Fachtagung Inklusion

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    05-Jan-2016
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Stand der Inklusion im Landkreis Gifhorn. Fachtagung Inklusion. Überblick 1. Rolle des Schulträgers 2. Gesetzliche Grundlagen mit Sicht auf den Schulträger 3. Fahrplan zur Umsetzung 4. Aktueller Stand/ Ausblick. - PowerPoint PPT Presentation

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  • Stand der Inklusion im Landkreis Gifhorn

  • berblick

    1. Rolle des Schultrgers 2. Gesetzliche Grundlagen mit Sicht auf den Schultrger 3. Fahrplan zur Umsetzung 4. Aktueller Stand/ Ausblick

  • 1. Rolle des Schultrgers und des Landes Das Gesetz ber die Einfhrung der Inklusion bedeutet nach 4 Abs. 1 NSchG einen barrierefreien und gleichberechtigten Zugang zu allen ffentlichen Schulen.

    Aufgaben der Kommunalverwaltungen:

    Bereitstellung der notwendigen Beschulungsrume sowie deren Ausstattung:

    Zu beachten sind dabei:

    Barrierefreiheit Evtl. Rume fr sonderpdagogische Manahmen (individuelle Untersttzungsbedarfe) an jeder Schule Technische Vorkehrungen fr verschiedene Untersttzungsbedarfe und Einschrnkungen.

    Spezielle Ausstattungen Fachtag Inklusion Inklusion in der Schule

  • Gesetzliche Grundlagen mit Sicht auf den Schultrger 1. Grundgesetz Gleichbehandlungsgrundsatz Artikel 3 Abs. 3 2. UN-Konvention fr die Rechte von behinderten Menschen (Artikel 24) 3. Gesetz zur Einfhrung der inklusiven Schulen in Niedersachsen vom 20.03.2012

    Untergesetzliche Bestimmungen des MK liegen noch nicht vor. Verordnung zur Feststellung des Bedarfs an sonderpdagogischer Untersttzung nebst ergnzender Bestimmungen zu den 4 und 14 NSchG sowie ein genderter Grundsatzerlass zur Arbeit in der Grundschule werden erstellt.

    Fachtag Inklusion Inklusion in der Schule

  • Verbindlicher Start mit dem Primarbereich zum Schuljahresbeginn 2013/2014. Fr alle Frderschwerpunkte auer Lernen, Sprache und emotionale und soziale Entwicklung knnen fr einen bergangszeitraum bis 2018 Schwerpunkt-Grundschulen eingerichtet werden Das Gesetz ist erstmals fr alle Schlerinnen und Schler anzuwenden, die sich im Schuljahr 2013/2014 im 1. oder 5. Schuljahrgang befinden.Weiterfhrende Schulen nehmen ab 1. August 2013 aufsteigend mit dem 5. Jahrgang Schlerinnen und Schlern mit einem Bedarf an sonderpdagogischer Untersttzung in allen Frderschwerpunkten im Sekundarbereich I entsprechend der Elternwahl auf. Die Einrichtung von Schwerpunktschulen ist fr einen bergangszeitraum bis 2018 mglich. Eltern von Schlerinnen und Schlern mit Bedarf an sonderpdagogischer Untersttzung erhalten ein Wahlrecht, ob ihr Kind die allgemeine Schule oder eine Frderschule besuchen soll.

