Hochschule Mittweida

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    25-Jan-2016
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6. Kosten- und Leistungsrechnung. 6.1. Einführung. Unternehmenserfolg : handling der elementaren Produktionsfaktoren mittels dispo- sitiven Faktors ( derivare Führungsentscheidungen). Optimierung des Wertschöpfungsprozesses. - PowerPoint PPT Presentation

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  • Hochschule MittweidaUniversity of Applied Sciences Fachbereich WirtschaftswissenschaftenProf. Dr. H. LindnerABWL/KLR6. Kosten- und LeistungsrechnungUnternehmenserfolg : handling der elementaren Produktionsfaktoren mittels dispo- sitiven Faktors ( derivare Fhrungsentscheidungen)Optimierung desWertschpfungsprozesses= Durchsetzung des konomischen Prinzips (Verhltnis Input/Output)UnternehmungInnovationsgeschwindigkeitVerkufermarkt zumKufermarkt

    VerlangsamungMarktwachstumGlobalisierung derMrkteKompexitt derProdukte

    zunehmenderKostendruck

    Chanchen+Risiken6.1. Einfhrung

  • Hochschule MittweidaUniversity of Applied Sciences Fachbereich WirtschaftswissenschaftenProf. Dr. H. LindnerABWL/KLRKopplung der Elemente des gterwirtschaftlichen Prozesses mit Elementen desfinanzwirtschaftlichen Prozesses Beschaffen, EinsetzenGterwirtschaftlicher ProzeElementareProduktionsfaktorenInstrumenteInformationelle Prozesse erfordern spezifische Instanzen im Unternehmen= Betriebliches Rechnungswesen

  • Hochschule MittweidaUniversity of Applied Sciences Fachbereich WirtschaftswissenschaftenProf. Dr. H. LindnerABWL/KLR Aufgaben des betrieblichenRechnungswesen1. Erfassung mengen- und wertmiger Vorgnge2. Fixierung des Unternehmensstatus durch Bestands- ermittlung 3. Fixierung des Unternehmensstatus durch Ermittlung des Unternehmenserfolg4. Ermittlung der Kosten5. Prognosen bezglich knftiger Entwicklungen

  • Hochschule MittweidaUniversity of Applied Sciences Fachbereich WirtschaftswissenschaftenProf. Dr. H. LindnerABWL/KLRStrukturierung des betrieblichen RechnungswesensFinanzrechnung =GeschftsbuchhaltungAufgaben : Erfassung der Vermgens- und KapitalbestndeErmittlung des Unternehmenserfolges (Gewinn- und Verlustrechnung)

    Aufstellen der Bilanz ( in Geld bemessene Unternehmensvermgen) auf Basis InventurHGB, Aktiengesetz usw.: Vermgen und Kapital mssen zwecks Rechenschafts-legung und Kontrolle nach Art, Menge und Wert aufgezeichnet werden Kostenrechnung/LeistungsrechnungKostenrechnung( in Geld bewerteter Gtereinsatz zur Leistungserstellung) Aufgaben : u.a. Definierung der SelbstkostenLeistungsrechnungAufgaben : Erfassung betrieblicher Leistungen (Umsatzerls, Bestandsvernderungen, innerbetriebliche Eigenleistungen) denen Kosten gegenberstehen Gewinn- und Verlustrechnung : gibt Auskunft ber Aufwendungen undErtrge einer Rechnungsperiode; stellt den in Geld bemessenen laufendenEinsatz des Vermgens sowie dessen Substitution durch Verkaufserlse+ innerbetriebliche Leistungen darStatistikAufgaben : Erfassung quantitativer Vorgnge ( Umsatz, Auftrge,Maschinenlaufzeiten) zwecks statistischer AussagenBudgetrechnungAufgaben : Aufstellen betrieblicher Teilplne ( Absatz-. Invest-, Finanzierungs-, Produktionsplan)Zukunftsrechnung

