VERFAHRENSTECHNIK - · PDF fileVerfahrenstechnik ist eine interdisziplinäre...

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  • Studienplan Verfahrenstechnik 1

    Studienplan fr die Studienrichtung

    VERFAHRENSTECHNIK

    an der

    Technischen Universitt Wien

    (ab dem Wintersemester 2001/2002)

    Die interfakultre Studienkommission der Studienrichtung Verfahrenstechnik erlsst

    mit Beschluss vom 14. Mai 2001 aufgrund des Bundesgesetzes ber Studien an den

    Universitten (Universitts-Studiengesetz UniStG) BGBl. I Nr. 48/1997 i.d.g.F. den

    vorliegenden Studienplan fr die Studienrichtung Verfahrenstechnik.

  • Studienplan Verfahrenstechnik 2

    Qualifikationsprofil

    Eine breite, solide Ausbildung in den Grundlagenfchern des Maschinenbaus und

    der Technischen Chemie soll Absolventinnen und Absolventen der Studienrichtung

    Verfahrenstechnik dazu qualifizieren, whrend der Berufslaufbahn der schnellen

    wissenschaftlichen und technischen Entwicklung Rechnung zu tragen und sich rasch

    in angrenzende Fachgebiete, neue Technologien und Problemsituationen

    einzuarbeiten in fachspezifische genauso wie in fachbergreifende.

    Durch die konsequente Betreuung durch Institute der Fakultt fr Maschinenbau und

    Wirtschaftsingenieurwesen und der Technisch-Naturwissenschaftlichen Fakultt

    werden die Absolventinnen und Absolventen von Anfang an mit den verschiedenen

    wissenschaftlichen Betrachtungsweisen, Verfahren und Erkenntnisprozessen

    vertraut gemacht. Die fr die berufliche Ttigkeit erforderlichen sachbezogenen

    Kenntnisse und Fhigkeiten

    - Kenntnisse der wissenschaftlichen Grundlagen

    - Kenntnis des bewhrten Wissens

    - Kenntnis der bewhrten technischen Ablufe

    - Beherrschen der Methoden, dieses Wissen zur Lsung technischer Probleme

    einzusetzen

    werden vermittelt.

    Verfahrenstechnik ist eine interdisziplinre Ingenieurwissenschaft mit starken

    Wechselwirkungen zu Nachbardisziplinen, die Ttigkeit der Verfahrenstechnikerin

    und des Verfahrenstechnikers und die Produkte der Verfahrenstechnik sind

    gleichermaen in das wirtschaftliche, soziale, gesellschaftliche, politische und

    kologische Umfeld eingebunden. Das Denken in Systemen, das interdisziplinre

    Denken, die fachbergreifende Zusammenarbeit, die Auseinandersetzung mit den

    Folgen der Technik fr Mensch und Umwelt ist integraler Bestandteil der Ausbildung,

    ebenso wie die Vermittlung von Verstndnis fr das wirtschaftliche, politische und

    soziale Umfeld in Unternehmen und in der Gesellschaft und Kenntnisse ber

    geeignete Kooperations- und Kommunikationsstrukturen, ber einschlgige

    Gesetzes- und Regelwerke.

  • Studienplan Verfahrenstechnik 3

    Die breite Ausbildung in den Grundlagenfchern wird konsequent bis etwa Mitte des

    Studiums weitergefhrt, allerdings dann beginnend mit der Spezialisierung auf den

    Maschinenbau im Studienzweig Apparate-, Anlagen- und Prozesstechnik, und auf

    die Technische Chemie im Studienzweig Chemieingenieurwesen. Beiden

    Studienzweigen gemeinsam ist die Vertiefung in der Verfahrenstechnik mit

    Rechen- und Laborbungen , dem Apparate- und Anlagenbau mit

    Konstruktionsbungen und die Einfhrung in die wirtschaftswissenschaftlichen

    Grundlagen.

    Konstruktionsbungen, Laborbungen, Projektarbeiten und Seminare

    insbesondere die Diplomarbeit ergeben bung der Problemlsungskapazitt, der

    Umsetzung von Theorie in die Praxis.

