Einf£¼hrung in die Forstliche BWL Rechnungswesen 2018. 2. 19.¢  Zeitgenossen....

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Transcript of Einf£¼hrung in die Forstliche BWL Rechnungswesen 2018. 2. 19.¢  Zeitgenossen....

  • Prof. Dr. Martin Moog1

    Einführung in die Forstliche BWL

    Rechnungswesen

    Datei 2

    Lehrstuhl für Forstliche Wirtschaftslehre

  • Prof. Dr. Martin Moog2

    Lehrstuhl für Forstliche Wirtschaftslehre

    Die doppelte Buchführung

    „Welche Vorteile gewährt die

    doppelte Buchführung dem

    Kaufmanne. Es ist eine der

    schönsten Erfindungen des

    menschlichen Geistes, und

    ein jeder gute Haushalter

    sollte sie in seiner Wirtschaft

    einführen.“

    Goethe: Wilhelm Meisters

    Lehrjahre, 1. Buch, 10. Kap.

    http://commons.wikimedia.org/wiki/Image:Oldbooks-03.jpg

  • Prof. Dr. Martin Moog3

    Lehrstuhl für Forstliche Wirtschaftslehre

    Rechnungswesen

    • Allgemeines (Informationsbedürfnisse, Einteilung, GoB, Geschichte)

    • Bilanz

    • Geschichte der doppelten Buchführung • Konten

    • Das System der doppelten Buchführung

    • richtige Periodenzuordnung

    • Erstellung von Finanzberichten aus der Saldenbilanz

    • Buchung von Warenverkehr und in produzierenden Unternehmen

    • Kontokorrentbuchführung

    • Umsatzsteuer, Skonto

    • Besonderheiten für Forstbetriebe

    • Kostenrechnung (Kostenarten, Kostenstellen, Kostenträger)

    • Betriebsabrechnungsbogen

    • Abgrenzungen der Erfolgsbegriffe

    • Deckungsbeitragsrechnung

    • Prozeßkostenrechnung

  • Prof. Dr. Martin Moog4

    Lehrstuhl für Forstliche Wirtschaftslehre

    Geschichte der doppelten Buchführung

    • Die doppelte Buchführung wurde im späten Mittelalter in

    den oberitalienischen Handelsstädten entwickelt.

    • Die erste Publikation erfolgte durch den

    Franziskanermönch Luca de Burgo (1445-15-14), der aber

    wohl nicht der „Erfinder“ ist

    • Die Motivation bestand in der Notwendigkeit der

    Kontrolle der umfangreich gewordenen Handelsgeschäfte

    Eine knappe Abhandlung über die Geschichte des Rechnungswesens

    von Marcel Schweitzer und Katja Wagener ist publiziert in

    Das Wirtschaftsstudium, Heft 9, 1998, S. 438-445

  • Prof. Dr. Martin Moog5

    Lehrstuhl für Forstliche Wirtschaftslehre

    Luca Pacioli: Summa de arithmetica, geometria, proportioni et proportionalità.

    Toscolano, 1523 (2. Ausgabe).

    Fra Luca Pacioli (Lucas de Burgo) wurde 1445 in Borgo San Sepolcro geboren. Man vermutet, dass ihn der

    Maler Piero della Francesca in seinem Atelier unterrichtete. Pacioli verliess als junger Mann seine

    Geburtsstadt, ging nach Venedig und trat in die Dienste eines Kaufmanns. Dort vervollständigte er seine

    Kenntnisse der Mathematik. Nach dem Tod seines Arbeitgebers nahm er in Rom ein Theologiestudium auf

    und trat in den Franziskanerorden ein. Danach begann er zu reisen, unterbrochen von Aufenthalten an

    diversen Universitäten, wo er Mathematik lehrte. Er verstarb im Jahr 1517. Pacioli gilt als einer der

    bedeutendsten Mathematiker des 15. Jahrhunderts. Seine Werke hatten einen grossen Einfluss auf seine

    Zeitgenossen. In Venedig veröffentlichte er im Jahr 1494 sein berühmtestes Buch, die Summa de

    arithmetica. Dieses Opus ist ein enzyklopädisches Werk, das den damaligen Wissensstand in der

    praktischen Mathematik umfassend wiedergibt.

    Pacioli führt seine Leser in die Arithmetik ein, entwickelt die algebraischen Symbole weiter, behandelt

    Geldeinheiten, Masse und Gewichte, stellt das Konzept der doppelten Buchhaltung vor und liefert eine

    Zusammenfassung von Euklids Geometrie. Er setzt sich auch mit Problemen des Würfelspiels auseinander,

    die in der Entwicklung der Wahrscheinlichkeitsrechnung eine Rolle spielten. Um das Jahr 1496 wurde

    Pacioli mit Leonardo da Vinci bekannt. Sein zweites berühmtes Buch, die Divina proportione, erschien im

    Jahr 1509 in Venedig. Darin behandelte Pacioli geometrische und architektonische Probleme unter der

    Mithilfe von Leonardo da Vinci, der die Illustrationen zu dem Werk lieferte. Es enthält auch die

    Euklidschen Theoreme zum Goldenen Schnitt.

    Quelle: Internetseite der Bibliothek der ETH Zürich

  • Prof. Dr. Martin Moog6

    Lehrstuhl für Forstliche Wirtschaftslehre

    Luca de Burgo

    Wie bringe ich Ordnung hinein?

