Einleitung /Aufteilung der Gruppen -...

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    11-Oct-2018
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  • Einleitung /Aufteilung der Gruppen

    Lektrehilfe zu Das Amulett von Conrad Ferdinand Meyer Klasse 8 a

    Einleitung

    Unser Klassen-Projekt in Deutsch (Fach- und Klassenlehrer Hamann) hatte zum Ziel, eine Lektrehilfe zu der Novelle Das Amulett von

    Conrad Ferdinand Meyer zu erstellen, wobei ein besonderer Schwerpunkt auf die historischen und religisen Hintergrnde gelegt

    werden sollte.

    Zu Anfang bestimmten wir verschiedene Themen und bildeten zu jedem Thema eine Gruppe. Dann besprachen wir, in welcher Form wir unser Thema bearbeiten sollten. Nun folgten Arbeitsstunden, in

    denen jede Gruppe an ihrem Thema arbeitete. Zwischendurch gab es Besprechungen und ein Teil der Arbeit erledigten wir zu Hause. Die Gruppen suchten sich eigenstndig Aufgaben und Fragen zu

    ihrem Thema heraus und bearbeiteten diese entweder gemeinsam oder teilten sie unter sich auf.

    Zum Schluss stellte jede Gruppe ihre Ergebnisse und die Art, wie sie ihr Themengebiet bearbeitet hatte, vor.

    Dennoch gab es einige berschneidungen, insbesondere deshalb,

    weil zwei Gruppen an einem Thema arbeiteten. Da keine Arbeit umsonst gewesen sein sollte, entschieden wir uns dafr, alle

    Arbeiten ins Netz zu stellen, zumal unterschiedlichen Schwerpunkte erkennbar sind.

    Seitenangaben verdeutlichen, auf welche Stellen im Werk "Das Amulett" sich die Informationen und Interpretationen beziehen.

    (Marianne Ruffert und Elisabeth Tries)

    Gruppeneinteilung:

    - Inhaltsangabe und Autor Nicola Pfeifer, Johanna Khme, Nicolas Fleischer

    - Personenbezge und Marienverehrung Juliane Abel, Ariella Dumesch, Elisabeth Tries, Niklas Pritzl

    - Caterina de Medici

  • Tineke Heck, Selina Lathan, Irina Cichon, Paula Hillmann, Monika Schmidt

    - Hugenotten Gianluca Vagliano, Tim Eulig, Christoph Franz, Marianne Ruffert

    - Hugenotten Giulia Klaas, Nora Gawehn, Lili Ullrich, Laila Schestag

    - Geistliche Macht Peter Marx, Peter Mayer, Nicolas Enders, Mauritius Glanz

    - Weltliche Macht Kilian Althen-Brandt, Jona Welsch, Julian Koch

    - Duelle Leonard Brandenburg, Lukas Bromig, Lorenz Leichthammer,

    Sebastian Neumann, Jakob Khler.

