Fachhochschule Augsburg Fachbereich Architektur - bauer/da/Tennishallen - Eine... · PDF...

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  • Fachhochschule Augsburg Fachbereich Architektur - Prof. Georg Sahner und Prof. Dr. Martin Bauer

    Sportbauten: Tennishallen

    Tennisstadien - eine Analyse

    Felix Koch, Simon Fitz, A7 WS 2002/03

    Inhalt A, BegriffsklrungenB, Der Weg der AnalyseC, Initialisierung

    Prinzip des NSW Tenniscenter, Olympiapark Sydney Prinzip des Center Court Rotherbaum, Hamburg Prinzip des Flushing Meadows, New York Schema Findungsprozess Bewertungskriterien Konsensmatrix NSW Tenniscenter, Olympiapark Sydney Konsensmatrix Center Court Rotherbaum, Hamburg Konsensmatrix Flushing Meadows Resmee

    Literaturangaben

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  • Fachhochschule Augsburg Fachbereich Architektur - Prof. Georg Sahner und Prof. Dr. Martin Bauer

    Sportbauten: Tennishallen

    A, Begriffsklrungen

    Konstituierende Prinzipien

    Der Komplex einer Turniertennisanlage findet sich in fnf konstituierendenPrinzipien wieder,

    - dem Ortsprinzip- dem Funktionsprinzip- dem Baukrperprinzip- dem Konstruktionsprinzip- dem Erschlieungsprinzip.

    Diese Prinzipien stellen eine Mglichkeit dar, Architekturen in ihrenverschiedenen funktionellen Zusammenhngen differenziert wahrzunehmen.Architekturen werden in ihre Bestandteile gegliedert.

    Vergleichskriterium Der Mensch in seiner Wahrnehmung und in seinem Handeln ist dasVergleichskriterium fr die Architektur bzw. fr ihre Prinzipien. Der einzelneMensch findet sich in bestimmten Gruppierungen von Interessen an einerTennisanlage wieder:

    - der Mensch als Spieler- der Mensch als Zuschauer- der Mensch als Medium fr Medien- der Mensch in der Betriebsorganisation

    Diese Menschen stehen mit den konstituierenden Prinzipien in Verbindung - esergibt sich die Mglichkeit, die Prinzipien und somit die Architektur aus der Sichtder verschiedenen Interessensgruppen zu bewerten.Vergleicht man beispielsweise die Lage der sanitren Anlagen in Bezug auf dieZuschauer, so erhlt man ein Kriterium fr die Qualitt der Anlage.

    Bewertungskriterium(Variable)

    Indem man also das Vergleichskriterium Mensch mit den konstituierensenPrinzipien in Verbindung setzt, erhlt man eine Reihe von Bewertungkriterien.Auf dieser Grundlage lassen sich Aussagen ber die Qualitten unserer dreiBeispiele im Einzelnen machen. Sehr wichtig dabei ist, dass noch keine Aussageber die Bedeutung einer Qualitt getroffen ist. Dies liegt einerseits amlckenhaften Informationsmaterial, dass nur unzureichende Rckschlsse auf diemenschlichen Funktionen und die Prinzipien zulsst und andererseits an derenbeliebigen Erweiterbarkeit. Letztlich auch an der endlichen Fortfhrbarkeit derFindung der Bewertungskriterien.

    Konsensmatrix nachVester

    Mit Hilfe der Bewertungskriterien, also der Variablen, wird in der Konsensmatrixeine Wertigkeit herausgearbeitet. Jede der Variablen wird mit den anderenVariablen in Beziehung gesetzt. Es wird immer die Frage gestellt, wie sehr sicheine Vernderung der Variable auf eine andere Variable auswirkt. Die Antwortwird in Form von Punkten gegeben:

    - keine Auswirkung = 0- geringe Auswirkung = 1- mittlere Auswirkung = 2- starke Auswirkung = 3

    Jede Variable sammelt nach diesem System Punkte, die zusammengezhltwerden. Diese Summen werden ausgewertet in Form eines Diagrammes,welches die Abhnigkeit der Varablen von aktiv - kritisch zu passiv - pufferndzeigt. So werden mit einer guten Genauigkeit entwurfsbestimmende Variablenermittelt.[Konsensmatrix nach Vester]

