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    24-Jul-2016
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Sonderausgabe zum Bavaria-Stipendium

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  • DAS MAGAZIN DER KLINIK BAVARIA

    Sonderausgabe | Oktober 2015

    Nachhall

    avariaSTIPENDIUM

    SPEZIAL

    PortraitDie Klinik Bavaria Bad Kissingen

    TitelthemaDas Bavaria-Stipendium

    InterviewUnsere Projektleiter stehen Rede und Antwortstehen Rede und Antwort

  • INhalt

    Sie halten die erste Sonderausgabe des Nachhalls die Zeitschrift der Klinik Bavaria Bad Kissingen in Ihren Hnden. Der Anlass hierfr ist brandaktuell: Im Herbst startet die Klinik Bavaria ein groangelegtes Fort- und Weiterbildungsprojekt das Bavaria-Stipendium. Wir bieten Gesundheits- und Krankenpfl egekrften sowie Thera-peutinnen und Therapeuten verschiedener Fachrichtungen (z. B. Physio- oder Ergotherapie, Logopdie) insgesamt 40 Stipendiatenstellen, die mit jeweils 20 000 EUR dotiert sind. Es handelt sich hierbei um eine Kombination aus einer Vollzeitttigkeit in der Klinik Bavaria und vielfltigen Manahmen zur Fort- und Weiterbildung, die von uns als Klinik koordiniert, gefrdert und nicht zuletzt auch fi nanziert werden. Soviel in aller gebotener Krze.

    Aufgrund der Einzigartigkeit dieses Projektes in unserer Firmengeschichte, mchten wir diesem Ereignis mit einer Sonderausgabe unserer Klinikzeitschrift besondere Aufmerksamkeit schenken. In nebenstehendem Interview kn-nen Sie sich nicht nur ein Bild von den beiden Kpfen hinter dem Bavaria-Stipendium machen, sondern auch erste In-formationen sammeln. Tiefergehende Einblicke drfte der sich hieran anschlieende, ausfhrliche Artikel vermitteln. Alle, die unsere Klinik noch nicht kennen, fi nden weiterhin ein Portrait der Klinik Bavaria.

    Wir wnschen Ihnen viel Spa beim Lesen und hoffen, einen Teil unserer Leserschaft auf diesem Wege vielleicht auch eine interessante berufl iche Perspektive aufzeigen zu knnen.

    2 | EDITORIAL

    Lukas Schindler Manuel HeckProjektmanager Therapie Projektmanager Pfl ege

    Editorial WILLKOMMEN ZUR SONDERAUSGABE

    Impressum

    Herausgeber:Klinik Bavaria GmbH & Co. KGVon-der-Tann-Str. 18 2297688 Bad Kissingen

    www.klinik-bavaria.comnachhall@klinik-bavaria.com

    Eingetragen: Amtsgericht Schweinfurt, HRB 2711Ust.IdNr.: DE 171237699

    Redaktion/Satz/GestaltungChristian LochnerJanina Lasar

    Fotos:Janina Lasarfotolia.comdee-wayner.com

    Druck:Vogel Druck und Medien service GmbH97024 Hchberg

    Gesamtaufl age:222 000

    WILLKOMMEN ZUR SONDERAUSGABE

    Die beiden Kpfe hinter dem Bavaria-Stipend

    ium: Unsere Projektma-

    nager fr den Bereich Therapie Lukas Schind

    ler (links) und den Bereich

    Pfl ege Manuel Heck (rechts).

  • 3 | INTERVIEW

    #interviewNachhall: Lukas, erlutere doch bitte in wenigen Worten den Zweck des Bavaria-Stipendiums und fr wen es geeignet ist.

    Lukas Schindler: Geeignet ist es vorwiegend fr Therapeutinnen und Therapeuten verschiedener Fachrichtungen und Pfl egekrfte, die noch nicht genau wissen, in welche Richtung es fachlich gehen soll. In der Klinik Bavaria erhalten sie die maximale Untersttzung, um berufl ich auf ein hheres Level zu kommen. Den organisatorischen und auch den fi nanziellen Aufwand decken wir ab, damit sich die Bava-ria-Stipendiaten voll auf ihre Weiter-bildung konzentrieren knnen.