  • Hochschule MittweidaUniversity of Applied Sciences Fachbereich WirtschaftswissenschaftenProf. Dr. H. LindnerABWL/KLRVermgen aller Gter zurLeistungserstellungKapitalAbstrakter Gegenwert des Vermgens; Auskunftber Umfang + Herkunft (Eigen-Fremdkapital)Nach HGB 266AnlagevermgenImmaterielle Vermgen Konzessionen Schutzrechte,Lizenzen Geschfts-FirmenwertSachanlagen Mobilien ImmobilienFinanzanlagen Ausleihungen an verbundene Unternehmen (Forderungen mit Darlehenscharakter) Anteile an verbundenen Unternehmen (AG) Beteiligungen (Kapital- anteile zwecks wirtschaft- licher Verflechtungen (AG) Wertpapiere (dauernde Kapital- anleihe )UmlaufvermgenVorrte Stoffe Waren ErzeugnisseForderungen aus Lieferungen aus Leistungen WechselforderungenWertpapiere kurzfristige Anteile an verbundenen Unternehmen eigene AnteileFlssige Mittel Schecks Kassenbestnde Guthaben

  • Hochschule MittweidaUniversity of Applied Sciences Fachbereich WirtschaftswissenschaftenProf. Dr. H. LindnerABWL/KLRZu Geschfts-Firmenwert (god will)Inbegriff aller immateriellen nicht exakt abwgbaren Faktoren wie- gute Geschftslage, guter Ruf, guter Kundenstamm, zuverlssiges Stammpersonal, gutes Betriebsklima, zweckmige Organisation der UnternehmungAmerikanischer Stahlknig Andrew Carnegie (1835 - 1919) Reiher als die Rothschilds (5 Mrd $ ), hrter als Krupp-Stahl, heiliger Franziskus derHochfen, verschenkt sein gesamtes Vermgen Wohlttigkeitsstiftungen Hier liegt der Mann, der es verstand, sich mit weit klgeren Leuten zu umgeben, als er selbst war Take away all our factories, our trade, our avnenues of transportation, our money ; leave me only our organisation, and in four years I will have reestablished myself !Wertbegriffe zur Ermittlung des Geschfts-Firmenwert1. SW- Substanzwert (Reproduktionswert) = Tageswert des Vermgens - Schulden2. EW - Ertragswert =3. UW- Unternehmenswert =4. GW - Geschftswert =Bsp.:Durchschnittlicher Gewinn ber mehrere Jahre 480. 000 , Substanzwert 2.500. 000 , Kapitalisierungszinsfu ( mit Risikozuschlag) 16 %3.000.000 2. 750.000 250.000 250.000 250.000 Steuerrechtlich : - erworbener Geschftswert darf linear 15 Jahre abgeschrieben werden -darf nicht aktiviert werden

    Problematisch bei Unternehmensbewertung (erschient in Bilanz ! ) New -Oeconomie-Unternehmen

  • Hochschule MittweidaUniversity of Applied Sciences Fachbereich WirtschaftswissenschaftenProf. Dr. H. LindnerABWL/KLR6.2 Kostenbegriff6.2.1 Ausgaben, Aufwendungen, KostenAusgaben: Gegenwert aller in einer definierten Periode beschafften Wirtschaftsgter = Beschaffungswert + private Entnahmen; Senkung GeldvermgenAufwendungen : gesamter Verbrauch der im Rahmen einer definierten Periode zum Einsatz gekommenen ProduktionsfaktorenNutzung in Gewinn- und Verlustrechnung : Aufwand - ErtragNeutralerAufwandkeine Kosten betriebsfremde Aufwendungen (stehen nicht mit Leistungserstellung im Zusammenhang) Kursverluste von Wertpapieren, Spenden, betriebliche auerordentliche Aufwendungen Schden durch hhere Gewalt, Konkursverluste, Verkauf unter Abschreibungswert betriebliche periodenfremde Aufwendungen vorab gezahltes Weihnachtsgeld, Aufwendungen die anderen Rechnungsperioden zugeordnet werden knnen Aufwendungen die das Gesamtergebnis betreffen werden vom Gewinn getragen (Krperschaftssteuer)Zweckaufwand=Kosten

