Herr llambi

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    22-Nov-2014
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  • 1. Kapitalmarktausblick Joachim Llambi
  • 2. Joachim Llambi n n n n n n 49 Jahre alt, verheiratet, zwei Kinder gelernter Bankkaufmann (Spk. Duisburg) Brsenmakler seit 1989 stv. Kursmakler Brse Dsseldorf bis 1997 Seit 1997 an der Frankfurter WpBrse TV Gesicht seit 2006 u.a. mit Lets Dance, Es kann nur e1nen geben, Jungen gegen Mdchen und vielen anderen Formaten
  • 3. Wer profitiert von einer Belebung der Weltwirtschaft ? Exporte von Waren und Dienstleistungen 2011 in % des Bip n n Deutschland wird als Exportnation von der erwarteten Belebung der Weltwirtschaft 2014 profitieren Fr die USA spielt die Binnenwirtschaft traditionell die wichtigste Rolle. Durch die Ausbeutung der eigenen Energiereserven wird dieser Faktor gestrkt
  • 4. Ifo Index auf hohen Niveau n n n In der deutschen Wirtschaft herrscht eine gute Stimmung so gut wie selten Das ifo-Geschftsklima hat den Rckschlag 2012 verdaut (Euro-Schuldenkrise) Da auch der Umfragewert fr die Geschftserwartungen ber 100 Punkten notiert, besteht Anlass fr Optimismus
  • 5. Unterschiedliche Wettbewerbsfhigkeit im Euroraum Portugal Irland Spanien Italien Frankreich Deutschland n n n n In vielen Lndern stiegen nach Euro-Einfhrung die Lohnstckkosten krftig an was durch die Finanzmarkt-/ Eurokrise relativiert wurde Italien leidet unter politischen Querelen und kann deshalb keine Reformen umsetzen Deutschland hat lange von der unpopulren Agenda-Politik profitiert droht aber allmhlich seinen Vorteil zu verspielen
  • 6. Aktuelle Indizes und Preise n n n n n n DAX 30 Dow Jones US $ / Gold l (Brent) Umlaufrendite Stand: 20.11.2013 9200 Pkt. 16000 Pkt. 1,345 $ 1260 $ je Unze 107 $ je Barrel 1,38 %
  • 7. Aktienmrkte
  • 8. Aktienmrkte im berblick Dow Jones DAX30 EuroStoxx50 n n Bereinigt um die Dividenden ist der DAX noch nicht am Allzeithoch Noch Potenzial bei deutschen Aktien nach einer gewissen Beruhigung der Aufwrtsbewegung. US Werte haben ein greres Potenzial
  • 9. DAX seit 1959
  • 10. DAX 30 ( 5 Jahre )
  • 11. DAX 30 (1 Jahr)
  • 12. Haushaltsdefizit der USA in % des Bruttoinlandsprodukts n n n Konjunkturbelebung und diverse Sparmanahmen bringen ausgeglichenen Haushalt in Reichweite Die Verschuldung liegt mit 100 % des Bruttoinlandsprodukts auf dem gleichen Niveau wie in Spanien die USA haben aber keinerlei Probleme, sich an den Mrkten neues Geld zu besorgen Republikaner werden Eskalation bei nchsten Haushalts-Verhandlungen vermeiden
  • 13. Dow Jones ( 5 Jahre )
  • 14. Zinssituation
  • 15. Leitzinsvergleich Eurozone / USA
  • 16. Zinsen lassen Tiefststnde hinter sich Renditen zehnj. Staatsanleihen in den letzten zwei Jahren n n n Allein die Ankndigung der US Notenbank,dass sie ihr Anleihenkaufprogramm krzen knnte, sorgte ab Mai fr einen krftigen Anstieg der US-Renditen Im Sog dieser Entwicklung lsten sich auch die Bund-Renditen von ihren Tiefststnden Ich gehe davon aus, dass die USNotenbank ihr Programm ab Frhjahr 2014 reduzieren wird und erwarte deshalb einen weiteren leichten Zinsanstieg
  • 17. Langfristige Zinsstze Eurozone
  • 18. 10 jhrige Bundesanleihe ( 3 Jahre)
  • 19. Unverndert hohe Zinslast n Arbeit und Soziales 112,3 Mrd. 38,5% 2. Verteidigung 33,3 Mrd. 10,7% 3. Bundesschuld 33,0 Mrd. 10,6% 4. Allg. Finanzverwalt. 28,2 Mrd. 9,1 % 5. Verkehr, Bau, Stadt 26,4 Mrd. 8,5 % 6. Bildung u. Forschung 13,7 Mrd. 4,4 % 7. Gesundheit 12,0 Mrd. 3,9 % Rest 44,2 Mrd. 14,3 % Summe 310,0 Mrd. 100% 1. n Trotz der anhaltenden Niedrigzinsphase bleiben die Zinsen zur Bedienung der Schulden einer der grten Posten im Bundeshaushalt Da sich die Niedrigzinsphase nicht ewig fortsetzen wird, kann die Zinslast nur durch eine Senkung der Schulden reduziert werden
  • 20. Umlaufrendite
  • 21. US $ / Gold l
  • 22. Dollar Schwche nur vorrbergehend US-Dollar-Euro-Wechselkurs der letzten 10 Jahre n n Die Mrkte hatten schon im September 2013 eine Krzung des Anleihenkaufprogramms der USNotenbank erwartet. Die Verschiebung setzte den Dollar unter Druck Aufgrund des hheren Wachstums und der hheren Zinsen fr langlaufende Anleihen spricht aber alles fr einen Trendwechsel. Ich erwarte deshalb Mitte 2014 einen Wechselkurs von 1,30 USD/EUR
  • 23. US$ / Gold ( Unze)
  • 24. l (Brent) in US$
  • 25. Fazit n n n n Die Konjunktur wird sich 2014 weltweit beleben Deutschland bleibt die Wachstumslokomotive im Euroraum und wird von der Erholung der Weltkonjunktur profitieren. Gleichzeitig muss Deutschland seine Hausaufgaben erledigen, sonst drohen mittelfristig neue Probleme Die US-Wirtschaft profitierte bisher von der massiven Untersttzung der Notenbank. Mit der Ausbeutung ihrer Energiereserven erschlieen die USA neue Wachstumspotenziale, deren Auswirkungen noch gar nicht abgeschtzt werden knnen. Zustzlich erwarten wir Rckenwind vom USDollar. Die langfristigen Zinsen werden moderat steigen. Die kurzfristigen Zinsen werden kaum steigen, da es fr die Notenbanken noch keinen Grund gibt, die Leitzinsen zu erhhen.