  • Lebenslauf: Conrad Ferdinand Meyer

    C. F. Meyer wurde am 11.10.1825 in Zrich geboren. Als Meyer 15 war, verlor er seinen Vater. Das hatte zur Folge, dass Meyers schlechtes Verhltnis zu seiner streng calvinistischen Mutter ihm das Leben ziemlich erschwerte. Der einzige Ausgleich, den er zu dem Verhltnis zu seiner Mutter hatte, war seine Schwester Betsy. 1843-1844 wohnte er in Lausanne bei Vulliemin, einem Historiker, der mit der Familie befreundet war. Dort lernte er so perfekt Franzsisch, dass er mit dem Gedanken spielte, ein franzsischer Schriftsteller oder auch ein bersetzer zu werden. Auf den Wunsch der Mutter hin begann er, nachdem er nach Zrich zurckgekommen war, das Jurastudium, aber als bereits ein knappes Jahr um war, war sein Scheitern so offensichtlich, dass er das Studium aufgab und sich in sein Elternhaus zurckzog. Die schweren Depressionen, in die er in dieser Zeit verfiel, fhrten dazu, dass Meyer auf Betreiben der Mutter in eine Nervenheilanstalt eingewiesen wurde. Weil Meyer ein gutes Verhltnis zu dem Direktor der Anstalt und seiner Schwester hatte, bekam er mehr Selbstvertrauen und er konnte nach einem Monat als geheilt entlassen werden. Durch Vulliemin wurde er weiter gefrdert und wurde so zum Studium der Geschichte und zur bersetzerttigkeit ermuntert. Das hatte zur Folge, dass 1855 seine erste bersetzung, und zwar Augustin Thierrys Erzhlungen aus den merowingischen Zeiten, erschien. 1868 zog Meyer mit seiner Schwester nach Ksnacht um und sein ganzes Selbstvertrauen wuchs. Seine groe Schchternheit und sein Selbstzweifel verlieen ihn, und fr die Geschwister begann ein intellektuell geselliges Leben. Als der Krieg Preuen gegen Frankreich 1870 ausbrach, musste Meyer seine Sympathien fr Frankreich schweren Herzens berwinden. Er hatte sogar alle seine Franzsischen Romane verkauft, um sich vllig zu entfranzifieren. 1872, als Meyer 46 war, setzte sein groer Erfolg ein. Bis 1887 arbeitete Meyer ununterbrochen an seinem lyrischen Sptwerk und an seiner Erzhlprosa. Als seine erste Prosaerzhlung erschien 1873 Das Amulett, und als letztes 1887 Die Versuchung des Pescara. 1875 heiratete Meyer die aus einem reichen Haus stammende Luise Ziegler, was ihn nicht nur zu einer Erweiterung finanzieller Mittel verhalf, sondern auch zu gesellschaftlichem Ansehen bei den Schweizern. Allerdings trbte die Spannung zwischen seiner Frau

  • und seiner Schwester Betsy, die bis dahin den Haushalt gefhrt und auch bis zu seinem Buch Der Heilige seine Sekretrin gewesen war, sein bisher glckliches Leben. 1887 bekam Meyer erneut schwere geistige Depressionen, zu denen dann auch krperliche Leiden kamen. Auch an seiner Handschrift konnte man deutlich erkennen, wie seine Krfte damals abnahmen. 1898 starb Meyer in seinem Haus in Kilchberg. (Nicolas Fleischer)

    Inhaltsangabe

    Seitenangaben zu den einzelnen Bildern des Inhaltsangaben-Plakates

    1. Bild -> Seite 11 9. Bild -> Seite 46

    2. Bild -> Seite 15/16 10. Bild -> Seite 52/53

    3. Bild -> Seite 19/20 11. Bild -> Seite 58/59/60

    4. Bild -> Seite 24 12. Bild -> Seite 62

    5. Bild -> Seite 34 13. Bild -> Seite 64

    6. Bild -> Seite 37 14. Bild -> Seite 66

    7. Bild -> Seite 40 15. Bild -> Seite 69

    8. Bild -> 44/45

    (Nicola Pfeifer und Johanna Khme)

  • 1. Poster - Inhaltsangabe

    Bild 1: Am Anfang befindet sich Schadau bei seinem Onkel und bekommt

    Fechtunterricht. Eines Tages streiten sich Schadau und der Fechtlehrer, der darauf flieht, da es aufgeflogen ist, dass er ein

    Verbrecher ist.

    Bild 2: Daraufhin reitet Schaudau nach Paris um in den Dienst des Admirals

    zu treten. Auf dem Weg hindert ihn ein Gewitter am Weiterreiten, und er beschliet, in einer Gaststtte zu bernachten.

    Bild 3:

    In der Gaststtte trifft Schadau Boccard, eine Frau (Gaspard) und einen alten Mann, den Parlamentsrat. Sie reden ber die religisen

    und geschichtlichen Geschehnisse.

    Bild 4: Am nchsten Tag reitet Schadau auf Rat von Boccard nach Paris,

    trifft dort Gaspard, in die er sich verliebt, und meldet sich beim Admiral, der ihn zu seinem Schreiber befrdert.