  • Hochschule MittweidaUniversity of Applied Sciences Fachbereich WirtschaftswissenschaftenProf. Dr. H. LindnerABWL/KLRAusgaben die keine Kosten sindNichtkostenPrivatentnahmen, Gewinnaussschttungen, Kapitalrck-zahlungen, Aufwendungen zum Erwerb von Grundstcken,Spenden, auerordentliche AufwendungenNochnichtkostenVorauszahlung fr noch nicht geliefertes Material, nichtaktiviertes = im Lager deponiertes MaterialAusgaben die Kosten sindPeriodengerecht gezahlte Lhne und Gehlter, Kauf von periodengerecht verbrauchten Material Kosten die keine Ausgaben sindNichtausgabenVerbrauch unentgeltlich erworbener Gter(Erbe, Schenkung)NochnichtausgabenNoch nicht in Rechnung gestellte Gter die bereitsverbraucht sindKosten =Werte des Einsatzes von Gtern zur Erstellung der betrieblichenErzeugnisse und deren AbsatzBewertbarkeit der eingesetzten Gter in GeldLeistungsbezogenheit der eingesetzten Gter

  • Hochschule MittweidaUniversity of Applied Sciences Fachbereich WirtschaftswissenschaftenProf. Dr. H. LindnerABWL/KLR6.3 KostensystematikKostenbeschftigungsbezogeneSonstige(kalkulatorische.Kosten)Verrechnungsbezogene.6.3.1 Verrechnungsbezogene Kosten= Bezugnahme der Kosten auf einen KostentrgerWer hat Kostenverursacht ?Kostentrger : Dienstleistungen fertige + unfertige Produkte Maschinen und Anlagen

  • Prof. Dr. H. LindnerABWL/KLR6.3.1.1 Klassifikation verrechnungsbezogener KostenVerrechnungsbezogeneKostenKostentrger ?EinzelkostenGemeinkostenUnmittelbareZuordnungKeineunmittelbareZuordnungFerigungsmaterial-kostenQuelle: Materialentnahmescheine Stcklisten Inventur nicht zeitnah !

    Fertigungslohn-kostenQuelle: Erfassung je Kostenstelle mit KostentrgernummerSondereinzelkostenVertriebFertigung Verpackung, Transportversicherung Verkaufsprovision Patente Lizenzen Test Versuch SonderwerkzeugeProblemErfassung in Kostenstelle undZuordnung auf Kostentrger Hilfslohn Energie Gehlter soziale Abgaben Instandhaltung nichtauftragsbezogene BetriebsmittelKostenstelle : sachlich und i.d.R. ab-gegrenzter Bereich der Unternehmung?

  • Hochschule MittweidaUniversity of Applied Sciences Fachbereich WirtschaftswissenschaftenProf. Dr. H. LindnerABWL/KLR6.3.2 Beschftigungsbezogene KostenBeschftigungsbezogen :Nutzung des Leistungsvermgen der Unternehmung(Nutzung der Kapazitten)Mastab fr Kapazittsauslastung :BeschftigungsgradMa fr den Beschftigungsgad: Ausbringungsmenge Arbeitsstunden Maschinenstunden 6.3.2.1 Klassifikation beschftigungsbezogener KostenBeschftigungsbezogeneKostenFixe KostenVariable KostenMischkostenUnabhngig vomBeschftigungsgradZeitabhngige Kosten Abhngig vomBeschftigungsgradMengenabhngige Kosten variable Kostenenthalten fixe Komponenten

  • Hochschule MittweidaUniversity of Applied Sciences Fachbereich WirtschaftswissenschaftenProf. Dr. H. LindnerABWL/KLR6.3.2.1.1 Kenngren beschftigungsbezogener Kosten1. Gesamtkosten2. Durchschnittskosten(Stckkosten)X : Ausbringungsmenge3. GrenzkostenZuwachs Gesamtkosten, wenn Produktion um einebzw. weitere Lesitungseinheiten erhht bzw. verndert wirdxKx1x2K1K2Bei linearen Verlauf derGesamtkostenkurveNutzung z. Bsp. Ermittlung desInvestitionsbedarfs zwecksProduktionssteigerung

  • Hochschule MittweidaUniversity of Applied Sciences Fachbereich WirtschaftswissenschaftenProf. Dr. H. LindnerABWL/KLR6.3.2.2 Fixe Kosten weisen innerhalb bestimmter Zeitrume keine Vernderungen auf unabhngig vom Beschftigungsgrad dienen oftmals der Aufrechterhaltung der BetriebsbereitschaftAndere BezeichnungenPeriodenkosten, Bereitschaftskosten, zeitabhngige KostenBeisp