    Ich führe Bücher

    Ich schreibe alle Geschäftsvorfälle chronologisch auf

    Ich ordne alle Geschäftsvorfälle sachlich

    Ich stelle den Zusammenhang zwischen den Aufschrieben sicher

    Ich lasse die Buchungen nach einem Schema durchführen

    Ich erhebe in regelmäßigen Abständen den Status des Geschäfts

    http://commons.wikimedia.org/wiki/Image:Pacioli.jpg

  • Prof. Dr. Martin Moog7

    Lehrstuhl für Forstliche Wirtschaftslehre

  • Prof. Dr. Martin Moog8

    Lehrstuhl für Forstliche Wirtschaftslehre

    Rechnungswesen

    • Allgemeines (Informationsbedürfnisse, Einteilung, GoB, Geschichte)

    • Bilanz

    • Geschichte der doppelten Buchführung

    • Konten • Das System der doppelten Buchführung

    • richtige Periodenzuordnung

    • Erstellung von Finanzberichten aus der Saldenbilanz

    • Buchung von Warenverkehr und in produzierenden Unternehmen

    • Kontokorrentbuchführung

    • Umsatzsteuer, Skonto

    • Besonderheiten für Forstbetriebe

    • Kostenrechnung (Kostenarten, Kostenstellen, Kostenträger)

    • Betriebsabrechnungsbogen

    • Abgrenzungen der Erfolgsbegriffe

    • Deckungsbeitragsrechnung

    • Prozeßkostenrechnung

  • Prof. Dr. Martin Moog9

    Lehrstuhl für Forstliche Wirtschaftslehre

    Die chronologischen Aufschriebe erfolgen im „Journal“.

    In sachlicher Ordnung erfolgen die Aufschriebe im

    Sachbuch oder Hauptbuch

    Die Ordnung wird hergestellt, indem eine Systematik vorgegeben

    wird (Kontenrahmen, Kontenplan) und alle Aufschriebe in Konten

    vorgenommen werden.

    Die Kontenstände können dann am Ende von Rechnungsperioden

    zusammengefaßt werden.

    Das System garantiert die rechnerische Stimmigkeit.

    http://commons.wikimedia.org/wiki/Image:Oldbooks-03.jpg

  • Prof. Dr. Martin Moog10

    Lehrstuhl für Forstliche Wirtschaftslehre

    Bücher der Buchführung

    Journal

    (Grundbuch)

    zeitliche

    Ordnung

    alle Buchungen in ihrer

    zeitlichen Abfolge

    Hauptbuch sachliche

    Ordnung

    Sachkonten

    Nebenbücher

    Kontokorrentbuchführung (Geschäftsfreunde)

    Lohnbuchhaltung

    Kassenbücher

    http://commons.wikimedia.org/wiki/Image:Domesday-book-1804x972.jpg

  • Prof. Dr. Martin Moog11

    Lehrstuhl für Forstliche Wirtschaftslehre

    Die Systematik orientiert sich an der Bilanz

    Aktiva

    Vermögen

    Passiva

    Schulden

    Eigenkapital Konten für Aufwand

    und Ertrag zur Ver-

    folgung der Eigen-

    kapitaländerungen

    Passivkonten

    zur Verfolgung der

    Bestände

    Aktivkonten

    zur Verfolgung

    der Bestände

    Ein Kontenplan, nach dem die Positionen

    der Bilanz „aufgedröselt“ werden

  • Prof. Dr. Martin Moog12

    Lehrstuhl für Forstliche Wirtschaftslehre

    Auflösung der Bilanz in Konten

    A P

    EK

    aktive BK

    Soll Haben

    passive BK

    Soll Haben

    Erfolgskoten

    Soll Haben

    BK Bestandkonten

  • Prof. Dr. Martin Moog13

    Lehrstuhl für Forstliche Wirtschaftslehre

    T - Konto

    Konto = account

    Soll = debit side

    Haben = credit side

    Soll Haben

  • Prof. Dr. Martin Moog14

    Lehrstuhl für Forstliche Wirtschaftslehre

    T-Konto

    account

    Soll

    debit side

    Haben

    credit side

  • Prof. Dr. Martin Moog15

    Lehrstuhl für Forstliche Wirtschaftslehre

    Konto

    Konto xy

    Buchungstext Soll Haben

    Übertrag bzw. Anfangsbest. Betrag

    Datum Geschäftsvorfall

    Datum Geschäftsvorfall

    Datum Geschäftsvorfall

    Datum Geschäftsvorfall

    Saldo bzw. Endbestand

    Betrag

    Betrag

    Betrag

    Betrag

    Betrag

    Dies entspricht den Kontoauszügen der Girokonten

  • Prof. Dr. Martin Moog16

    Lehrstuhl für Forstliche Wirtschaftslehre

    Saldieren eines Kontos

    Soll

    debit side

    Haben

    credit side

    Saldo

    Der Saldo ergänzt die „kürzere“ Seite so, daß auf beiden

    Seiten die Summe gleich ist.

  • Prof. Dr. Martin Moog17

    Lehrstuhl für Forstliche Wirtschaftslehre

    Abgänge

    Endbestand als Saldo

    aktives Bestandskonto

    z.B. Materialvorräte

    Soll

    debit side

    Haben

    credit side

    Anfangsbestand

    Zugänge

  • Prof. Dr. Martin Moog18

    Lehrstuhl für Forstliche Wirtschaftslehre

    passives Bestandskonto

    z.B. Verbindlichkeiten gegenüber Lieferanten

    Soll

    debit side

    Haben

    credit side

    Abgänge

    Endbestand

    als Saldo

    Anfangsbest