Clusterpolitik in Nordrhein-Westfalen · PDF file Reputation: Vertrauen in die von Akteuren...

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  • Clusterpolitik in Nordrhein-Westfalen Grundlagen, Politik und Strategie, Werkstattbericht

    Dr. Bernhard Hausberg, Düsseldorf, 19.1.2010

  • LC

    RC

    Vortrag Uni Wuppertal, Düsseldorf, 19.1.20102 Dr. Bernhard Hausberg

  • GliederungGliederung

    I. Argumentativer Rahmen II Clusterpolitik in Nordrhein WestfalenII. Clusterpolitik in Nordrhein-Westfalen III. Werkstattbericht

    Vortrag Uni Wuppertal, Düsseldorf, 19.1.20103 Dr. Bernhard Hausberg

  • Teil I Argumentativer RahmenTeil I Argumentativer Rahmen

    1. Warum Cluster 2 Netzwerke haben positiven Einfluss auf Umsatz und Beschäftigung2. Netzwerke haben positiven Einfluss auf Umsatz und Beschäftigung 3. Vorteile und Gefahren von Innovationsnetzen 4. Welche Akteure arbeiten in Netzen zusammen? 5. Was ist vom Netzmanagement zu beachten? 6. Wer kann Aufgaben des Netzmanagements übernehmen? 7. Erfolgsfaktor „Vertrauen“ und „Wir Gefühl“7. Erfolgsfaktor „Vertrauen und „Wir Gefühl 8. Erfolgsfaktor „Organisation“ 9. Erfolgsfaktor „Moderation“ und „Kommunikation“ 10 E f l f k Öff li hk i b i “10.Erfolgsfaktor „Öffentlichkeitsarbeit“

    Vortrag Uni Wuppertal, Düsseldorf, 19.1.20104 Dr. Bernhard Hausberg

  • Warum Cluster?Warum Cluster?

    Globalisierung heißt: Weltbinnenmarkt, weltweite Arbeitsteilung und Spezialisierung, Konzentration von FuE auf profilierte Standorte:p g, p

    Standorte und einzelne Akteure stehen weltweit in einem unmittelbaren Standortwettbewerb.

    Globaler Wandel führt weltweit zur Erkenntnis, dass einzelne Akteure (Personen, Institutionen, Politik) immer weniger in der Lage sind, alleine ausreichende Kompetenz für den Wettbewerb und zur Problemlösung von drängenden Zukunftsfragen bereitzustellen.

    Diejenigen Standorte und Akteure verfügen über beste Zukunftsaussichten dieDiejenigen Standorte und Akteure verfügen über beste Zukunftsaussichten, die in funktionierenden Netzwerken und dynamischen Clustern zusammenarbeiten.

    Erste definitorische Eingrenzung: In Clustern und Netzwerken arbeitenErste definitorische Eingrenzung: In Clustern und Netzwerken arbeiten Akteure flexibel und bedarfsgerecht zusammen (thematischer Fokus, Wertschöpfungsstufen, Prinzip der Komplimentarität)

    Vortrag Uni Wuppertal, Düsseldorf, 19.1.20105 Dr. Bernhard Hausberg

  • Netzwerke haben positiven Einfluss auf Umsatz und BeschäftigungBeschäftigung

    Becker/Dietz (2003): Stellenwert und Bedeutung von InnovationsnetzwerkenBedeutung von Innovationsnetzwerken für Unternehmensgründungen

    Statistisch hoch signifikanter Einfluss der Mitgliedschaft (IN_MITGL) auf die Entwicklung von Umsatz und g Beschäftigung

    Vortrag Uni Wuppertal, Düsseldorf, 19.1.20106 Dr. Bernhard Hausberg

  • Innovationsnetze verbessern die Position von Unternehmen in allen Phasen der EntwicklungUnternehmen in allen Phasen der Entwicklung

    Pre-Entry Phase

    Post-Entry frühe Phase

    Post-Entry späte Phase

    Frühphasen Finanzierung E i fi i Fi i

    Phase frühe Phase späte Phase

    Seed- Start-up First-Stage- Second-Stage- Third-Stage- Fourth-Stage-

    Frühphasen-Finanzierung Expansionsfinanzierung-Finanzierung

    Financing Financing Financing g

    Financing g

    Financing g

    Financing

    • Produktidee • Prototyp

    • Gründung • Marktreife des

    • Markteinführung • Produktver-

    • Wachstum • Produktions-

    • Strategien • Wettbewerb

    • Stärkung der Wettbewerbs-Prototyp

    • Marktanalyse Produktes • Vorbereitung

    Markteinführung

    besserung • Verkaufsreso-

    nanz

    verbesserung • Vertrieb

    Wettbewerb position

    Vortrag Uni Wuppertal, Düsseldorf, 19.1.20107 Dr. Bernhard Hausberg

  • Positive Effekte in allen Phasen der Unternehmensgründung: Pre Entry PhaseUnternehmensgründung: Pre-Entry Phase Anbindung an Netzwerk wirkt sich positiv auf Entscheidungsverhalten von Gründungswilligen aus.g g Wichtig:

    - Herstellung von Kontakten zu potenziellen Kapitalgebern - Zugang zu ManagementwissenZugang zu Managementwissen - Gründung eines Unternehmens mit Netzwerkmitgliedern

    Weniger Wichtig: - Joint Venture Kapital durch andere Netzwerkmitglieder

    Vortrag Uni Wuppertal, Düsseldorf, 19.1.20108 Dr. Bernhard Hausberg

  • Positive Effekte in allen Phasen der Unternehmensgründung: Post Entry PhaseUnternehmensgründung: Post Entry Phase Positive Effekte auf die frühe Phase der Unternehmensentwicklung durch

    - Erschließung zusätzlicher Ressourcen (materiell, technologisch, Marktinformationen) - Besserer Zugang zu bestehenden Technologiefeldern - Erhöhung der Absatzsicherheit neuer Technologien - Erleichterung der Marktposition durch Synergie- und Spillovereffekte - Reduzierung von Größennachteilen - Vermeidung von „sunk costs“ (z.B. Aufbau separates Vertriebsnetz)

    Wichtig: Transaktionskosten müssen positiv ausfallen. Dies erfordert effizientes Netzwerkmanagement!

