Demografische Entwicklung im Werra-Meißner-Kreis ... Auf diesem Fachvortrag wurde diskutiert,...

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  • Dokumentation

    7. Regionalforum Werra-Meißner

    „Selbständig im Alter - Beispiele integrierter Versorgungs- strukturen“

    am 14. November 2008

    in Ringgau-Röhrda, Wilhelm-Schellhase-Halle

    Demografische Entwicklung im Werra-Meißner-Kreis

  • Verein für Regionalentwicklung Tel.: 0 56 51/7 05 11 Werra-Meißner e. V. Fax: 0 56 51/33 11 66 Niederhoner Straße 54 Email: sabine.wilke@vfr-werra-meissner.de 37269 Eschwege Internet: www.vfr-werra-meissner.de Werra-Meißner-Kreis Der Kreisausschuss Tel.: 0 56 51/3 02-48 60 FB 8, Ländlicher Raum, Wirtschaft, Tourismus und Verkehr Fax: 0 56 51/74 57-19 Honer Straße 49 Email: horst.pipper@werra-meissner-kreis.de 37269 Eschwege Internet: www.werra-meissner-kreis.de

  • Werra-Meißner-Kreis

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    Einführung 4

    Programm 4

    Begrüßung - Landrat Stefan G. Reuß

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    Vorträge

     Vorstellung der Bilanzbroschüre „Den Demografischen Wandel gestalten - Ein Praxisbericht aus dem Werra-Meißner-Kreis“ - Sabine Wilke, Geschäftsführerin des Vereins für Regionalentwicklung

    Werra-Meißner e. V.

    6

     Rückblick Fachvortrag „Land ohne Arzt - Ursachen und Perspektiven der Landarztflucht“ - Ellen Futtig, Fachbereichsleiterin Gesundheit, Verbraucherschutz und Ve-

    terinärwesen

    9

     „Von der Notwendigkeit bedarfsgerechte Versorgungsstrukturen für das Le- ben im Alter in den Kommunen entwickeln“ - Dr. Klaus-Peter Schwitzer, Deutsches Zentrum für Altersfragen, Berlin

    13

     „Bürger, Kommunen, Eichstetten - Ein Dorf übernimmt den Generationenver- trag“ - Gerhard Kiechle, Bürgermeister a. D. der Gemeinde Eichstetten, Breisgau- Hochschwarzwald

    26

     Beteiligungsorientierte Planung der offenen Altenhilfe in der Gemeinde Ring- gau - Bürgermeister Klaus Fissmann, Gemeinde Ringgau

    30

     Integrierte Versorgung - ein Beispiel aus dem Werra-Meißner-Kreis - Rebekka Wendt, Förderverein der Gemeindepflegestation Witzenhausen / Neu Eichenberg e. V.

    33

    Ausblick und Schluss der Veranstaltung - Landrat Stefan G. Reuß

    35

    Teilnehmer-Liste 37

    Informationen über die Gemeinde Eichstetten 41

    PowerPoint-Präsentationen der Vorträge 43

    Presse-Echo 61

    Inhalt Seite

  • Werra-Meißener-Kreis

    4

    Einführung Im Jahr 2008 wurden zwei Veranstaltungen zur demografischen Entwicklung im Werra- Meißner-Kreis unter dem Oberthema „Gesundheit und Pflege“ durchgeführt. Ein Fachvor- trag unter dem Thema „Land ohne Arzt - Ursachen und Perspektiven der Landarztflucht“, bei dem Fachpublikum eingeladen wurde, fand im Mai 2008 statt. Und das jährliche Regio- nalforum, dieses Jahr unter dem Thema „Selbständig im Alter - Beispiele integrierter Ver- sorgungsstrukturen“. Als Referenten stellt Frau Wilke, Geschäftsführerin des Vereins für Regionalentwicklung Werra-Meißner e. V., die neu erstellte Bilanzbroschüre vor. Weiterhin wird über den Fachvortrag von Frau Futtig, Fachbereichsleiterin des Fachbereiches Ge- sundheit, Verbraucherschutz und Veterinärwesen, berichtet. Herr Dr. Schwitzer, Mitarbeiter des Deutschen Zentrums für Altersfragen, erläutert die Notwendigkeiten von Versorgungs- strukturen im Alter. Herr Kiechle, Bürgermeister a. D. der Gemeinde Eichstetten, beschreibt die Übernahme des Generationenvertrages in der Gemeinde Eichstetten. Herr Fissmann, Bürgermeister der Gemeinde Ringgau, und Frau Wendt, Förderverein der Gemeindepflege- station Witzenhausen/Neu Eichenberg, berichten über themenbezogene Projekte aus unse- rer Region. Programm  Begrüßung

    - Landrat Stefan G. Reuß

     Vorstellung der Bilanzbroschüre „Den Demografischen Wandel gestalten - Ein Praxisbe- richt aus dem Werra-Meißner-Kreis“ - Sabine Wilke, Geschäftsführerin des Vereins für Regionalentwicklung Werra-Meißner e. V.

     Rückblick Fachvortrag „Land ohne Arzt - Ursachen und Perspektiven der Landarztflucht“ - Ellen Futtig, Fachbereichsleiterin Gesundheit, Verbraucherschutz und Veterinärwesen

     „Von der Notwendigkeit bedarfsgerechte Versorgungsstrukturen für das Leben im Alter in den Kommunen entwickeln“ - Dr. Klaus-Peter Schwitzer, Deutsches Zentrum für Altersfragen, Berlin

     „Bürger, Kommunen, Eichstetten - Ein Dorf übernimmt den Generationenvertrag“ - Gerhard Kiechle, Bürgermeister a. D. der Gemeinde Eichstetten, Breisgau-Hochschwarzwald

     Beteiligungsorientierte Planung der offenen Altenhilfe in der Gemeinde Ringgau - Bürgermeister Klaus Fissmann, Gemeinde Ringgau

     Integrierte Versorgung - ein Beispiel aus dem Werra-Meißner-Kreis - Rebekka Wendt, Förderverein der Gemeindepflegestation Witzenhausen / Neu Eichenberg e. V.

