HEIMAT MACHT MOBIL - Bauindustrie Bayern ... TAG DER DEUTSCHEN BAUINDUSTRIE 2015 Wie werden wir in...

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  • ID Magazin des

    Bayerischen Bauindustrieverbandes e. V.

    Juli 2015 | 60. Jahrgang

    HEIMAT MACHT MOBIL Interview zum Konzept „Bayern Mobilität 2030“

    INFRASTRUKTUR Neue Generation ÖPP

    GROSSPROJEKTE Hertie-Studie: Viele Bauvorhaben günstiger als geplant

  • IMPRESSUM InformationsDienst

    Herausgeber: Bayerischer Bauindustrieverband e. V. München

    Verantwortlich für den Inhalt: Thomas Schmid

    Redaktion: Alexandra Luchtai, M. A. (Leitung) Dr. Josef Wallner

    Konzept & Gestaltung: Daniel Schwaiger; ediundsepp Gestaltungsgesellschaft mbH, München

    Druck: OMB2 Print GmbH München

    BILDNACHWEIS Titel: Bahnsteig; iStock, PPAMPicture S.6: Panamericana; shutterstock, Edyta Pawlowska. Tag der Bauindustrie; HDB/Bernd Lammel. S.7: Präsident Geiger; BBIV. Bacher & Dressler; Daniel Schwaiger. Girls Day; Daniel Schwaiger. S.9: Prof. Magel; Daniel Schwaiger. S.12: Gruppenfoto; Daniel Schwaiger S.13: Bahnsteig; iStock, olaser. S.14: Dorothee Bär; Daniel Schwaiger. S.16: Autobahn; picture alliance / dpa. S.18: Autobahn; Maik Schwertle. S.20: Elbphilharmonie; Lioba Belag. S.23: Flughafen BER; Nic Simanek. S.24/25: Gebirgssee; Fotolia, Frank Fischbach. S.28: Dämmmaterial; istock, alexandrumagurean. S.29: Hauswand; Mr_Twister. S.32: Tanzende Türme; Felix Brühl. S.34-37: alle Fotos; HH-Film e.K./W. Markgraf, Bayreuth. S.38: Foto Beton Bastian Schwein- steiger und Marco Reus, FABRINO. S.39: Fotobeton; Dreßler Bau. S.41: Prof. Bienert: IRE|BS, Regensburg. S.42: Bau; Martin Schneider, BBIV. S.43: Gruppenfoto; Martin Schneider, BBIV. S.44: Baumeister; Kita St. Mauritius, Schrobenhausen/MPA GmbH. S.45: Baumeister; Kita St. Mauritius, Schrobenhausen/MPA GmbH.

    ID Magazin des

    Bayerischen Bauindustrieverbandes e. V. Juli 2015 | 60. Jahrgang

  • | ID | Bauindustrie Bayern | 3

    MOBILITÄT ALS MARKENZEICHEN BAYERN GEHT ES GUT. Es geht aber nicht allen in Bayern gleich gut. Zwischen ländlichen und Randregionen und den boomenden Metropolen Nürnberg und München klaffen große Lücken in puncto Einkommen und Arbeitsplätzen, aber auch bei der Versorgung mit Gesundheits- und Bildungseinrichtungen. Bayern teilt sich auf in Abwanderungsregionen, die sich entvölkern, und Zuzugsregio- nen, in denen der Wohnraum knapp und teuer ist. Diese Diskrepanz macht deutlich, dass der Auftrag der Bayerischen Verfassung „gleichwertige Lebens- verhältnisse und Arbeitsbedingungen in ganz Bayern, in Stadt und Land“ zu fördern und zu sichern, längst nicht erfüllt ist.

    Gleichwertige Lebensverhältnisse kann es nur geben, wenn der ganze Freistaat gut verbunden ist. Wenn die Mobilitätsstrukturen so gut ausgebaut sind, dass Wohnen und Arbeiten auf dem Land genauso gut möglich ist wie in den Städten. Noch aber ist das eine Vision. Wie überall in Deutschland, mangelt es auch in Bayern an Verkehrswegen. Es fehlt eine systematische und ganzheitliche Betrachtung der Verkehrsträger. Leider wurden in der Vergangenheit die Mobilitätsstrukturen immer nur einzeln und jede für sich geplant und gebaut, nicht aber übergreifend in der Gesamtsicht.