    Nachhall: Welche Voraussetzungen sollten Pfl egekrfte bzw. Thera-peuten fr das Bavaria-Stipendium mitbringen?

    Manuel Heck: Viel Eigeninitiative, die Bereitschaft, sich tatschlich fortbil-den und beweisen zu wollen und das Erlernte in die tgliche Arbeit in der Klinik einzubringen und anzuwenden. Auerdem sollten unsere knftigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter be-reit sein, sich auf Neues einzulassen. Die Arbeitsweise in unserem Haus ist sehr von Innovationen geprgt. Es stehen immer neue Projekte auf dem Plan wie beispielsweise die Arbeit mit unseren robotergesttzten Gangtrainern, die inzwischen fester Bestandteil in unserem therapeuti-schen Spektrum geworden sind. Wir versuchen eben, tglich dazuzuler-nen und immer auf dem neuesten Stand zu bleiben.

    Nachhall: Welche Chancen bieten sich den Bewerberinnen und Be-werbern?

    Manuel Heck: Wir bieten den neuen Mitarbeitern Mglichkeiten, die sie in Eigenregie mglicherweise nur schwierig umsetzen knnen. Innerhalb von fnf Jahren werden sie einen gewissen Stand erreicht ha-ben hinsichtlich ihrer Kompetenz, ihrer berufl ichen Position und auch gehaltsmig. Fr den Bereich der Pfl ege heit das konkret, dass man in Leitungspositionen gelangen kann. Das reicht von der Bereichs- bis hin zur Stationsleitung. Oder man spe-zialisiert sich auf einzelne Bereiche, wie z. B. die Mitarbeiterausbildung oder auch Wundmanagement bzw. den Hygienebereich. Diese Neigun-gen knnen sich im Rahmen der fnf Jahre herauskristallisieren und wer-den von uns dann auch entsprechend gefrdert.

    Lukas Schindler: Bei den Thera-peuten ist das ganz hnlich. Es ist unser Ziel, dass unsere Therapeuten nach fnf Jahren zu den am besten ausgebildeten Krften gehren. Dementsprechend werden wir sie bei uns im Haus dann natrlich in smtlichen Positionen einsetzen von der Fhrungskraft bis hin zur Abteilungsleitung. Es sind keine Grenzen gesetzt.

    Nachhall: Die insgesamt 40 Sti-pendien sind mit jeweils 20 000 EUR dotiert. Warum betreibt die Klinik Bavaria einen derartigen fi nanziellen und organisatorischen Aufwand?

    Lukas Schindler: Weil wir Mitar-beiter suchen, die gegenber den komplexen Anforderungen des Fach-bereichs Neurologie aufgeschlossen sind und sich weiterentwickeln mchten. Leider fi nden wir auf dem Arbeitsmarkt gegenwrtig kaum

    Personal, das diese Anforderungen erfllt. Daher suchen wir nach Mitarbeitern, die ber eine gewisse Grundausbildung und auch Offenheit verfgen. Wir werden sie auf ihrem Weg dahingehend begleiten, im neu-rologischen Bereich bestmgliche und hochprofessionelle Arbeit leisten zu knnen. Hiervon werden unsere Stipendiaten natrlich profi tieren.

    Nachhall: Was mchtet Ihr Euren knftigen Bewerberinnen und Bewerbern noch mit auf den Weg geben?

    Lukas Schindler: Nicht zuletzt in meiner Eigenschaft als staatlich anerkannter Ergotherapeut rate ich allen unentschlossenen, jungen Therapeuten und natrlich auch den Pfl egekrften dazu, dieses Angebot wahrzunehmen, um sich selbst fr die Zukunft viele Tren zu ffnen. Diese Zukunft kann hier in der Klinik Bavaria stattfi nden, worber wir uns sehr freuen wrden. Und wenn der Weg nach Ablauf des Weiterbildungs-projekts dann woanders hinfhren sollte, so bieten sich der dann hoch-qualifi zierten Fachkraft sicherlich interessante Perspektiven am Ar-beitsmarkt. Letztlich knnen wir mit dem Bavaria-Stipendium lediglich ein zweifellos attraktives Angebot machen. Dessen Annahme obliegt den Bewerberinnen und Bewerbern.

