Rechnungswesen & Controlling 02/11

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Fachzeitschrift des grössten Schweizer Verbandes in Rechnungslegung und Controlling veb.ch

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  • &rechnungswesen

    Erfolgreiche Verbandsfhrung im Allgemeinen und im Besonderen

    controlling 211

    Das ofzielle Organ des veb.ch, des grssten Schweizer Verbandes fr Rechnungslegung, Controlling und Rechnungswesen

    Ein Verband ist erfolgreich, wenn er weiss, was er warum tut. Wenn er seine ureigenen strategischen, langfristigen Ziele erreicht oder auf gutem Wege dazu ist.

    Damit sind wir bereits bei einer der wich-tigsten Voraussetzung zum Erfolg: Lang-fristige verbandspolitische Ziele mssen schriftlich deniert und allen Beteiligten klar sein und von ihnen entsprechend (vor)gelebt werden. Fr mich sind des-halb die in den Verbandsstatuten unter Zweck festgelegten Ziele gleichzeitig der Auftrag, die Leitplanken an die Ver-bandsfhrung. An diesen Zweck bezie-hungsweise Auftrag muss sie sich un-bedingt halten. Ist sie damit oder mit Teilen davon nicht mehr einverstanden, muss eine entsprechende Statutennde-rung durch das oberste Gremium einge-leitet werden. Wenn ein Verband nicht weiss, wohin er will oder welches die richtigen Dinge sind doing the right things, wird er scheitern, auch wenn er die Dinge richtig tut doing the things right. Dabei gengen im strategischen Bereich Zielsetzungen im Sinne einer Fort-schreibung des Bestehenden nicht. Die drei strategischen Grundfragen Was, Wie und Womit oder einprgsamer

    Ziel-Weg-Mittel mssen immer wieder neu gestellt und beantwortet werden.

    Der Leitsatz Die Struktur folgt der Strategie gilt auch fr einen Verband. Hier liegt eine Schwche von Verbnden, denn die Strukturen und die Organisa-tion sind oftmals historisch gewachsen, passen vielleicht heute nicht mehr zur Strategie, lassen sich oftmals aber aus un-terschiedlichsten Grnden bzw. Bend-lichkeiten nur schwer anpassen. Je nach Organisationsform (natrliche oder juris-tische Mitglieder, Generalversammlung mit Direktmitgliedern oder Delegierten usw.) muss oftmals von der Verbandsfh-rung berzeugungsarbeit mit viel Energie nach innen geleistet werden. Kraft, welche dann vielleicht nach aussen zur Erfllung der Verbandsziele fehlt.

    Rezepte gibt es aber keine, denn jeder Verband ist einzigartig, besitzt seine eige-ne Geschichte und Kultur, hat seine Ziele beinahe schon erreicht oder ist noch weit weg davon, ist hungrig oder gesttigt. Die Struktur hngt auch davon ab, wie viele nanzielle Mittel zur Verfgung ste-hen, beispielsweise fr eine professionelle operative Fhrung, eigene Rumlichkei-ten und Administration.

    Der Vorstand trgt eine hohe Verant-wortung gegenber dem Verband und den Mitgliedern, zunehmend aber auch gegenber Stakeholdern wie Gesetz-geber, Staat, Sozialversicherungswerke oder Umwelt. Er muss deshalb ber alle erforderlichen Kompetenzen und Know-how der Verbandsfhrung und ihrer Teil-bereiche verfgen. Vorstand zu sein, be-deutet aber nicht nur Verantwortung zu bernehmen, sondern andererseits auch

    Fortsetzung auf Seite 3

    Buch-News280 Seiten fr Praktiker: Alles ber die Mindestanforderungen an Rechnungs-wesen, Rechnungslegung und Control-ling in der Schweiz.

    Seite 6

    Jubilum75. Generalversammlung von veb.ch: Viele Teilnehmer, bekannte Gastredner, Top-Unterhaltung. Unser Bericht und Bil-der ab

    Seite 20

    SteueraufschubUnternehmenssteuerreform II: Neue steu-erliche Mglichkeiten bei der berfh-rung von Liegenschaften ins Privatverm-gen.