    EIN KONZEPT FÜR STADT UND LAND

    Das gilt es zu ändern. Bayern braucht ein Mobilitätskonzept aus einem Guss. Geplant von unabhängigen Fachleuten. Mit einem Finanzierungskonzept, das nicht an herkömmlichen Ressortgrenzen endet, sondern alle Finanztöpfe zu- sammen betrachtet. Ein hoher Anspruch, gewiss. Aber nur wer über eine Vision verfügt und sich anspruchsvolle Ziele setzt, ist überhaupt in der Lage voranzu- kommen.

    Das Konzept der Bayerischen Bauindustrie „Bayern Mobilität 2030“ macht Bay- ern zum Modell-Land. Zu einer noch lebenswerteren Heimat, als es bereits ist. Mit einem gut ausgebauten öffentlichen Verkehr auch auf dem Land. Für alle leicht und bequem erreichbar und zugänglich. Mit einer hohen Qualität und Zu- verlässigkeit.

    Bayerische Mobilität muss zu einem Markenzeichen werden. Vorbildlich und nachahmenswert für ganz Deutschland. Diesen Anspruch sollten wir haben. Das Konzept „Bayern Mobilität 2030“ weist dafür den Weg.

    Ihr

    Thomas Schmid Hauptgeschäftsführer | Bayerischer Bauindustrieverband e. V.

  • ID Magazin des

    Bayerischen Bauindustrieverbandes e. V.

    Juli 2015 | 60. Jahrgang

    HEIMAT MACHT MOBIL Interview zum Konzept „Bayern Mobilität 2030“

    INFRASTRUKTUR Neue Generation ÖPP

    GROSSPROJEKTE Hertie-Studie: Viele Bauvorhaben günstiger als geplant

    4 | I N H A LT |

    INHALT IMPULS 3 | Mobilität als Markenzeichen

    Gleichwertig sollen die Lebensverhältnisse in Stadt und Land sein, so die Bayerische Verfassung. Doch bis dahin ist es ein weiter Weg.

    BAUEN UND POLITIK 8 | Heimat macht mobil

    Interview mit Gebhard Kaiser, Prof. Holger Magel und Herrmann Steinmaßl.

    12 | Mehr tun – Anschluss schaffen Staatssekretärin Dorothee Bär über Investitions vorhaben für die Infrastruktur.

    16 | Neue Generation ÖPP Straßen auch mit dem Geld von Versicherungen und Pensionsfonds bauen.

    20 | Großprojekte scheitern nicht beim Bauen Überraschende Ergebnisse der Hertie-Studie.

    BAUEN UND ENERGIE 24 | Innovationen für die Energiewende

    Das vielseitige Potenzial der modernen Wasserkraft.

    28 | Die EnEV 2017 wirft ihre Schatten voraus Das Niedrigstenergiegebäude als Standard.

    BAUWIRTSCHAFT UND KONJUNKTUR 30 | Zum Jahresbeginn weniger Aufträge und Umsätze

    BAUEN UND WERTE 32 | EMB Bau

    Hamburg erkennt das EMB Bau als Compliance-Nachweis an.

    BEST PRACTICE BAU 34 | Hochbau XXL

    Das Consolidation Center in Speyer.

    BAUTECHNIK 38 | Fotos auf Beton

    Bastian Schweinsteiger und Marco Reus verewigt auf einer Betonstele.

    BILDUNG 40 | Voneinander lernen

    Interview mit Prof. Sven Bienert vom IRE|BS-Institut.

    42 | Fünf auf einen Streich Praxistage für die TH Deggendorf und OTH Regensburg.

    ÖFFENTLICHKEITSARBEIT UND KOMMUNIKATION 44 | Baumeister deutschlandweit gesucht

    Initiative „Baumeister gesucht!“ wird ausgeweitet.

