Deutsches Rotes Kreuz Landesverband Westfalen-Lippe...

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    Stand: 05.06.00

    Deutsches Rotes KreuzLandesverband Westfalen-Lippe e.V.

    MUSTERSATZUNG

    fr

    DRK-Ortsvereine

    Beschlossen am

  • 2

    I n h a l t Seite

    I. Grundstze der Internationalen Rotkreuz und Rothalbmondbewegung 3

    II. Mustersatzung fr DRK-Kreisverbnde

    1 Name, Kennzeichen, Bereich 6

    2 Selbstverstndnis und Aufgaben 7

    3 Ehrenamtliche und hauptamtliche Arbeit 10

    4 Mitgliedschaft 12

    5 Beitragspflicht 13

    6 Ende der Mitgliedschaft 13

    7 Organe des Vereins 14

    8 Zusammensetzung der Mitgliederversammlung 14

    9 Durchfhrung der Mitgliederversammlung 14

    10 Aufgaben der Mitgliederversammlung 16

    11 Der Vorstand des Ortsvereins 18

    12 Amtszeit und Sitzungen des Vorstandes 19

    13 Aufgaben des Vorstandes 20

    14 Aufgaben des/der Vorsitzenden 22

    15 Beurlaubung von Vorstandsmitgliedern 23

    16 Gemeinschaften 23

    17 Ausschsse und Beauftragte 24

    18 Gemeinntzigkeit und Mildttigkeit 25

    19 Finanzen 25

    20 Verfahren bei Streitigkeiten 26

    21 Auflsung 27

    22 Inkrafttreten 28

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    Statuten der InternationalenRotkreuz-

    und Rothalbmondbewegung

    PRAMBEL

    Die Internationale Konferenz des Roten Kreuzes undRoten Halbmonds

    verkndet, dass die Nationalen Rotkreuz- undRothalbmondgesellschaften, das Internationale Komiteevom Roten Kreuz und die Liga der Rotkreuz- undRothalbmondgesellschaften zusammen eine weltweitehumanitre Bewegung bilden. Ihre Mission ist,menschliches Leiden berall und jederzeit zu verhtenund zu lindern; Leben und Gesundheit zu schtzen undder Wrde des Menschen Achtung zu verschaffen, vorallem in Zeiten bewaffneter Konflikte und sonstigerNotlagen; Krankheiten vorzubeugen und zur Frderungder Gesundheit und der sozialen Wohlfahrt zu wirken; diefreiwillige Hilfe und die stndige Einsatzbereitschaft derMitglieder der Bewegung zu strken sowie einuniversales Solidarittsbewusstsein mit allen, die ihresSchutzes und ihrer Hilfe bedrfen, zu wecken und zufestigen;

    besttigt erneut, dass sich die Bewegung bei derErfllung ihrer Mission von folgenden Grundstzen leitenlsst:

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    Menschlichkeit Die Internationale Rotkreuz- undRothalbmondbewegung, entstanden ausdem Willen, den Verwundeten derSchlachtfelder unterschiedslos Hilfe zuleisten, bemht sich in ihrerinternationalen und nationalen Ttigkeit,menschliches Leiden berall und jederzeitzu verhten und zu lindern. Sie istbestrebt, Leben und Gesundheit zuschtzen und der Wrde des MenschenAchtung zu verschaffen. Sie frdertgegenseitiges Verstndnis, Freundschaft,Zusammenarbeit und einen dauerhaftenFrieden unter allen Vlkern;

    Unparteilichkeit Die Rotkreuz- und Rothalbmondbewegungunterscheidet nicht nach Nationalitt,Rasse, Religion, sozialer Stellung oderpolitischer berzeugung. Sie ist einzigbemht, den Menschen nach dem Maihrer Not zu helfen und dabei dendringendsten Fllen den Vorrang zugeben;

    Neutralitt Um sich das Vertrauen aller zu bewahren,enthlt sich die Rotkreuz- undRothalbmondbewegung der Teilnahme anFeindseligkeiten wie auch, zu jeder Zeit,an politischen, rassischen, religisen oderideologischen Auseinandersetzungen;

    Unabhngigkeit Die Rotkreuz- und Rothalbmondbewegungist unabhngig. Wenn auch die NationalenGesellschaften den Behrden bei ihrerhumanitren Ttigkeit alsHilfsgesellschaften zur Seite stehen undden jeweiligen Landesgesetzenunterworfen sind, mssen sie dennocheine Eigenstndigkeit bewahren, dieihnen gestattet, jederzeit nach denGrundstzen der Rotkreuz- undRothalbmondbewegung zu handeln;

    Freiwilligkeit Die Rotkreuz- und Rothalbmondbewegungverkrpert freiwillige und uneigenntzigeHilfe ohne jedes Gewinnstreben;

    Einheit In jedem Land kann es nur eine einzigeNationale Rotkreuz- oder

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    Rothalbmondgesellschaft geben. Sie mussallen offenstehen und ihre humanitreTtigkeit im ganzen Gebiet ausben;

    Universalitt Die Rotkreuz- und Rothalbmondbewegungist weltumfassend. In ihr haben alleNationalen Gesellschaften gleiche Rechteund die Pflicht, einander zu helfen;

    erinnert daran, dass die Leitworte der Bewegung , Interarma caritas und Per humanitatem ad pacem*, zusammen ihreIdeale zum Ausdruck bringen;

    erklrt, dass die Bewegung durch ihr humanitres Wirkenund die Verbreitung ihrer Ideale einen dauerhaften Friedenfrdert. Hierunter ist nicht nur der bloe Verzicht aufkriegerische Auseinandersetzungen zu verstehen, sondern eindynamischer Prozess der Zusammenarbeit aller Staaten undVlker, einer Zusammenarbeit, die auf der Achtung der Freiheit,der Unabhngigkeit, der nationalen Souvernitt, der Gleichheitund der Menschenrechte sowie auf einer gerechten undausgewogenen Verteilung der Ressourcen beruht, wie sie denBedrfnissen der Vlker entspricht.

