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Programm

11. Deutscher Seniorentag 2015

Gemeinsam in die Zukunft!

2. – 4. Juni 2015

Congress Center Messe Frankfurt

mit Messe SenNova

Vorwort

Zum Besuch des 11. Deutschen Seniorentages möchte ich Sie herzlich einladen. Es erwartet Sie ein interessantes Programm mit zahlreichen Informationen zu praktisch allen Themen rund ums Älterwerden und nicht zuletzt mit viel Unterhaltung und etlichen prominenten Gästen. Mit dem Motto „Gemeinsam in die Zukunft!“, soll ein Zeichen gesetzt werden für mehr Gemeinschaft und Miteinander – zwischen Menschen verschiedener Generationen, unterschiedlicher Herkunft und Religionszugehörigkeit, zwischen Menschen mit und ohne Beeinträchtigungen sowie Helfenden und Hilfsbedürftigen, Wohlhabenden und Weniger-Wohlhabenden. Alle sind aufgerufen, „gemeinsam unser aller Zukunft“ zu gestalten.

Neben dem demografischen Wandel haben wir einen Wandel der Familie: Drei-Generationen-Familien unter einem Dach gibt es kaum noch, Ein-Generationen-Familien bzw. Zwei- und Ein-Personen-Haushalte nehmen enorm zu. Wohnungen und Wohnumfeld in Stadt und Land sind oft nicht menschengerecht, verringern die Selbstständigkeit und schaffen Abhängigkeiten. Wohnungsanpassung, Nachbarschaftshilfe und der Einsatz technischer Hilfsgeräte werden notwendig. Auf gegenseitige Unterstützung, auch der Älteren für die Jüngeren, der Einheimischen für die Zugewanderten und umgekehrt, kann unsere Gesellschaft nicht verzichten. Fragen der Prävention stehen im Fokus: gesunde Ernährung und Bewegung, geistige und soziale Aktivitäten, sind eine Chance zu einem gesunden aktiven Altwerden, die allen Bürgerinnen und Bürgern gegeben sein muss. Das Programm des Deutschen Seniorentages wird Antworten auf diese und weitere Fragestellungen geben.

Ich wünsche allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern interessante Begegnungen, fruchtbare Diskussionen, vielseitige Anregung durch die zahlreichen Veranstaltungen und durch die Messe SenNova!

Prof. Dr. Ursula Lehr

BAGSO-Vorsitzende, Bundesministerin a.D.

Grußwort

Liebe Besucherinnen und Besucher des 11. Deutschen Seniorentages,

ich grüße Sie sehr herzlich und freue mich, dass der 11. Deutsche Seniorentag Ihr Interesse findet. Sie haben sich – vom Motto des Deutschen Seniorentages angesprochen – ganz bewusst auf den Weg „Gemeinsam in die Zukunft!“ gemacht.

Das vielfältige Programm des Deutschen Seniorentages verdeutlicht, dass es auf Menschen jeden Alters ankommt, sozialen Zusammenhalt zu leben. Dementsprechend bedarf auch wegweisende Seniorenpolitik der Unterstützung aller Generationen, um uns eine lebenswerte Zukunft zu erschließen. Wir können uns in unserer Gesellschaft glücklich schätzen, dass in den allermeisten Familien und Nachbarschaften Verständnis und Unterstützung ganz selbstverständlich auf Gegenseitigkeit beruhen. Großeltern helfen bei der Kinderbetreuung, engagieren sich für die Ausbildung ihrer Enkel und helfen häufig auch finanziell. Ihrerseits können sie darauf vertrauen, selbst Hilfe zu bekommen, wenn sie sie brauchen.

Natürlich gibt es immer wieder auch Beispiele mangelnder oder fehlender Einbindung in familiäre, nachbarschaftliche oder anderweitige soziale Netzwerke. Der Deutsche Seniorentag bietet eine Chance, Anregungen zu gewinnen und Ideen zu entwickeln, wie wir Betroffene besser erreichen können. Denn das Motto „Gemeinsam in die Zukunft!“ ist gewiss nicht allein als Beschreibung, sondern vor allem auch als Aufforderung zu verstehen. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen interessante Begegnungen und Erfahrungen auf dem 11. Deutschen Seniorentag.

Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel

INHALTSVERZEICHNIS

ZENTRALE VERANSTALTUNGEN

Seite

Festveranstaltung zur Eröffnung des 11. Deutschen Seniorentages

11-13

Ökumenischer Gottesdienst Frankfurter Dom St. Bartholomäus

14

Alt und Jung – zwei Welten? Podiumsgespräch

15

TALK in Frankfurt: Gemeinsam in die Zukunft

16-17

EINZELVERANSTALTUNGEN UND VERANSTALTUNGSREIHEN

Seite

Donnerstag, 2. Juli 2015

Einzelveranstaltungen 1 – 16:

14.30 – 16.00 Uhr

20-44

Einzelveranstaltungen 17 – 31:

16.30 – 18.00 Uhr

45-69

Freitag, 3. Juli 2015

Veranstaltungsreihen mit jeweils drei Themenblöcken

Block I: 9.30 – 11.00 Uhr, Block II: 11.30 – 13.00 Uhr, Block III: 14.00 - 15.30 Uhr

70-127

Samstag, 4. Juli 2015

Einzelveranstaltungen 35 – 48:

9.30 – 11.00 Uhr

128-147

Einzelveranstaltungen 49 – 58:

11.30 – 13.00 Uhr

148-163

Einzelveranstaltungen 59 – 64:

15.00 – 16.30 Uhr

164-170

Seite

BESONDERE ANGEBOTE

172-190

MESSE SenNova

Seite

Angebote auf der Messe SenNova

194-201

Thementage auf der Messe SenNova

202-207

Aussteller auf der Messe SenNova

208-218

SONSTIGES

Seite

Barrierefreiheit

219-221

Fotowettbewerb „11. Deutscher Seniorentag“

222

Organisatorische Hinweise und Tickets

223-228

Anreise

229-230

Kurzinformationen

231-232

Unser besonderer Dank gilt dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ), dem Hessischen Ministerium für Soziales und Integration, der Stadt Frankfurt am Main, den Sponsoren sowie Kooperations- und Medienpartnern des 11. Deutschen Seniorentages.

