: 15 mal hher als der Wert des erzeugten Honigs.

    Ertragssteigerung durch Bienen auch bei Selbstbestubern.

    Genaue Kenntnisse ber ihr Leben sind Voraussetzung fr den Erhalt unserer Bienenvlker.

  • Modern: Beuten bzw. Magazinbeuten im Baukastenprinzip.

    Traditionell: Bienenkrbe aus Stroh.

    Absperrgitter zwischen Brut- und Honigraum erleichtern Honiggewinnung.

    Rhmchen mit Mittelwnden aus Wachs: Festlegung der Wabengre. Reduzierung von Drohnenbrut. Arbeitserleichterung der Bienen.

    >> Exkurs>> weiter

    Die Bienenwohnung

  • Nach ca. 5 Jahren wird eine neue Knigin herangezogen.

    Das Bienenvolk Bestehend aus Arbeiterinnen,

    Knigin und Drohnen. Im Winter: 1 Knigin und

    ca. 10.000 Arbeiterinnen. Im Sommer: 1 Knigin und

    ca. 20.00040.000 Arbeiterinnen,sowie ca. 3003.000 Drohnen.

    Die neue Knigin bildet ein neues Volk, erkennbar am Schwarm.

    Die Knigin (Weisel) Sie legt bis zu 2.000 Eier pro Tag. Sie steuert alle Vorgnge

    mit ihren Duftstoffen.

    Das Bienenvolk/Knigin

  • Die Arbeiterin Stammt aus befruchteten Eiern. Legt selbst keine Eier.

    Ihre Aufgaben: Putzdienst (1.3. Lebenstag). Brutpflege (4.10. Tag). Bewachung des Fluglochs (11.20. Tag). Nektar- und Pollensammeln (21.40. Tag).

    Der Drohn (mnnliche Biene) Stammt aus unbefruchteten Eiern.

    Sein einziger Daseinszweck: Fortpflanzung (begattungsfhig ab 12. Tag). berflssig nach der Begattung. Wird in der Drohnenschlacht gettet.

    Das Bienenvolk/Arbeiterin

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  • Besonderheit: die Honigblase (einem Kropf vergleichbar), zum Speichern und Fermentieren des Nektars.

    Malphigische Gefe bernehmen Nieren-Funktion.

    Offenes Gefsystem.

    Sauerstofftransport ber Osmose.

    Immunabwehr unspezifisch (daher keine Impfungen mglich).

    Atmung durch passive Ventilation (Tracheen).

    Die Anatomie der Biene

  • Begattung in ca. 10 Metern Hhe (Drohnensammelpltze).

    Brunst der Knigin im Alter von 45 Tagen.

    Speicherung von 6 Millionen Spermien in der Samenblase der Knigin.

    Nach Eventeration des Endophallus und Begattung: Tod der Drohnen.

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    Eierstock

    Samenblase

    Giftblase

    Stachel

    Drse der Samenblase

    AlkalischeDrse

    Eileiter

    Knigin Schleim

    Sperma

    ChitinspangenHrnchen

    Haarfeld

    Drohn

    Die Fortpflanzung der Biene

  • Produzent Biene

    Bienenwachs.

    Propolis.

    Gelee Royal.

    Bienengift.

    Honig.

  • Honig Zuckerreiche Quellen

    >> Exkurs

    Zuckerreiche Quellen Nektar (aus Nektarien von Bltenpflanzen). Honigtau (Ausscheidungen von Blattlusen).

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  • Honig Weiterverarbeitung

    Sammeln und Fermentieren in der Honigblase.

    Lebensmittelrechtlich: z. B. Wassergehalt unter 20%

    (Refraktometer-Messung).

    Gewinnung durch Schleudern der Waben, Sieben und Rhren.

    Sensorisch: Farbe. Konsistenz. Geruch. Geschmack.

    Fr 2 kg Honig einmal von der Erde zum Mond.

    Einlagern in der Wabe und Reifung.

    Weiterverarbeitung Qualittsmerkmale

  • Produzent Biene Exkurs

    Bienenwachs.

    Propolis.

    Gelee Royal.

    Bienengift.

    >> Exkurs

    >> Exkurs

    >> Exkurs

    >> Exkurs

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  • Gesunde Biene

    Beobachtung und Beurteilung von Standort, Flugloch und Gemll.

    Untersuchung von Waben, Brut und Bienen.

    Bienenkrankheiten im berblick.

    Wenn die Biene krank wird.

    Therapie von Bienenkrankheiten.

    In Deutschland zugelassene Arzneimittel zur Bekmpfung der Varroatose.

  • Standort, Flugloch, Gemll

    Standortbeurteilung

    Fluglochbeobachtung

    Hufige Ursache fr Erkrankungen: ungnstiger (zu khler) Standort.

    Beobachtung des Flugloches mit Information ber Volksstrke, Flugaktivitt (vermeidet Strung).

    Beurteilung des Gemlls

    Information z. B. ber Anzahl der abgefallenen Varroa-Milben.

    Bestimmung heruntergefallener Partikel mit Hilfe von weiem Papier (Windel) am Boden der Beute.

  • Untersuchung Waben, Brut und Bienen

    Beurteilung von Waben und Brut Untersuchung einzelner Bienen

    Kotverschmierte Waben: Durchfall. Bei Verdacht auf

    Malphigambiose und Tracheen-Milben: Untersuchung reprsentativ ausgewhlter Bienen zur Diagnose.

    Buckelbrtigkeit: verminderte Legeleistung oder Fehlen der Knigin.

    Eingesunkene Zelldeckel: Faulbrut.

