Konzerte Russische Impressionen - Tatjana Karpouk · PDF file Impressionen Soloklavierkonzert....

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    19-Aug-2020
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Transcript of Konzerte Russische Impressionen - Tatjana Karpouk · PDF file Impressionen Soloklavierkonzert....

  • Programm

    TATJANA KARPOUK Pianistin

    Solokonzert mit TATJANA KARPOUK

    Klavier

    05.06.2020 um 20 Uhr Fischerkirche Born

    14.10.2020 um 19.30 Uhr Darsser Arche in Wieck

    Weitere Termine werden auf der Webseite

    angekündigt. www.tatjana-karpouk.de

    Konzerte

    M. Balakirew (1837–1910) „Die Lerche“ Fantasie über ein Lied von M. Glinka

    P. Tschajkowsky (1840–1893) „Doumka“ op. 59

    A. Arensky (1861–1906) aus der Suite „Près de la Mer“ op. 52 1. Andante sostenuto 5. Allegro scherzando 6. Presto

    A. Liadov (1855–1914) Variationen über ein Thema von M. Glinka op. 35 (Auswahl) PAUSE A. Skriabin (1872–1915) Walzer As-Dur op. 38

    N. Medtner (1879–1951) „Abendlied“ aus „Vergessene Weisen“ op. 38

    S. Prokofjew (1891–1953) „Nawazdenije“ (Teuflische Einflüsterung) op. 4, Nr. 4

    I. Shamo (1925–1982) Suite „Bilder russischer Maler“ 1. Trojka / Bild von I. Golikow 2. Sommerabend / Bild von I. Lewitan 3. Morgen im Wald / Bild von A. Rylow 4. Die kleine Birke / Bild von M. Nesterow 5. Auf dem Fest / Bild von B. Kustodijew

    spielt Werke Balakirew, Tschajkowsky, Arensky, Liadov, Skriabin, Medtner,

    Prokofjew und Shamo

    TATJANA KARPOUK

    Russische Impressionen Russische Impressionen

    Soloklavierkonzert

  • Mit meinem Soloprogramm „Russische Impressionen“ möchte ich die ebenso spannenden wie wechselseitigen musikalischen Inspirationen zwischen verschiedenen russischen Komponisten aufzeigen. Gleichzeitig möchte ich meinem Publikum aber auch weniger bekannte russi- sche Komponisten und ihre Werke näherbringen. Die Arbeit an diesem sehr abwechslungsreichen Programm war für mich, als aus Weißrussland stammen- de Pianistin, eine ganz besondere Erfahrung und Motiva- tion. Ich hoffe, dass meine eigene Begeisterung und musikalische Inspiration die Menschen bei meinen Konzerten im Herzen berührt und ihnen ganz neue, unvergessliche Einblicke in die russische Seele und Musik bietet. So gilt zum Beispiel Michail Glinka als Schöpfer einer eigenständigen klassischen Musik Russlands. Aufgrund seines prägenden Einflusses wird er oft „Der Vater russi- scher Musik“ genannt. Seine Romanze „Venezianische Nacht“ veranlasste Anatol Liadov, einfallsreiche Variati- onen darüber zu komponieren, und Mili Balakirew schrieb die Fantasie über sein berühmtes Lied „Die Lerche“. Nach Glinkas Ausspruch „Es ist das Volk, das die Musik schafft. Wir Musiker arrangieren sie nur“ ließ sich Peter Tschajkowsky von russischen Liedern und Tänzen zu seiner „Doumka“ mit dem Untertitel „Szenen eines Dorflebens“ inspirieren. Auch die Natur hat die Musiker schon immer begeistert. Der russische Komponist Anton Arensky, ein Geheimtipp unter Musikern, ist bislang bei den Konzertbesuchern fast gänzlich unbeachtet geblieben. Zunächst beeinflusst von seinem Lehrer Rimski-Korsakov, unterlag seine Musik prägenden Einflüssen Peter Tschaikowskys. In seiner Suite „Prés de la Mer“ (In der Nähe des Meeres) werden die unterschiedlichsten Stimmungen, vom ruhigen, verträumten See bis zu dem wilden Spiel der Wellen, mit einfallsreichen Klängen gemalt. Für den ukrainischen Komponisten Igor Shamo waren es die echten Bilder, die ihn zu seiner Suite „Die Bilder russischer Maler“ anregten. Sie tragen die Titel: „Trojka“, „Sommerabend“, „Morgen im Wald“, „Die kleine Birke“, „Auf dem Fest“. Abgerundet wird das Konzertprogramm von zwar weniger bekannten, aber unglaublich fantasiereichen und origi- nellen Stücke von Skriabin, Projkofjew und Medtner.

    Dieses Zitat von F. Nietzsche drückt am treffendsten aus, welche Tiefe und Intensität, die weißrussische Pianistin Tatjana Karpouk seit ihrer Kindheit für die Musik empfindet. Ihre Sehnsucht, Klavier spielen zu lernen, war so stark, dass sie mit 7 Jahren ihre Eltern drängte ihr den Klavierunterricht zu ermöglichen. Mit 17 Jahren bestand sie glänzend die Aufnahmeprü- fung an der Musikhochschule in Minsk und schon mit 20 Jahren schloss sie ihr vielseitiges Studium als Pianistin, Kammermusikerin, Liedbegleiterin und Klavierpädagogin erfolgreich ab.

    Durch das Studium am Hamburger Konservatorium konnte sie ihre pianistischen Fähigkeiten weiterent- wickeln. Wichtige künstlerische Impulse und Anregungen erhielt sie durch Meisterkurse bei großen Musikerper- sönlichkeiten wie Anatol Ugorsky, Vitaly Margulis und Gilead Mishory sowie durch die intensiven Klavierstudien bei Prof. Mara Mednik in Hamburg. Als Künstlerin ist sie vielseitig. Neben Ihrer Solotätig- keit schätzt sie den intensiven Austausch und die kreative Zusammenarbeit. Gemeinsam mit anderen Künstlern gestaltet sie Kammermusik- und Liederabende und entwickelt literarisch-musikalische Programme.

    „Ohne Musik wäre das Leben ein Irrtum.“

    Russische Impressionen