    46 | PERSÖNLICHES

    47 | ZAHLEN ZUR BAUWIRTSCHAFT IN BAYERN

    DOWNLOAD ID 02/15 BAYERN MOBILITÄT 2030 Unseren ID und viele weitere interessante Themen finden Sie auch online zum Download unter www.bauindustrie-bayern.de/ download

  • | ID | Bauindustrie Bayern | 5

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  • 6

    Baumarkt und Gesellschaft

    | N E W S |

    Mobilität und Verkehr

    REKORDSTRASSEN

    Schon gewusst? Die kürzeste Straße der Welt misst gerade einmal 2,06 Meter und liegt in Schottland. In Buenos Aires brauchen Fußgänger wiederum mehrere Minuten, um die 140 Meter breite Avenida 9 de Julio zu überqueren. Am steilsten ist die Baldwin Street in Neuseeland, mit einem Gefälle von 35 Prozent.

    Und auf der Turbopiste im US-Bundesstaat Utah stellte ein „Raketenauto“ einst den Rekord von 1.000 Kilometer pro Stunde auf – damit war es schneller als ein Flugzeug.

    Weitere kuriose Straßenrekorde im Blog von Cardelmar: www.cardelmar.de

    TAG DER DEUTSCHEN BAUINDUSTRIE 2015

    Wie werden wir in Zukunft leben und arbeiten? Welche Rolle spielt die Digitalisierung für die Bauindustrie? Wie können und müssen sich Bauunternehmen auf neue Heraus forderungen einstellen? Das waren die zentralen Fragen beim Spitzentreffen der Bauwirtschaft am 21. Mai in Berlin, bei dem mehr als 1.000 Gäste zusammenkamen. Bundesbauministerin Dr. Barbara Hendricks und Bundes- verkehrsminister Alexander Dobrindt sagten der Branche ihre volle Unterstützung bei der Bewältigung der Zu- kunftsaufgaben im Wohnungsbau, bei der Energiewende oder der Verkehrsinfrastruktur zu.

    Mehr Information unter: www.bauindustrie.de/home/_/ar- tikel/tag-der-deutschen-bauindustrie-2015-berlin

    HDB-Präsident Prof. Thomas Bauer und HDB-Hauptgeschäftsführer Mi- chael Knipper führen Bundesminister Alexander Dobrindt über das Event- gelände von STATION-Berlin.

    Die Panamericana ist die längste Straße der Welt und zieht sich von Alaska bis zum Feuerland.

  • | ID | Bauindustrie Bayern | 7

    Baupanorama

    JOSEF GEIGER NEUER VBW-VIZEPRÄSIDENT

    Anfang Mai wurde BBIV-Präsident Josef Geiger zum Vizepräsidenten der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. gewählt. Als Stimme des Baus treibt Josef Geiger in sei- nem neuen Amt baurelevante, aber auch branchenübergreifende Themen voran. Der Bayerische Bauindustrie- verband ist einer der größten vbw-Mit- gliedsverbände.

    VBW – VEREINIGUNG DER BAYERISCHEN WIRTSCHAFT E. V. Die vbw ist die freiwillige, branchenübergreifende und zentrale Interes- senvereinigung der bayerischen Wirtschaft und vertritt aktuell 123 bayerische Arbeitgeber- und Wirtschaftsverbände sowie 39 Einzelunter- nehmen im Freistaat.

    Mehr unter: www.vbw-bayern.de

    Hochbau

    RICHTFEST VON BACHER & DRESSLER

    Bildung

    GIRL’S DAY 2015

    In Ingolstadt entsteht gerade ein neuer Bürokomplex: 8.000 m² Bürofläche, vier Stockwerke und 14 Monate Bau- zeit. Das E-förmige Gebäude ist ein Kooperationsprojekt von Bacher und Dressler Bau. Im November 2014 rollten hier die ersten Bagger, sechs Monate später ist der Rohbau fertig. Das will gefeiert werden: Beim Richtfest am 5. Mai dankten Hermann Bacher von Bacher Bau und Peter Littauer von Dreßler Bau allen Mitarbeitern für das tolle Teamwork und die hervorragende Qualität. Fazit: Wenn Profis a