     Ausblick und Schluss der Veranstaltung - Landrat Stefan G. Reuß

  • Werra-Meißner-Kreis

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    Begrüßung - Landrat Stefan G. Reuß Landrat Reuß begrüßt alle Anwesenden und Referenten zum 7. Regionalforum „Demografischer Wandel im Werra-Meißner-Kreis“ zum Thema „Selbständig im Alter - Bei- spiele integrierter Versorgungsstrukturen“. Ab 2008 sollen regelmäßig jedes Jahr 2 Veranstaltungen zu einem Oberthema des Demo- grafischen Wandels durchgeführt werden, erläutert der Landrat. Daher fand im Mai 2008 der erste Fachvortrag statt, der unter dem Thema „Land ohne Arzt - Ursachen und Perspek- tiven der Landarztflucht“ stand Weiterhin berichtet Herr Reuß aus dem Stab „Demografie“ der Kreisverwaltung, dass ein Demografiebericht des Werra-Meißner-Kreises in Vorbereitung ist, der voraussichtlich im Frühjahr 2009 veröffentlicht wird. Landrat Reuß kündigt die heutigen Referenten des Regionalforums an und beschreibt de- ren Vortragsinhalte.

  • Werra-Meißener-Kreis

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    Vorstellung der Bilanzbroschüre „Den Demografischen Wandel gestalten - Ein Praxisbericht aus dem Werra-Meißner-Kreis“ - Sabine Wilke, Geschäftsführerin des Vereins für Regionalentwicklung Werra-

    Meißner e. V. Die Hessische Staatskanzlei hatte im Auftrag des Landes Hessen mit Schreiben vom 29. Januar 2008 alle hessischen Landkreise und Gemeinden aufgefordert, sich um Förder- mittel für den Demografie-Dialog zu bewerben. Am 10. April 2008 hat der Werra-Meißner-Kreis von der Hessen Agentur auf seine Bewer- bung hin mitgeteilt bekommen, dass der Kreis mit dem vorgelegten Projektvorschlag zur Erstellung einer Bilanzbroschüre einen Zuschuss für den Demografie-Dialog im Werra- Meißner-Kreis erhält. Der Werra-Meißner-Kreis hat daraufhin in Zusammenarbeit mit dem Verein für Regionalent- wicklung Werra-Meißner e. V. (VfR) eine Broschüre erstellt, in der einige Demografie- Projekte, die sich bereits in der Umsetzungsphase bzw. noch in der Vorbereitungsphase befinden, vorgestellt werden. Alle Projekte sollen auch zum Nachahmen animieren.

  • Werra-Meißner-Kreis

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    Der Praxisbericht ist in 4 Unterabschnitte gegliedert: anpacken, informieren, mitmachen und umsetzten. In dem Bereich „anpacken“ wird über die Anfänge des Demografie-Dialogs im Werra- Meißner-Kreis und dessen Weiterentwicklung berichtet. Der Abschnitt „informieren“ besteht aus den Projekten „Vortragsreihe Demografie“, „Netzwerk Familie“, „Netzwerk Senioren“ und „Netzwerk Jugend“.

    Modellprojekt: „Hessen2050 – Sichere Zukunft im demografischen Wandel“

    Werra-Meißner-Kreis und Verein für Regionalentwicklung Werra- Meißner e.V.

  • Werra-Meißener-Kreis

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    Der Teilabschnitt „mitmachen“ informiert über die Projekte „ Bürgerstiftung Werra-Meißner“, „Kulturakademie Eschwege“ und „Demografie im Dialog“. Der Bereich „umsetzen“ beschreibt die Projekte „ Leerstands- und Baulückenkataster“, „Mittendrin statt Außenvor - Bauen und sanieren im Ortskern“, „3 in 2 - Praxisjahr“, „Mehrgenerationenhaus“ und „Ganztagsgrundschule“. Frau Wilke betont, dass es eine sehr gute Zusammenarbeit zwischen dem VfR und dem Werra-Meißner-Kreis gibt. Besonders die Netzwerke, die sich im Laufe des Demografiepro-

    Projektarbeit

    Projektarbeit

  • Werra-Meißner-Kreis

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    zesses gegründet und weiterentwickelt haben, nehmen eine wesentliche Rolle bei der akti- ven Gestaltung des Demografischen Wandels ein. Diese Netzwerke und Kooperationen zeichnen den Demografischen Prozess im Werra-Meißner-Kreis aus. Andere Landkreise teilten ihr mit, dass diese Zusammenarbeit in anderen Kommunen und Landkreisen nicht so intensiv sei. Die Bilanzbroschüre ist im Internet unter www.werra-meissner.de/demografie abrufbar.

    Rückblick Fachvortrag „Land ohne Arzt - Ursachen und Perspekti- ven der Landarztflucht“ - Ellen Futtig, Fachbereichsleiterin Gesundheit, Verbraucherschutz und Veterinär-

    wesen Frau Futtig berichtet über den ersten Fachvortrag des Werra-Meißner-Kreises, der am 28. Mai 2008 stattfand. Auf diesem Fachvortrag wurde diskutiert, wie man vermeiden kann, dass es , bedingt durch die reduzierte Bevölkerungsdichte bei einer gleichzeitigen Veränderung der Alterstruktur, zu Problemen bei der Nachbesetzung von Landarztstellen komm