    _________________

    * und

    (Anm. des .)

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    Mustersatzungfr DRK-Ortsvereine

    1 Name, Kennzeichen, Bereich

    1. Der Verein fhrt als Mitgliedsverband desDeutschen Roten Kreuzes, Kreisverband .....................e.V., den Namen Deutsches Rotes Kreuz,Ortsverein .................................... (alternativStadtverband....e.V.).

    2. Er hat seinen Sitz in ....................................

    3. Sein Kennzeichen ist das vlkerrechtlich anerkannteund geschtzte rote Kreuz auf weiem Grund.

    4. Sein Ttigkeitsbereich umfat das Gebiet derStadt/Gemeinde(n)/Ortsteile..............................................................................................................................

    5. Die Satzung des Ortsvereins sowie die aufgrund derSatzung erlassenen einheitlichen Vorschriftendrfen der Satzung des Deutschen Roten Kreuzes,der Satzung des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe e.V. sowie der Satzung des Kreisverbandes...................... e.V. nicht entgegenstehen.Die Satzungsbestimmungen der bergeordnetenVerbnde gehen denen des Ortsvereins vor.

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    2 Selbstverstndnis und Aufgaben

    1. Der Ortsverein bekennt sich zu den siebenGrundstzen der Internationalen Rotkreuz- undRothalbmondbewegung: Menschlichkeit,Unparteilichkeit, Neutralitt, Unabhngigkeit,Freiwilligkeit, Einheit und Universalitt. DieseGrundstze sind fr ihn und seine Mitgliederverbindlich.

    2. Das Deutsche Rote Kreuz ist die nationaleRotkreuzgesellschaft der BundesrepublikDeutschland. Als Teil davon nimmt der OrtsvereinAufgaben wahr, die sich aus den GenferRotkreuzabkommen und ihren Zusatzprotokollensowie den Beschlssen der InternationalenRotkreuz- und Rothalbmond-Bewegung ergeben. Erachtet in seinem Zustndigkeitsbereich auf derenDurchfhrung und vertritt in Wort, Schrift und Tatdie Ideen der Nchstenliebe, derVlkerverstndigung und des Friedens.

    3. Das Deutsche Rote Kreuz ist mit dem InternationalenKomitee vom Roten Kreuz, der InternationalenFderation der Rotkreuz- und Rothalbmond-Gesellschaften sowie den anderen Rotkreuz- undRothalbmond-Gesellschaften ein Teil derInternationalen Rotkreuz- undRothalbmondbewegung.

    4. Das Deutsche Rote Kreuz ist von derBundesregierung und vom Internationalen Komiteevom Roten Kreuz als Nationale Rotkreuz-Gesellschaft der Bundesrepublik Deutschland imSinne der Genfer Rotkreuz-Abkommen anerkannt

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    und wirkt im stndigen Sanittsdienst derBundeswehr unter der Verantwortung derBundesregierung als freiwillige Hilfsgesellschaftmit.

    5. Der Ortsverein nimmt in dem vom Landesverbandals einem anerkannten Spitzenverband der freienWohlfahrtspflege vorgegebenen Rahmen dieInteressen derjenigen wahr, die der Hilfe undUntersttzung bedrfen. Er wirkt darauf hin, sozialeBenachteiligung, Not und menschenunwrdigeSituationen zu beseitigen, sowie die individuellenfamiliren und sozialen Lebensbedingungen zuverbessern. Bei der Wahrnehmung dieserAufgaben arbeitet er eng und vertrauensvoll mitdem Kreisverband zusammen. Er unterrichtetdiesen jeweils rechtzeitig und angemessen berwichtige Angelegenheiten.

    Der Ortsverein verwirklicht die gemeinntzigenund mildttigen Zwecke ( 18) aufgrund seinesSelbstverstndnisses und seiner Mglichkeiten( 19) insbesondere durch:

    I.1. Mitwirkung beim Schutz der Zivilbevlkerung

    2. Hilfe fr Opfer bewaffneter Konflikte

    3. Suchdienst, Ttigkeit des amtlichen Auskunftsbrosnach den Genfer Rotkreuz-Abkommen, Mitwirkungbei der Familienzusammenfhrung und bei den mitdiesen Aufgaben zusammenhngendenHilfsaktionen

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    4. Verbreitung der Kenntnisse des humanitrenVlkerrechts sowie der Grundstze und Ideale derInternationalen Rotkreuz- undRothalbmondbewegung

    II.1. Krankenpflege2. Krankentransport und Rettungsdienst3. Blutspendedienst4. Katastrophenschutz und Katastrophenhilfe5. Hilfe bei der Abwehr von

    Groschadensereignissen6. Erste Hilfe bei Notstnden und Unglcksfllen7. Ausbildung der Bevlkerung in Erster Hilfe und im

    Gesundheitsschutz

    III.1. Sozialarbeit, insbesondere fr Kinder, Jugendliche,

    Mtter, alte Menschen, Kranke und Behinderte2. Gesundheitsfrderung3. Jugendhilfe

    IV.1. Unterhaltung sozialer Einrichtungen und

    Ausbildungssttten

    2. Unterhaltung von Tageseinrichtungen fr Kinder

    V.Aus- und Fortbildung der ehrenamtlichen undhauptamtlichen Krfte

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    VI.Mittelbeschaffung einschl. Sammlung von Wertstoffenzur direkten Verwendung fr gemeinntzige Zwecke

    VII.Werbung fr die Aufgaben des Roten Kreuzes in derBevlkerung

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