    Manuel Heck: Ich kann mich dem nur anschlieen. Es gibt hier viele Chancen und wir freuen uns ber alle, die diese fr sich nutzen mch-ten.

    Lukas Schindler Manuel HeckProjektmanager Therapie Projektmanager Pfl ege

    #interview

  • Unter dem Dach von FOWI dem Fort- und Weiterbildungsinstitut der Klinik Bavaria haben wir mit dem Bavaria-Stipendium ein neues, bayernweit wohl einmaliges Qualifi -kationsprojekt ins Leben gerufen. Es richtet sich explizit an Gesundheits- und Krankenpfl eger/-innen und The-rapeuten/-innen unterschiedlicher Fachrichtungen.

    Mit dem Bavaria-Stipendium mchte die Klinik Bavaria engagierten und lernwilligen Pfl egekrften und The-rapeuten Perspektiven und Chancen bieten. Perspektiven auf eine indivi-duell gestaltete, zielgerichtete Wei-terbildung, Chancen auf berufl ichen Aufstieg und eine gesicherte fi nanzi-elle Zukunft. Im Rahmen dieses auf fnf Jahre konzipierten Fort- und Wei-terbildungsprojekts gewissermaen ein Aktionsplan 2020 vergibt die Klinik insgesamt 40 Bavaria-Stipendi-en mit einem fi nanziellen Volumen von jeweils 20.000 EUR.

    Weiterentwicklung in Theorie und Praxis

    Hierbei handelt es sich um ein duales, auf fnf Jahre angelegtes Frderpro-gramm, mit dem wir Gesundheits-

    und Krankenpfl eger/-innen, Ergo- und Physiotherapeuten/-innen sowie Logopden/-innen eine interessante berufl iche Perspektive anbieten mchten. Dual, weil es sich um eine Kombination aus theoretischer Wis-sensvermittlung in Kursen, Semina-ren und internen Schulungen handelt, die mit praktischen Erfahrungen im Rahmen einer unbefristeten Vollzeit-ttigkeit in der Klinik Bavaria kombi-niert werden. Bei der Durchfhrung unseres Fortbildungsprojektes jump im vergangenen Jahr haben wir sehr gute Erfahrungen mit einem hnli-chen Modell der Weiterqualifi kation gemacht. Wir freuen uns, mit dem Ba-varia-Stipendium nun auch Gesund-heits- und Krankenpfl eger/-innen und den diversen Therapeut/-innen ein attraktives Angebot machen zu kn-nen, blickt Manuel Heck, zustndiger Projektmanager fr das Modul Pfl ege, zurck und zugleich nach vorne.

    Der Zeitraum der dualen Frderung erstreckt sich auf insgesamt fnf Jahre und setzt sich aus dem zweijh-rigen Grundkurs und dem dreijhrigen Aufbaukurs zusammen. In den ersten beiden Jahren vertiefen und erweitern die Stipendiaten in einer Vielzahl an internen und externen Fortbildungen

    ihre Kompetenzen in verschiedenen Bereichen ihres Berufes. Begleitet werden Sie whrend dieser Zeit von erfahrenen Fhrungskrften mit dem entsprechenden fachlichen Know-How. Regelmige Entwicklungs- und Supervisionsgesprche untersttzen die Stipendiaten dabei, sich auf ein individuelles, weil selbstbestimmtes Ziel zu orientieren und dieses auch zu erreichen.

    Frderung und Eigeninitiative

    Je nach persnlichen Neigungen, Interessen sowie den fachlichen Kompetenzen werden die Stipendiaten dahingehend untersttzt werden, sich Expertise anzueignen und gezielt auf eine gewnschte Fachrichtung zu spezialisieren. Fr diese zertifi zierten Fachfortbildungen bzw. Seminare, beispielsweise zur Fachkraft Pain Nurse, zur Stations- bzw. Teamleitung oder Kurse zur Anwendung des Bo-bath-Konzepts oder zur PNF, werden die Stipendiaten, wie i