IHK WHS 03 07 .• Betriebswirtschaftliche Beratung •...

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    E D I T O R I A L

    S & PSCHNELLE & PARTNER

    TREUHAND BIELEFELD GMBHWIRTSCHAFTSPRFUNGS-

    GESELLSCHAFTBielefeld/Erfurt

    Wir bieten die Beratung fr den Mittelstand

    Unsere Schwerpunkte:

    Steuerberatung

    Wirtschaftsprfung

    Betriebswirtschaftliche Beratung

    Gestaltungsberatung

    Unternehmensnachfolgeberatung

    Vermgensnachfolgeberatung

    Finanzierungsberatung / Rating

    Internationales Steuerrecht

    Alfred-Bozi-Strae 1533602 Bielefeld

    Tel.: 0521/52073-0Fax: 0521/52073-80

    bielefeld@schnelle-partner.dewww.schnelle-partner.de

    S & P

    Zu Beginn der 90er Jahre gab es erst etwa20.000 IHK-zugehrige Unternehmen am Hell-weg und im Sauerland. Heute zhlen wir knapp31.000 Mitgliedsunternehmen (siehe Seite 13 indieser Ausgabe). Binnen 15 Jahren kam es alsozu einem 50%-igen Zuwachs.

    Es ist nur wenig lnger als 15 Jahre her, dass diePolitik begann, den Wert der Selbstndigkeit inder Wirtschaft (wieder) zu entdecken, dafr zuwerben und Existenzgrndungen zu unterstt-zen. Bund und Land legten damals entspre-chende Frderprogramme auf und suchten Part-ner, um zusammen mit ihnen nicht nur die neueKultur der Selbstndigkeit zu propagieren, son-dern auch Neu-Grndern den Start zu erleich-tern.

    Zu diesen Partnern gehrten vor allem die IHKs. Zwei bis drei Tausend Kundenhaben die Existenzgrndungsberater der IHK Arnsberg heute jhrlich. Hoch-gerechnet drften etwa 25.000 Grnder in den letzten 15 Jahren von uns be-raten worden sein.

    Htten alle Beratenen ihre Vorstze erfolgreich in die Tat umgesetzt und wrennoch am Markt, dann msste es heute rund 45.000 IHK-zugehrige Unterneh-men geben. Tut es aber nicht, weil leider auch jedes Jahr eine groe Zahl vonSelbstndigen aufgeben muss. Eine grobe Faustformel fr unsere Region be-sagt, dass auf 100 Start-Ups mindestens 50 Close-Downs kommen. Nurhchstens die Hlfte der Neugrndungen bedeutet also einen Netto-Zuwachs.

    Wahrscheinlich ist der echte Aufwuchs neuer Unternehmen sogar noch kleiner.Denn neben den Existenzgrndungen wurde der rechnerische Mitgliederzu-wachs gerade bei den eingetragenen Unternehmen noch aus einer zweitenQuelle gespeist: den rechtlichen Betriebsaufspaltungen (Beispiel: die zur Ver-waltung des Immobilienbesitzes ausgegrndete GmbH).

    Wie viele der neuen Mitglieder mgen nicht nur rechtlich, sondern auch wirt-schaftlich neu sein? Wir wissen es nicht genau. Genauso wenig wissen wir,hinter wie vielen Gewerbeanmeldungen ein ernsthaftes wirtschaftliches Inter-esse und nicht nur der Wunsch nach einem Metro-Schein steht.

    Dennoch steht fest, dass es bei uns heute mehr Selbstndige gibt als vor 15Jahren. Und wenn es vielleicht nur 8.000, statt der statistisch ausgewiesenen11.000 sind, dann bleibt es doch dabei: Selbstndigkeit ist erfreulicherweise bei uns auf dem Vormarsch.