FESTVERANSTALTUNG

zur Eröffnung des 11. Deutschen Seniorentages

Donnerstag, 2. Juli 2015

10.45 – 12.00 Uhr,

Saal Panorama

Begrüßung

Prof. Dr. Dr. h.c. Ursula Lehr

BAGSO-Vorsitzende

Grußworte

Peter Feldmann

Oberbürgermeister der Stadt Frankfurt am Main

Stefan Grüttner

Hessischer Minister für Soziales und Integration

Festansprache

Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel

Musikalische Begleitung:

Chor des Lessing-Gymnasiums Frankfurt am Main

Leitung: Sabine Mittenhuber

Moderation:

Werner D’Inka

Mitherausgeber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung

Eröffnung Messe SenNova

Donnerstag,

2. Juli 2015

9.30 Uhr,

SenNova-Bühne

Begrüßung

Prof. Dr. Dr. h.c. Ursula Lehr

BAGSO-Vorsitzende

Eröffnung der Messe SenNova

Manuela Schwesig

Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

ÖKUMENISCHER GOTTESDIENST

„wohin gehst du mensch?“

Frankfurter Dom St. Bartholomäus

Donnerstag,

2. Juli 2015

19.00 Uhr,

Frankfurter Dom

Der Gottesdienst greift Fragestellungen des Projektes „Überlebenskunst“ auf – ein Gemeinschaftsprojekt von: Misereor, Katholische Erwachsenenbildung Deutschland (KEB Deutschland) und Katholische Arbeitnehmerbewegung (KAB). Im Mittelpunkt steht die Frage, wie wir in dieser einen Welt überleben können, und wie wir unser Leben so gestalten, dass alle gut leben können.

Geleitet wird der Gottesdienst von:

Pfarrer Wolfgang Rönsch

Ständiger Vertreter des Apostolischen Administrators im Bistum Limburg

Oberkirchenrätin Pfarrerin Ulrike Scherf

Stellvertreterin des Kirchenpräsidenten der Evangelischen Kirche von Hessen und Nassau

Musikalische Begleitung:

Felix Ponizy, Organist

Alt und Jung – zwei Welten?

PODIUMSGESPRÄCH

Freitag,

3. Juli 2015

14.00 – 15.00 Uhr,

Raum Spektrum

Welche Vorstellungen haben Jugendliche vom Alter, wie denken sie über ältere Menschen? Und welche Bilder von der heutigen Jugend haben die Älteren? Was ist alten und jungen Menschen wichtig im Leben? Und welche Wünsche und Sorgen verbinden sie mit der Zukunft?

Über diese Fragen diskutieren:

· Franz Müntefering, Bundesminister a.D.

· Dr. h.c. Petra Roth, Oberbürgermeisterin a.D.

· Schülerinnen und Schüler des Frankfurter Lessing-Gymnasiums

Moderation:

Claudia Röttger, Chefredakteurin Senioren Ratgeber

TALK in Frankfurt: Gemeinsam in die Zukunft!

Samstag,

4. Juli 2015

15.00 – 16.30 Uhr

Raum Illusion

Immer wieder ist in den Medien die Rede vom „Generationenkonflikt“ und von der auseinander gehenden Schere zwischen Arm und Reich. Menschen mit Behinderung sind häufig benachteiligt, Menschen mit Migrationsgeschichte häufig ausgegrenzt. Und jeder von uns kann in die Situation kommen, krank und auf andere angewiesen zu sein.

Doch wie können wir das gesellschaftliche Zusammenleben für alle gewinnbringend gestalten und einen Weg finden, um „Gemeinsam in die Zukunft!“ zu gehen? Welche Aufgaben haben Politik und Gesellschaft, welche Verantwortung muss jeder Einzelne wahrnehmen?

Es diskutieren:

· Mazlum Dogan, Bundesvorsitzender des Bundes der Alevitischen Jugendlichen in Deutschland

· Peter Feldmann, Oberbürgermeister der Stadt Frankfurt am Main

· Elke Ferner, MdB, Parlamentarische Staatssekretärin bei der Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

· Volker Langguth-Wasem, Vorsitzender der Bundesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe e.V.

· Prof. Dr. Dr. h.c. Ursula Lehr, Gerontologin, Bundesministerin a.D., Vorsitzende der BAGSO

Moderation:

Ursula May, Redakteurin Hessischer Rundfunk (hr2)

VERANSTALTUNGSPROGRAMM

Nahezu 100 Einzelveranstaltungen bieten eine breite Themenpalette für die Besucherinnen und Besucher des Deutschen Seniorentages. Es werden praxisnahe Projekte vorgestellt, kulturelle Angebote gemacht, Informationen rund um das Thema Äl