    Seite 23

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  • Und wieder 176 Kolleginnen und Kollegen, die sich nicht tuschen

    7000 Mitglieder knnen sich nicht tuschen: Es macht sich jeden Tag bezahlt, beim veb.ch dabei zu sein! der veb.ch ist der grsste Schweizer Fachverband fr Rechnungslegung, Controlling und Rech-nungswesen. Der veb.ch ist erfolgreicher Seminaranbieter. Der veb.ch frdert Bekanntheit, Anerkennung und Entwicklung von Fachausweis und Diplom und der dualen Ausbildung in Wirtschaft, ffentlichkeit und Politik; er ist vom Bund beauftragter Mittrger der eidgenssisch anerkannten Fachausweis- und Diplomprfung. Der veb.ch bringt seine Mitglieder an den Puls der Wirtschaft und nher zum Erfolg. www.veb.ch

    veb.ch Lagerstrasse 1 Postfach 8021 Zrich 043 336 50 30

    Wir heissen 176 Kolleginnen und Kollegen willkommen. Sie sind dem veb.ch beigetreten.

    Achermann Nicole Aeberhard Andrea Amrein Meinrad Arni Christoph Artuso Fabio Attinger Jrg Bachmann Jrgen Baerlocher Cornel Baksa Martin Balabbio Mara Bau-mer Urs Baumgartner Andr Betschart Urs Bietenharder Daniel Birkmann Lars BirrerSandra Bleiker Bruno Bleuer Hans Martin Bloch Judith Blum Jan Boller Thomas BoppartJrg Borissova Anelia Bossard Josef Brand Daniel Brnnimann Daniela Bruderer Denise Brunner Daniel Bchler Patrick Bhler Josef Bhler Nathalie Buser Andrea Cadruvi Sabrina Cancian Brigitte Carballo Deln Censullo Raffaele Conte Francesco DellUnto Stefano DerungsCorsin Dettling Patricia Dukov Dejan Drst Rudolf Eigenmann Markus Elmer Euphemia EngimannRoland Ettlin Evelyne Fankhauser Ruth Fasel Reinhard Fischer Astrid Fischer Fritz Forster Reto FreiMarc Fricker Remo Fritschi Anita Gabathuler Roger Gaggetti Federica Gasser Gabriela GauderonSybille Gazzotti Roman Geiser Othmar Geiser Fabian Gossweiler Michael Gretener Manuela GrinPascal Gurtner Jrg Heer Felix Hefti Gaby Henry Patrick Hensel Urs Hirsbrunner Irene HoffelnerRoswitha Hhener Simon Hhener Monika Hufschmid Carolle Indumi-Iseli Doris Jaun Rolf JhlRainer Joss Terence Josten Sonja Jung Katja Jungo Hayoz Deborah Kamalanathan Sujitha KasperStephan Kauer Daniel Keller Christoph Kempf Nadja Klingler Manuela Krkel-Bader Silke Vera KrtzFabian Kucher Andrea Kupferschmid Swen Lang Silvia Lanzersdorfer Rebecca Lehmann Hans-Ulrich Lehmann Monika Lehmann Janine Leo Alessandro Leu Max Lienberger-Nath Shila Loertscher Ferry Lpfe Sandra Loser Stefan Lotz Marcus Lovecchio Monica Maggiorini Philipp Marchesi Daniela Markwalder Mirco Mathys Nathalie Mayer Andreas Meile Bettina Messer Nadine Ming-ZumsteinDaniela Moretti Silvano Mortati Salvatore Mller Charles Henry Mller Marco Munari Ramon Nagel Gabriela Niederhauser Daniel Ntzli Roger Oeri Christoph Padula Pietro PassardiMarco Pernollet-Maissen Denise Pezzotta Davide Probst Doris Rber Christoph RssDaniel Rebecchi Stephan Regna Gisela Roduit Vivien Roth Franz Ruepp Hans-Peter Rthmller Natalia Salera Alexandra Schellenberg Claudia Schenker Monika SchneiderMonika Schneider Eva Maria Schneider Norbert Oliver Schnieper Philipp Schuler Ralf SiberTimur Sonderegger Susanne Sperisen Juerg Sprecher Raeto Stadler Cornelia Sthli Verena Stampi Peter Stanziani Claudia Steffen Andreas Steiger Sybille Steiner Martin Stevanin Dsire Streichenberg Urs Stucki Nadine Studer Andrea Suter Marcel Suter Martin Tovena Giacomo Trachsel Franziska Treier Franz Tschopp Patricia Uhr Maria Vescovo Carola Weber Vanessa WeibelIsabelle Werlen Klaus Widmer Karin Wiedemeier Felix Wolf Franca Wolsberg Reto Wyss Simone Zambonin Andreas Zaugg Tobias Zwahlen Silvana