    Fachtag Inklusion Inklusion in der Schule

  • Fachtag Inklusion Inklusion in der Schule FahrplanStadt GifhornZwei Grundschulen sind barrierefrei. Vier weitere Grundschulen sind teilbarrierefrei.Keine der Hauptschule und keine Realschule ist barrierefrei Die Verwaltung prft bis zu den Haushaltsplanberatungen 2013, welche der beiden Hauptschulen und der beiden Realschulen bis zum 1.8.2013 barrierefrei gemacht wird. Diese werden zu Schwerpunktschulen fr Schler mit Behinderungen, die eine Barrierefreiheit brauchen. Ca. 85 % der Schler mit Untersttzungsbedarf bentigen keine Barrierefreiheit! Fr die Folgejahre wird ein Fahrplan entwickelt, wann und mit welchem Aufwand alle verbleibenden Schulen bis zum 1.8.2018 barrierefrei gemacht werden knnen. Ab dem 1.8.2013 mssen alle Grundschulen verpflichtend sonderpdagogische Untersttzung (ehemals sonderpdagogische Grundversorgung) realisieren. Alle Schulen, die jetzt bereits an der SPGV teilnehmen, dehnen dieses Angebot ab diesem Datum auf alle vier Klassenstufen aus. Darber hinaus muss geklrt bzw. prognostiziert werden wie viele Schler mit welchem Frderbedarf berhaupt in der Stadt existieren. Eine inklusive Schulentwicklungsplanung, die den Untersttzungsbedarf, die Anzahl der Kinder und den bergang von der Kita in die Regel- oder Frderschule in Gifhorn ermittelt, muss installiert werden

  • Fachtag Inklusion Inklusion in der Schule Aktueller Stand/ Ausblick Stadt GifhornBarrierefreiheit und Teilbarrierefreiheit an einigen Grundschulen Sonderpdagogische Grundversorgung an 5 von 8 Grundschulen Sonderausstattungen an einigen Schulen fr behinderte Schler (z.B. fr einen hrgeschdigten Schler an der Michael-Ende-Schule)

    Integrationsklassen- 2 I-Klassen an der Astrid-Lindgren-Schule mit jeweils einem geistig behinderten Kind- 2 I-Klassen sind ab dem Schuljahr 2012/2013 an der Albert-Schweitzer-Schule beantragt fr 1 Kind in der 3. Klasse und 1 Kind in der 5. Klasse (beide Kinder sind lernbehindert)

    Kooperation mit der Lebenshilfe GifhornSeit 2007 gibt es an der Gebrder-Grimm-Schule eine Kooperationsklasse mit der Allerschule.Seit 2011 gibt es eine Kooperation zwischen der Freiherr-vom-Stein-Schule (Sek.1) und der Allerschule. Erstellung eines Umsetzungskonzeptes zur Inklusion (Verabschiedung noch in diesem Jahr) Einrichtung einer Steuerungsgruppe > bisherige Ergebnisse Bewertung der Schulen, bergangsmanagement, pd. Information/ Kooperationen, Elterninfo

  • Fachtag Inklusion Inklusion in der Schule FahrplanLandkreis Gifhorn

    Situation Frderbereich Ist-Stand: 21 von 28 Schulen (Einzugsbereich Pestalozzischule) mit 272 FLehrerstunden im Rahmen der SGV, 10 von 14 Schulen (Einzugsbereich Hermann-Lns-Schule)8 Schulen mit I-Klassen Lernen (21 Schler) mit 85 FLehrerstunden, 10 Schulen mit I-Klassen GE (16 Schler) mit 80 FLehrerstunden6 Schulen Mobiler Dienst Sprache (14 Schler) mit 19 FLehrerstunden

  • Fachtag Inklusion Inklusion in der Schule Weiteres Vorgehen des Landkreis Gifhorn als Schultrger zum Schuljahr 2013/2014

    Schulform GymnasiumSchulform Berufsbildende SchulenSchulform IGS (Standort Sassenburg wird gem Kreistagsbeschluss inklusionsbezogen gebaut)

    Manahmen:Bewertung hinsichtlich BarrierefreiheitEinrichtung von Schwerpunktschulen bis SJ 2013/2014, Meldung zum Februar 2013Sicherstellung einer Teilnahme am vollstndigen Beschulungsangebot bis sptestens zum SJ 2018/2019Potentialanalyse zur Bedarfsermittlung an sonderpdagogischen Untersttzungsbedarfen erfolgt in Steuerungsgruppe InklusionUmorganisation der Frderschulen zu sonderpdagogische Frderzentren (Aufgabe: Planung, Steuerung und Koordination des Einsatzes von Frderschullehrkrfte an allgemeinbildenden Schulen).