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    07-Mar-2016
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festland welt verbrennt

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  • welt verbrennt

  • IRRE GLEISE

    Ich irre ber die Geleise,Zge rollen vorbei.Rot brennen die Signaleund Schilder klappen herab.Hell leuchtets in den Wagen,Passagiere schaukeln sanft in den Schlaf.Im Bahnhof klopf ich tapfer an Scheiben,doch nichts regt sich im Abteil.

    Und so reise ich auf Gterzgendurch das ganze Land.Und besuche lauter Stdte,die mir bis dahin unbekannt.

    Ich kratze an den Scheiben,getrieben von der Suche nach dir.Wann erreicht mich endlich ein Zeichen,damit ich dich finden kann?Ich hab inzwischen viel gesehen,hier und dort und dann und wann.Glaubst Du, wir haben eine Zukunft?Sag mir bitte, ja, und wenn, dann wann?

    Und so reisen wir auf Gterzgendurch das ganze Land.Und besuchen lauter Stdte,die uns bis dahin unbekannt.

    WELT VERBRENNT

    Die Welt verbrennt in Liebe -zu Asche, zu Staub, zu Kohle!

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    04

    WARUM?

    Warum?Niemand sagt, warum.Niemand wei, warum.

    Warum mssen alle Blumen sterben?Warum mssen wir Menschen sterben?Ich hab noch nicht genug gesehen!

    Warum?Niemand sagt, warum.Niemand wei, warum.

    Wir leben an einem schwarzen Teich,aus dem kein Leben entweicht.Nur Tod!

    Die welken Bltter fallen dort hineinund treiben an uns vorbei,bis sie versinken.

    UNSERE STADT

    Schwarzer Dunst am Boden der Gassen, die Bewohner tappen langsam in langen Schlangen. Die Mauern sind morsch und der Atem stockt und Feuer brennen auf offener Strae.

    Am Firmament whlt es wie ein dunkles Gedrm,die Fe versinken im tiefen Morast. Die Wahrzeichen sind zerbrochen, die Utopien erloschen.

    Die Lichter brennen Tag und Nachtin dieser Stadt, in unserer Stadt!

    Die Stadt ist an einem Hang gebaut, der langsam,unaufhrlich in den Fluten versinkt.

    So ist es, denn du kennst diese Stadt, denn diese Stadtist auch deine Stadt!

  • VEREIST

    Die Strae ist vereist, die Huser sind vereist, der Park ist vereist, alle Bume sind voll Eis. An den Bnken ist Eis und auch die Haltestelle ist vereist, alle Autos sind voll Eis und auch die Bahn trgt Eis.

    Und ich geh dahin, durch Eis und Wind, ich geh dahin, wohin du mich bringst, Winter!

    Die Geschfte sind vereist, die Taschen sind vereist, die Laternen sind vereist, meine Fe sind vereist, meine Hnde sind vereist, mein Kopf ist vereist, ich bin voll Eis.

    Und ich geh dahin, durch Eis und Wind, ich geh dahin, wohin du mich bringst, Winter!

    MENSCHEN REDEN

    Menschen reden, sie schauen an mir vorbei, ich verstehe ihre Worte, doch der Sinn, der liegt mir fern. Hnde greifen, befhlen Gegenstnde, klammern sich an Dinge, die letztlich wertlos sind. Das alles nennt sich Zukunft, ein Konstrukt fr Hirn und Hand. Ich lebe davon abseits, von diesem Glck verbannt. Mein Blick luft die Gebude entlang und Regen fllt in mein Gesicht.

    Ich sehe blau-grn flackerndes Licht...

    ES GIBT KEINEN WEG

    Es gibt keinen Weg heraus aus meinem Kopf.Was ich auch seh, ist alles in meinem Kopf.Ich mchte so gern mit andren Augen sehn,die Welt wr dann sicher viel schner anzusehn.Doch keiner kann aus seinem Leib herausund so bin auch ich gefangen in meinem Traum,in meinem dunklen Traum, in deinem Traum.

    TANNHUSER TOR(Instrumental)

    WINTERTIME

    Its wintertime and I go allein,the snow is falling and my ears are frozen.

    Oh wintertime! Snow makes me blind,my heart is cold and my head feels so old.

    So wintertime and I go allein,for all nice things Im looking for.

    Es ist so kalt, so schrecklich kaltund du weit nicht, wohin du gehst.

    Its always cold and I always go alleinthrough this world of madness, so cold, so bad.

    WEG VON DER STADT

    Du ziehst mich durch die Tr in ein anderes Zimmer,wir fallen auf etwas Weiches und ich spre deinen Atem. Deine Arme zerren mich empor und tragen mich von hier fort, wir kreisen ber der Stadt und strzen in die Stras-sen. Was uns zusammen hlt, macht uns so leicht, was uns gefangen hlt, macht uns so schwach. Die Fenster leuchten gelb und fr das Abendessen ist gedeckt. Die Stadt ist voller Lichter und sommerlich schwl. Doch et-was hlt uns fest und zieht uns von hier fort, von diesem wunderschnen Bild.

    Weg von der Stadt, hin zu den Sternen,die am Morgenhimmel langsam vergehen.Weg von der Stadt, hin zu den Sternen,die am Morgenhimmel langsam verglhn.Weg von der Stadt, hin zu den Sternen,die am Morgenhimmel leuchtenund dann langsam vergehen.

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  • 11 EINES MORGENS

    Eines Morgens, die Stadt war noch nicht wach, glaubte ich zu trumen, etwas erfasste mich sehr rasch. Zwei krftige Arme zerrten mich empor und zeigten mir ein Leuchten, blitzend durch die Fassaden der Huser hin-durch. Ich fhlte mich getragen, fast eine Ewigkeit, und pltzlich wurd es wrmer, ich hatte nichts zum Anziehen dabei. Man reichte mir ein Weinglas und lud mich ein zum Trank. Kaum, dass ich mich gelabet, da fhrte man mich schon in das Himmelreich. Hier gab es schne Klnge, ich war auch nicht allein, ich dacht, hier knntst du bleiben, doch da war alles schon vorbei.

    Texte: WeineckeMusik: Feldmann/Geier/Schaefer

    DDFM: BassThomas Geier: Schlagzeug und GesangYoshino: Klangzeug und Gesang

    Es spielten bei:MENSCHEN REDENVioloncello: Holger HahnTrompete: Martin CzastrauTenor Saxophon: Nils PowilleitPosaune: Martin Damerau

    WELT VERBRENNTGitarre: Daniel Dring

    Alle Stcke aufgenommen und abgemischtin der Villa Qrella in Berlin von Norman Nitzsche.

    Malerei: Fabian Weinecke Fotografie: Sascha KreklauGestaltung: ersteliga.de - bro fr gestaltung

    festland.tv - myspace.com/festlandschoenemusik