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  • 211 &rechnungswesencontrolling 3

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    InhaltsverzeichnisAusgabe 2.11 / Juni 2011

    Editorial

    Erfolgreiche Verbandsfhrung im Allgemeinen und im Besonderen 1

    Controlling

    Verantwortungsgerechte Vertriebs-steuerung 4

    Fachbcher 6

    Rechnungslegung

    Von OR zur Kern-FER 7

    Purchase Price Allocation in der Praxis 11

    IFRS aktuell 14

    Persnlich

    Interview mit Nationalrtin Chantal Gallad 17

    Steuern

    Neue steuerliche Mglichkeiten 23

    Ausbildung

    Aus dem Prfungssekretariat 24

    Diplomfeier 26

    Suisse romande 27

    Svizzera italiana 29

    Aus der Controller-Akademie 30

    Zertikatslehrgang Immobilien 31

    Personalwesen

    Optimieren beim Rekrutieren 32

    Verschiedenes

    Buchrezension 34

    Politischer Beirat 35

    Wichtiges fr den Berufsalltag 36

    veBlog 37

    Regionalgruppen 38

    Aus der veb.ch-Geschftsstelle 39

    Veranstaltungen und Adressen 40

    selbst in der Verantwortung zu stehen. Deshalb sollte die Zusage zur bernah-me eines Mandates immer gut berlegt sein, vor allem muss auch die notwendige Zeit dafr aufgewendet werden knnen. Dabei geht es In der Regel nicht nur um die Sitzungsteilnahme und ihre Vor- und Nachbereitung, sondern es soll auch Raum da sein, um ab und zu Projekte bernehmen zu knnen. Vergessen wir nicht: Alles geschieht im Milizsystem. Im Rahmen einer langfristigen Personalpoli-tik verdienen die Auswahl der einzelnen Mitglieder und ihre Persnlichkeit / Integ-ritt ganz besondere Aufmerksamkeit. Es wird immer schwieriger, die guten Leu-te zu nden, denn diese sind in der Regel die gleichen, welche zunehmend in ihrer eigentlichen hauptberuichen Aufgabe gefordert und absorbiert werden. Mit Geld welches in Verbnden auch nur beschrnkt zur Verfgung steht sind sie nicht zu kdern, eher noch mit der Aus-sicht, etwas bewirken zu knnen und mit der Perspektive, Spass an der Aufga-be und der Zusammenarbeit im Vorstand und Verband zu haben. Bezglich des Be-deutung des Prsidenten halte ich mich an die markigen Worte von Manfred Willi, Bauleiter Furka Dampfbahn: Die Erfahrung lehrte mich: Wenns vorn ver-reckt, verreckts bis zhinderscht.

    Die Erfllung der Verbandsziele erfor-dert aber nicht nur personelle, sondern vor allem auch nanzielle Ressourcen.In der Regel werden diese ber die Mit-gliederbeitrge, eventuell Subventionen, beschafft. Diese Ressourcen knnen oder sollten aber auch um Einnahmen aus zustzlichen und passenden (Dienst)Leis-tungen auf dem Markt ergnzt werden. Finanzielle Mittel sind zudem notwendig,