    Selbstndigkeitauf dem Vormarsch

    Dr. Ralf A. HueStv. Hauptgeschftsfhrerund verantwortlich fr den Geschftsbereich Starthilfeund Unternehmensfrderung

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    S T A N D O R T

    Ladenffnungszeiten:Einheitlichkeit und Verlsslichkeit gefragt 4DOC Diemelstadt:Outlet-Center polarisiert 6

    IHK-Frhjahrsumfrage:Konjunkturmotor luft (fast) rund 8

    Kein groer Wurf (Teil 2) 10DIHK-Ratgeber Lohnsteuer/Reisekosten 2007 12Mitgliederstatistik:30.000er Schwelle berschritten 13Strompreise:Emissionszertifikate verteuern den Strom 14Neue Straenbau-Niederlassung 14Per Klick zum Auftrag 15Interesse bei Niederlndern am Sauerland wchst 16Eine neue Touristen-Klasse:Die Chinesen sind da! 16Der Seniorenteller ist out! 16

    Vorgestellt: Fachkraft fr Lebensmitteltechnik:

    Hochbetrieb auf der Backautobahn 22

    Sprache zur Sprache bringen 23Kein Grund zum Klagen 24IT-Experten schaffen perfekten Abschluss 25Veranstaltungskalender Mrz 2007 26

    A U S - U N D W E I T E R B I L D U N G

    nexxt-change hilft bei Nachfolgesuche 20

    I N T E R N A T I O N A L

    Unternehmer-Forum Investieren in Indien 29Australien: Nachfrage nach

    moderner Schalttechnik wchst 29sterreich: AHK bietet Geschftsreprsentanz

    als neue Dienstleistung 29Tschechien: AHK untersttzt deutsche

    Unternehmen bei der Personalsuche 30

    IHK-Veranstaltungskonzept besttigt 28Info-Veranstaltung

    Gefhrliche Verbraucherprodukte 28Deutscher Marketing-Preis 2007

    Jetzt bewerben! 28

    INHALT

    In dieser Ausgabe portraitieren wir den Aus-bildungsberuf Fachkraft fr Lebensmittel-technik: Hochbetrieb auf der Backautobahn

    Die Konjunktur luft (fast) rund: Nach derIHK-Frhjahrsumfrage ist das heimischeWirtschaftsklima auf einem 7-Jahres-Hoch.

    N A M E N U N D N A C H R I C H T E N

    Persnliches 40

    Arbeitsjubilare 40Aus den Unternehmen 41

    S P E Z I A L

    Cebit erffnet Mitte Mrz 36Marktforschungsinstitut erwartet Telematik-

    Umstze in Milliardenhhe 37Unternehmen brauchen

    Kundenbeziehungsmanagement 38

    I N F O T H E K

    Geschftsverbindungen 47

    Recyclingbrse 47

    Technologiebrse 49

    Existenzgrndungsbrse 51

    Handelsregister 52

    Messen und Ausstellungen 52

    Insolvenzen 59

    Bcher und Zeitschriften 59

    R U B R I K E N

    Editorial 1Wirtschaftsjunioren 21Kultur-Tipps 46Impressum 60

    2222Konjunkturklima in denWirtschaftszweigen140

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    Monatsmagazin der

    S T A R T H I L F E + U N T E R N E H M E N S F R D E R U N G

    I N N O V A T I O N + U M W E L T

    Neue Formvorschriften fr

    geschftliche E-Mails, Postkarten bzw. Faxe 30Kufer muss Wertsteigerung

    durch Nachbesserung erstatten 30Ausschluss des Anfechtungsrechts in

    Kaufvertrag ber GmbH-Anteile 31Bemessung des Honorars eines

    Kfz-Sachverstndigen 31Schadenspauschalierung bei Kndigung

    eines Fertighausvertrags 34Abschleppkosten-Inkasso zulssig 34Zu kleiner Funotentext bei

    Angabe von Handy-Tarifen 34

    R E C H T + F A I R P L A Y

    Planungen im nordhessischen Diemelstadtsorgen fr Unruhe im Hellweg-Sauerland undin Ostwestfalen: Outlet-Center polarisiert

  • Angebot im Bezirk der IHK Arnsberg, Hellweg-Sauerland!