    Vortrag Uni Wuppertal, Düsseldorf, 19.1.20109 Dr. Bernhard Hausberg

  • Positive Effekte in allen Phasen der Unternehmensgründung: Post Entry PhaseUnternehmensgründung: Post Entry Phase Positive Effekte in der späteren Phase der Unternehmensentwicklung durch Zusammenarbeit entlang der Wertschöpfungskette:g p g

    - Frühe Einbindung der Lieferanten fördert neueste Produktionstechnologien bzw. Werkstoffe, sichert Kostenvorteile bei der Vermarktung von Innovationen.

    - Veränderungen der Marktnachfrage werden früher erkannt.

    - Kooperationen helfen Entwicklungszeiten zu verkürzen.

    Vortrag Uni Wuppertal, Düsseldorf, 19.1.201010 Dr. Bernhard Hausberg

  • Vorteile und Risiken von InnovationsnetzenVorteile und Risiken von Innovationsnetzen

    Vorteile: Risiken:Vorteile: - Steigerung der strategischen

    Flexibilität - Verteilung des unternehmerischen

    - Einbußen strategischer Autonomie

    - Steigerung von Koordinationskosteng Risikos

    - Senkung der Produktionskosten - Senkung der Koordinationskosten

    - Senkung des Commitments der Arbeitenden wegen mangelnder Identifikationsmöglichkeit

    - Interorganisationales Lernen und Entwicklung kooperativer Kernkompetenzen

    - Unkontrollierter Abfluss von Wissen

    - Verlust organisatorischer Identität

    - Senkung des Kapitalbedarfs

    Vortrag Uni Wuppertal, Düsseldorf, 19.1.201011 Dr. Bernhard Hausberg

  • Welche Akteure arbeiten in Netzen zusammen? (1)Welche Akteure arbeiten in Netzen zusammen? (1)

    Barrieren: - „Nicht-Wollen“ (hierarchisch begründete Macht) „Machtpromotoren“

    - „Nicht-Wissen“ (für den jeweiligen Innovationsprozess relevante Fachwissen) „Fachpromotoren“p

    Promotorentypen basieren auf der funktionalen Arbeitsteilung. Erforderlich ist ein komplementäres Zusammenwirken. Umfangreiche Vernetzungsaufgaben bei komplexenUmfangreiche Vernetzungsaufgaben bei komplexen Innovationsprozessen erfordern zusätzlich gegen Barrieren des:

    - „Nicht-Dürfens“ (wg. interne Ressortegoismen) „Prozesspromotoren“ - Nicht-Voneinander-Wissens“ Nicht-Miteinander-Zusammenarbeiten-Könnens /- „Nicht-Voneinander-Wissens , „Nicht-Miteinander-Zusammenarbeiten-Könnens, /

    - Wollens, -Dürfens“ (Einbindung externer Partner, Kooperationsbarrieren) erfordern „Beziehungspromotoren“

    Vortrag Uni Wuppertal, Düsseldorf, 19.1.201012 Dr. Bernhard Hausberg

  • Welche Akteure arbeiten in Netzen zusammen? (2)( )

    Endnachfrage Nachfrage Rahmenbedingungen

    Kultur des Unternehmertums, Humankapital Kommunikations-

    Leitfragen der Kompetenzfeldanalyse

    Forschung und Bildung

    Unternehmens- system

    Nachfrage nach Zwischenprodukten

    Politisches System

    Humankapital, Kommunikations strukturen und Vertrauen

    - Weist das Innovationsfeld die für die Bildung eines Kompetenznetzes erforderlichen

    Kompetenzfeldanalyse

    Öffentliche Akteure auf Bundes-,

    Landes- und KMU

    g

    Forschung und Entwicklung

    A bild

    y Große

    Unternehmen

    Intermediäre (Technologie-

    transfer,“Informati

    yerforderlichen Erfolgsfaktoren auf?

    - Welche thematische Ausrichtung sollte das Kompetenznetz haben?

    regionaler Ebene)

    Forschungs- und Techno- logiepolitik

    Ausbildung

    Berufliche Bildung

    Junge, technologieba- sierte Unternehmen,

    Start-Ups

    , onsbroker” ...)- Welchen regionalen Fokus

    sollte das Kompetenznetz aufweisen?

    - Welche Promotoren gibt ?

    og epo t

    Geistige Eigentumsrechte

    Kommunikations- und Transportinfrastruktur

    Standards und Normen

    Banken Venture Capital

    Infrastruktur

    es?

    Vortrag Uni Wuppertal, Düsseldorf, 19.1.201013 Dr. Bernhard Hausberg

    Die Kompetenzfeldanalyse schafft Orientierung für das „Partnering“ und „Networking“ sowie für die Priorisierung von Zielen und Aufgaben.

  • Was ist vom Netzmanagement zu beachten? (1) Aufbau Wachstum Reife Wandel

    Mitglieder vergleichsweise kleiner Kreis enga- gierter Gründungs-

    Starker Anstieg der Mitgliedszahlen

    Änderungen in der Zusammensetzung der Akteure reflek-

    Erneuter Anstieg von Mitgliedszah- len und Motivation

    Was ist vom Netzmanagement zu beachten? (1)

    Zulieferer

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