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    Wertung Letztlich folgt die Wertung der Variable bezogen auf die einzelne Anlage sowieim Kontext der anderen Anlagen. Die Wertung ist nicht als Gesamtwertung einerTennisanlage zu verstehen, was ohne spezielle Recherche nicht mglich ist.Doch wird ein eindeutiger Trend feststellbar sein, wichtigere Aspekte (Vairablen)werden sich von unwichtigeren trennen. Ein erster Schritt zum Verstndnis und Bau einer funktionierendenTurniertennisanlage wre damit getan.

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    Sportbauten: Tennishallen

    B, Der Weg der Analyse

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    C, Initialisierung

    NSW Tennis CenterOlympic Park, Sydney

    Analyse nach Ortsprinzip Funktionsverteilungsprinzip Baukrperprinzip Konstruktionsprinzip Erschlieungsprinzip

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    Sportbauten: Tennishallen

    Ortsprinzip Tennisareal als stdtebaulicher Endpunkt des "Olympischen Boulevard" Court als Endpunkt der Sichtachse des Boulevard im Sden und Westen durch Schnellstrassen begrenzt kein direkter Anschluss an Schnellstrassen

    Funktionsverteilungs-prinzip

    usere Verteilung

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    Trennung von Publikum - Spielern, Presse u. Personal

    Innere Verteilung

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    Sportbauten: Tennishallen

    Weitere allgemeine Funktionen

    Behindertengerechter Ausbau Babyrume Lichtsystem an Fernsehbertragung angepasst harter Belag Gelnde kameraberwacht ausgeklgeltes Lautsprechersystem Lrmschutz zur Schnellstrasse kologische Standarts

    Energieverbrauchsmanagement Wassermanagement Mllmanagement kein Einsatz von PVC Khl-/ Belftungssystem mit Erdwrme

    Fakten

    Kosten $ 38,8 Mio 16 Spielpltze

    Center Court 10.300 Zuschauer 2 Show Courts 4000 + 2000 Zuschauer 7 Spielpltze 3500 Zuschauer 6 bungspltze

    Konzepiert fr 64 mnliche und 64 weibliche Spieler

    Baukrperprinzip optischer Mittelpunkt ist Stadion durch Tunnel verbundenes Funktionsgebude (Verwaltung u. Spieler) Kubus (Funktionsgebude) vs. Zylinder (Stadion) Puplikumsachse Spieler- / Presse- / Angestelltenachse Anlagengliederung in orthogonalem Raster mit besagten zwei Hauptachsen

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    Konstruktionsprinzip Funktionsgebude- Skelettbauweise

    Stadion

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    Erschlieungsprinzip Allgemein

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    Stadion

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    Funktionsgebude

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    Center Court RotherbaumHarvestehude, Hamburg

    Analyse nach Ortsprinzip Funktionsverteilungsprinzip Baukrperprinzip Konstruktionsprinzip Erschlieungsprinzip

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    Ortsprinzip Tennisareal im Stadtteil Harvestehude, Hamburg angrenzend Wohnbebauung kein Anschluss an eine Schnellstrasse

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    Funktionsverteilungs-prinzip

    ussere Verteilung

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    Sportbauten: Tennishallen

    Innere Verteilung

    Weitere allgemeine Funktionen

    73 Logen direkt am Court Restaurant mit 100 Sitzpltzen mit Blick auf Court Lichtsystem an Fernsehbertragung angepasst Wandelbares Membrandach weil Witterungsschutz u. Freiluftveranst

    Fakten

    13 Ziegelmehlspielpltze + 3 Hallenpltze Center Court 13.000 Zuschauer M 1 2500 Zuschauer M 2 1000 Zuschauer M3 u. M4 500 Zuschauer 8 bungspltze

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    Sportbauten: Tennishallen

    Baukrperprinzip optischer Mittelpunkt ist Stadion extrudiertes 8-Eck Polygon mit aufgesetztem 18-Eck Polygon ungeordnete Baukrperkomposition kubische Halle

    KonstruktionE