    Bild 5:

    Schadau findet die aufgelste Gaspard weinend am Fenster stehend vor, da ein ihr unbekannter Mann sie belstigt hat.

    Bild 6:

    Am Tag darauf muss Schadau mit dem Admiral zum franzsischen Knig. Schadau ist von diesem nicht sehr begeistert, da der Knig sehr kindlich und temperamentvoll ist. Schadau findet, dass so ein

    Mann nicht regieren drfe.

    Bild 7: Schadau trifft auf einer Gasse Boccard und begegnet Guiche,

    einem Katholiken, der Gaspard am Vortag beleidigt hat. Er beleidigt Schadau, weil er Hugenotte ist und Schadau fordert ihn

    zum Kampf, der am nchsten Tag stattfinden soll.

    (Nicola Pfeifer und Johanna Khme)

  • 2. Poster - Inhaltsangabe

    Am Morgen steckt Boccard Schadau heimlich ein Amulett in die Brusttasche, das einen tdlichen Bruststich von Guiche verhindert.

    Daraufhin ttet Schadau Guiche.

    Der Admiral ist ber den Kampf verrgert, da die Hugenotten den Katholiken gegenber friedlich sein sollen. Er wei jedoch nicht,

    welcher Hugenotte den Kampf ausgefochten hat.

    Der Admiral wird verletzt und in ein Krankenhaus gebracht. Er ruft Gaspard und Schadau zu sich und rt ihnen in die Schweiz zu

    fliehen, da es dort sicherer wre. Nachdem er dieses gesagt hat, verheiratet er die beiden noch schnell und stirbt darauf.

    Schadau wird von Boccard zum Knig gefhrt, der ihn somit vor der Meuchelei der Hugenotten, die die Katholiken in dieser Nacht

    ausfhren, schtzt.

    Schadau will jedoch Gaspard retten und zieht auf Boccards Rat eine schwarze Uniform an, um nicht als Hugenotte erkannt zu

    werden.

    Als Schadau und Boccard bei Gaspard ankommen, geben die sich als Gesandte des Knigs aus und flchten. Jedoch werden sie noch

    erkannt und Boccard wird erschossen.

    An der Grenze treffen Schadau und Gaspard den alten Fechtlehrer von Schadau, der sie auf Grund ihrer Bekanntschaft die Grenze

    passieren lsst.

    Nahe dem Haus von Schadaus Oheim fllt Schadau der Brief von seinem Oheim wieder ein, den er zuvor bekommen hat und erfhrt, dass dieser gestorben sei. Schadau und Gaspard ziehen in das Haus

    des Oheims ein.

  • (Nicola Pfeifer und Johanna Khme)

    Personenbezge

    Mindmap (bersicht)

    (Ariella Dumesch, Elisabeth Tries & Niklas Pritzl)

    Verhltnis zwischen Boccard und Schadau

    Boccard und Schadau lernten sich in einer Gaststtte kennen und wurden bald gute Freunde, obwohl sie unterschiedlichen Glaubensrichtungen angehrten (S. 18/19). In Paris zeigte Boccard Schadau die Stadt und half ihm sich auf das

    Duell vorzubereiten. Boccard opferte sich mit Schadau Gasparde zu retten.

    Zwischen Boccard und Schadau war eine tiefe Freundschaft. Das sieht man daran, dass Boccard ihm das Amulett, sein wertvollster Gegenstand, lieh, damit es ihn vor dem Tode beim anstehenden Duell schtzen mge. Boccard bat bei

    der Mutter Gottes von Einsiedeln, die er verehrte, um Hilfe fr Schadau.

    Das Amulett kann als verbindende Brcke zwischen den unterschiedlichen Glaubensrichtungen der beiden Mnner angesehen werden. Beide verdanken

  • dem Amulett ihr Leben und Schadau berwand auf diese Weise seine Vorbehalte gegen das religise Bekenntnis von Boccard, wenn auch sehr spt.

    Die Erzhlung spielt in der Zeit der