    Unternehmer Rabatte!

    T-Punkt Business HagenKabeler Str. 7058099 HagenTel.: 02331 396020

    Nokia 6230i elegant und vielseitig Farb-Display (65.536 Farben) und 208 x 208 Pixel Polyphone Klingeltne Integrierter Video- und MP3-Player Slot fr zustzliche MMC-Speicherkarte Push-to-talk-fhig Integrierte 1,3-Megapixel-Digitalkamera fr Fotos

    und Videos+Gratis! Solange der Vorrat reicht.

    Bei Vertragsabschluss erhalten Sie eine hochwertige Handytasche Classic fr Ihr Nokia 6230i dazu.

    Wir freuen uns auf Ihren Besuch!brigens: Ihnen stehen in jedem T-Punkt Business ausreichend Parkpltze zur Verfgung!

    1) Angebot gilt in Verbindung mit dem Abschluss eines T-Mobile Vertrages im Tarif BusinessProfi im Rahmenvertrag RV59669 mit einer Mindestlaufzeit von 24 Monaten und diesen Folgekosten (Nettopreise zzgl. MwSt.): mtl. Grundpreis 15,80 . Verbindungs-entgelte gem der jeweiligen Preisliste fr Geschftskunden, bei Standard-Inlandsverbindungen z. B. 0,12 bis 0,39 (jeweils abhngig von Tarif und Tageszeit). 2) Endgert nur bei Mitnahme im T-Punkt und gleichzeitigem Abschluss eines neuen Rah-menvertrages mit 24 Monaten Laufzeit.

    Ihr Vorteil im Rahmenvertrag RV59669 20 % Rabatt auf alle Endgerte

    28 % Rabatt im Tarif BusinessProfi

    10 % Rabatt auf Datenoptionen

    5 % Rabatt im Tarif BusinessActive

    Bis zu 15 % Rabatt auf Zubehr

    u.v.m. leider reicht der Platz nicht!

    0801, 2

    inkl. MwSt. z. B. im Tarif BusinessProfi

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    S T A N D O R T

    LADENFFNUNGSZEITEN

    Einheitlichkeit und Verlsslichkeit gefragtMit Inkrafttreten des neuen NRW-Ladenffnungsgesetzes im November ist der Handel von jeglichen Beschrnkungen anWerktagen befreit. Doch der Umgang mit der Gestaltungsfreiheit fllt vielen schwer. Einheitlichkeit ist dabei fr die Kundenoftmals wichtiger, als eine zeitliche Ausdehnung des Ladenschlusses.

    ber die Profiteure der rechtlich unbe-grenzten ffnungsmglichkeitensind sich die Fachleute einig: Die Citysder Grostdte und die Einkaufszentrenauf der Grnen Wiese haben bereits imWeihnachtsgeschft die Gunst der Stundegenutzt. Mit erweiterten ffnungszeitenin der Woche und Midnight-Shopping anden Wochenenden konnten sie im Kampfum den mobilen Kunden punkten.

    Schwerer tun sich mangels deutlich ge-ringerer Masse da die Klein- und Mittel-stdte auch am Hellweg und im Hochsau-erland. Viele Hndler knnen hier ausleidvoller Erfahrung ber unausgelasteteVerkufer in den Abendstunden nach18.30 Uhr berichten. Warum aber ver-schmht der Kunde im lndlichen Raumdie ffnungszeiten der Citys? Schlielichkauft er wie selbstverstndlich bis 20.00Uhr bei Aldi und Co. oder im SB-Warenhaus am Stadtrand ein.

    Ohne Zweifel ist die fehlende Einheitlichkeit eine derHauptschwchen vieler Fugngerzonen. Die Denkweise derKunden ist klar: Wenn ich mich nicht darauf verlassen kann,dass die Lden in grerer Zahl geffnet haben, fahre ich garnicht erst los oder eben gl