    Spezialisierungsmglichkeiten, z. B. in

    Anlagen- und Prozesstechnik

    Chemie und chemische Technologie

    Werkstoffwissenschaft

    Energietechnik

    Maschinenbau und Mechatronik

    Umweltschutz und kologie

    Wirtschafts- und Rechtswissenschaften

    ergeben sich durch zahlreiche Wahlmglichkeiten im Rahmen der

    Wahlfcherkataloge.

  • Studienplan Verfahrenstechnik 4

    Studienplan

    1 Studiendauer und Studienabschnitte

    (1) Die Regelstudienzeit fr das Diplomstudium der Verfahrenstechnik,einschlielich der fr die Anfertigung der Diplomarbeit (61 (1) UniStG)vorgesehenen Zeit, betrgt 10 Semester.

    (2) Das Diplomstudium ist in drei Abschnitte untergliedert, wobei der ErsteStudienabschnitt zwei Semester, der Zweite und der Dritte Studienabschnittjeweils vier Semester umfasst.

    (3) Jeder Studienabschnitt wird mit einer Diplomprfung abgeschlossen.

    (4) Das Diplomstudium ist ab dem Zweiten Studienabschnitt in zweiStudienzweige gegliedert:

    Apparate-, Anlagen- und Prozesstechnik (AAP)

    Chemieingenieurwesen (CIW)

    (5) Die Gesamtstundenzahl betrgt fr beide Studienzweige 210Semesterstunden (SSt), wobei sich die Aufteilung wie folgt darstellt:

    Tabelle 1: Aufteilung der Semesterstunden

    Studienabschnitt Art AAP CIW

    1. Abschnitt Pflichtfcher 40,5 SSt

    2. Abschnitt Pflichtfcher 81 SSt 80,5 SSt

    Pflichtfcher 32 SSt 33 SSt3. Abschnitt

    Wahlfcher 35,5 SSt 35 SSt

    1.-3. Abschnitt Freie Wahlfcher 21 SSt

    Gesamtsumme 210 SSt

    (6) Eine Semesterstunde (SSt) entspricht so vielen Unterrichtseinheiten von 45Minuten, wie das Semester Unterrichtswochen umfat (7 (3) UniStG).

    (7) Absolventen bzw. Absolventinnen der Studienrichtung Verfahrenstechnik wirdder akademische Grad Diplom-Ingenieur bzw. Diplom-Ingenieurin (4 (7)UniStG) verliehen.

  • Studienplan Verfahrenstechnik 5

    2 Lehrveranstaltungsarten

    (1) Vorlesungen (VO) sind Lehrveranstaltungen, die Studierende didaktisch inTeilbereiche des betreffenden Faches und seine Methoden einfhren.

    (2) bungen (UE) sind Lehrveranstaltungen, in denen das Verstndnis desStoffes der dazugehrigen Vorlesung durch Anwendung auf konkreteAufgaben vertieft wird.

    (3) Vorlesungsbungen (VU) setzen sich aus einem Vorlesungsteil und einembungsteil zusammen, die didaktisch eng miteinander verknpft sind.

    (4) Laborbungen (LU) sind Lehrveranstaltungen, in denen das Verstndnis desStoffes der dazugehrigen Vorlesung durch die Durchfhrung vonLaborexperimenten und die Auswertung der Ergebnisse vertieft wird.

    (5) Konstruktionsbungen (KU) sind Lehrveranstaltungen, die das Ziel haben,die konstruktiven Fhigkeiten zu schulen und das Wissen aus verschiedenenLehrveranstaltungen zu verbinden und anzuwenden.

    (6) Seminare (SE) sind Lehrveranstaltungen, die der wissenschaftlichenDiskussion dienen. Von den Studierenden sind eigene mndliche und/oderschriftliche Beitrge zu erbringen.

    (7) Proseminare (PS) sind Vorstufen der Seminare. Sie haben Grundkenntnissedes betreffenden Faches zu vermitteln und exemplarisch Probleme desFaches durch Referate und Diskussion zu behandeln.