    Grau-grne Mumien: Kalkbrut, Steinbrut (Pilzbefall).

    Verkmmerte Flgel: Hinweis auf Varroa-Befall.

  • 2. Fadenziehender Wabeninhalt, so genannter Streichholztest.

    Amerikanische Faulbrut

    3. Futterkranzproben auf Nhrboden.

    4. Begeielte, stbchenfrmige Bakterien, Erreger der amerikanischen Faulbrut.

    1. Erkrankungen der Brut

    1. Lchriges Brutbild mit zerfallenen Maden.

    1. 2. 3. 4.

    Erkrankung d. Brut ame. Faulbrut

  • 5. Pilzmyzel in der Wabenzelle bei Befall mit Kalkbrut.

    6. Mumien von Pilzmyzel durchsetzt bei Kalkbrut.

    Kalkbrut

    7. Sackfrmige Madebei Sackbrut.

    1. Erkrankungen der Brut

    Sackbrut

    5. 6. 7.

    Erkrankung d. Brut: Faulbrut/Sackbrut

  • 2. Nosemasporen aus dem Darminhalt einer Biene (Ausstrichprparat).

    Nosematose

    3. Gelber Darminhalt bei einer Biene mit Nosematose (rechts zum Vergleich: Darmkanal einer gesunden Biene).

    4. Zahlreiche Nosemasporen im Darmepithel einer Biene(histologisches Prparat).

    2. Erkrankungen der erwachsenen Biene

    1. Schwarze Kotspritzer auf der Beute eines Bienenvolkes bei Nosematose (Protozoen).

    1. 2. 3. 4.

    Erkrankung erw. Biene: Nosematose

  • 3. Schdlinge der Bienen

    1. Lchriges Brutbild mit zerfallenen Bienenmaden bei Varroatose.

    2. Bienenmaden mit Varroa-Milben.

    Varroa-Milben

    4. Die Diagnose der Tracheen-Milben erfolgt in einemQuetschprparat der Tracheen.

    Tracheen-Milben

    3. Adulte Biene mit Varroa-Milben.

    1. 2. 3. 4.

    Schdlinge: Varrooamilben, Tracheenmilben

  • Schdlinge: Wachsmotte, Spitzmaus

    3. Schdlinge der Bienen

    5.Maden der groen Wachsmotte bertragen Krankheiten, zerstren die Waben und fhren zu Unruhe im Volk.

    Wachsmotte

    6. Spitzmuse in einer Beute fhren zu Unruhe im Bienenvolk und sie zerstren die Waben.

    Spitzmuse

    5. 6.

    >> Exkurs>> weiter

  • Imkerliche Manahmen zur Strkung der Vlker und zur Senkung des Infektionsdrucks.

    Medikamentelle Therapie ausschlielich bei Varroatose.

    Ameisensure ad us. vet. (Serumwerk Bernburg AG) Varroacid 60 (Ameisensure 60%) (WDT) Milchsure 15% ad us. vet. (Serumwerk Bernburg AG) Apiguard (Thymol) (Vita Europe Ltd.)

    Perizin (Coumafos) (Bayer Vital GmbH)

    Zur Bekmpfung von Varroatose

    Therapie von Bienenerkrankungen

    Bayvarol Strips (Flumethrin) (Bayer Vital GmbH)

    Einsatz von Varroaziden im Rahmen von integrierten Bekmpfungskonzepten.

    Regionale Besonderheiten und Empfehlungen der Bieneninstitute beachten.

  • Varroabekmpfung Perizin/Bayvarol

  • >> Exkurs

    >> Exkurs

    >> Exkurs

    >> Exkurs

    >> Exkurs

    Das Imkerwerkzeug.

    Knstliche Besamung.

    Entwicklung der Biene.

    >> Exkurs

    >> Exkurs

    >> Exkurs

    >> Exkurs Pollen/Bltenstaub.

    Propolis.

    Ende

    Bienengift.

    Gelee Royal.

    Wenn die Biene krank wird.

    Gesetze der Bienen.

    Weiterfhrende Fachliteratur.

    Ntzliche Adressen.

    >> Exkurs

    >> Exkurs

    Exkurse

    >> Exkurs Bienenwachs.

  • Wir danken dem Deutschen Imkerbund und den bienenwissenschaftlichen Instituten*,im Besonderen Prof. Dr. N. Koeniger, Dr. A. Schulz, Dr. Otten

    und Dr. Rudolf Moosbeckhofer fr die sehr gute Zusammenarbeit und fr die Bereitstellung zahlreicher Bilder.

    Abspann

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    in jeglicher Form, der Wiedergabe durch Bildtrger oder der Speicherung in Datenverarbeitungsanlagen, bleiben ausdrcklich vorbehalten.

    Bayer HealthCare / Bayer Vital GmbHGeschftsbereich Tiergesundheit

    Gebude D 162D-51368 Leverkusen

    Tel.: 0214 - 30 5 18 88Fax: 0214 - 30 5 17 86

    Ende der Prsentation

  • Schutzkleidung: Handschuhe.

    Schutzkleidung: Hut mit Schleier.

    Smoker: zum Beruhigen der Bienen.

    Stockmeiel und Wabenheber.

    Exkurs Imkerwerkzeug

  • Exkurs Entwicklung der Biene

    Arbeiterin

    Vom Ei zur Biene Knigin: 16 Tage.

    Ei steht

    Ei ist geneigt

    Ei liegt

    Made schlpft

    Rundmade erhlt Futtersaft

    Rundmade erhlt vorwiegend Polle