    (8) Exkursion (EX) sind Lehrveranstaltungen, in denen die Studierenden durchden Besuch von entsprechenden Institutionen, Unternehmen und/oderAnlagen Einblick in die Praxis erhalten

    3 Erster Studienabschnitt

    (1) Der Erste Studienabschnitt umfasst die in der Tabelle 2 angefhrten.Pflichtfcher im Gesamtausma von 40,5 SSt.

    (2) Fr die Lehrveranstaltung "Einfhrung in die Verfahrenstechnik" ist nur eineTeilnahmebesttigung erforderlich.

  • Studienplan Verfahrenstechnik 6

    Tabelle 2: Pflichtfcher und Lehrveranstaltungen des ErstenStudienabschnittes

    Fach/Lehrveranstaltung Stunden

    Prfungsfcher

    Mathematik 14 SSt

    Mathematik 1 5VO+2UE

    Mathematik 2 5VO+2UE

    Allgemeine naturwissenschaftliche Grundlagen 9 SSt

    Einfhrung in die Verfahrenstechnik 1VO

    Physik 2VO

    Grundlagen Elektrotechnik und elektrische Maschinen 4VO+2LU

    Grundlagen Chemie 11 SSt

    Allgemeine und Anorganische Chemie 4VO+4LU

    Organische Chemie 3VO

    Grundlagen Maschinenbau 6,5 SSt

    Technisches Zeichnen+CAD 1,5VO+2VU+3KU

    4 Studieneingangsphase

    (1) Folgende Lehrveranstaltungen des Ersten Studienabschnittes werden gem38 (1) UniStG als Studieneingangsphase definiert:

    Einfhrung in die Verfahrenstechnik (VO)

    Allgemeine und anorganische Chemie (VO)

    Technisches Zeichnen + CAD (VU)

    5 Durchfhrung der Ersten Diplomprfung

    (1) Die Erste Diplomprfung ist eine Gesamtprfung, die in Form vonLehrveranstaltungsprfungen vor Einzelprfern bzw. Einzelprferinnenabzulegen ist.

  • Studienplan Verfahrenstechnik 7

    (2) Die Lehrveranstaltungen des Ersten Studienabschnittes sind in 3 Tabelle 2dieses Studienplanes angefhrt und zu folgenden Prfungsfchernzusammengefasst, die im Diplomprfungszeugnis samt Semesterstundenzahlund dem Notenmittelwert gem 10 (4) UniStEVO ausgewiesen werden:

    Mathematik

    Allgemeine naturwissenschaftliche Grundlagen

    Grundlagen Chemie

    Grundlagen MaschinenbauDie gem 45 (3) UniStG ermittelte Gesamtbeurteilung der ErstenDiplomprfung ist ebenfalls im Diplomprfungszeugnis auszuweisen.

    6 Zweiter Studienabschnitt

    (1) Der Zweite Studienabschnitt des Studienzweiges AAP umfasst die in derTabelle 3 angefhrten Pflichtfcher im Gesamtausma von 81 SSt.

    (2) Der Zweite Studienabschnitt des Studienzweiges CIW umfasst die in derTabelle 4 angefhrten Pflichtfcher im Gesamtausma von 80,5 SSt.

    (3) Im Fach Maschinenbau kann der/die Studierende zwischen der Laborbungfr Metallische Werkstoffe und der Laborbung Nichtmetallische Werkstoffe (inder Tab. 3 bzw. 4 mit * gekennzeichnet) whlen.

    (4) Im Fach Verfahrenstechnik des Studienzweiges CIW kann der/die Studierende4 aus 6 Stunden Verfahrenstechnik II (in der Tab. 4 mit ** gekennzeichnet)whlen

  • Studienplan Verfahrenstechnik 8

    Tabelle 3: Pflichtfcher und Lehrveranstaltungen des ZweitenStudienabschnittes des Studienzweiges AAP

    Fach/Lehrveranstaltung Stunden

    Prfungsfcher

    Chemie 8,5 SSt

    Physikalische Chemie 2,5VO+1UE+2LU

    Chemische Technologie organischer Stoffe 3VO

    Mechanik 13 SSt

    Mechanik I 3VO+2UE

    Mechanik II fr Verfahrenstechniker 2VO+1UE