Buchf¼hrung WS 2011

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  • Buchfhrung WS 2011/2012

    c) Bilanz

    Gegenberstellung: Inventar - Bilanz

    INVENTAR BILANZ

    - Staffelform - Menge + Wert - Einzelauflistung der Positionen

    (z.B. Tische, Sthle, usw.)

    - Kontoform - Wert - Zusammenfassung gleichartiger

    Posten (z.B. BGA)

    Grundgliederung einer Bilanz

  • Vermgen = Anlagevermgen + Umlaufvermgen

    Langfristig im Unternehmen Kurzfristig im Unternehmen

    Beispiel:

    2. Technik der Buchfhrung

    2.1 Begriff Konto

    2.1.1 Bestandskonten

    a) aktive Bestandskonten

    Soll Haben

    Anfangsbestnde - Abgnge

    + Zugnge

    = Saldo

    Bsp:

  • Soll Kasse Haben

    AB 4000,00 1. 5000,00 9000,00

    2. 500,00 3. 1500,00 4. 6000,00 Saldo 1000,00 9000,00

    b) passive Bestandskonten

    Soll Haben

    - Abgnge Anfangsbestnde

    = Saldo

    + Zugnge

    Geschftsvorfall: Brause kauft im Januar 2011 Fertigwaren fr 1000,00 . Bei

    Vertragsabschluss ist vereinbart worden, dass Brause seine Schuld in 06/2011 begleicht.

    01/11: Wareneinkauf auf Ziel Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistung

    Waren = aktives Bestandskonto, Mehrung

    Waren 1.000 / VLL 1.000

    VLL = passives Bestandskonto, Mehrung

    06/11: Zahlung der Verbindlichkeiten

    ALLGEMEINER BUCHUNGSSATZ:

    SOLL an HABEN

    Modifikation des Geschftsfalls:

    Brause zahlt bei Lieferung 300 bar, die restlichen 700 erst in 06/11

    Buchungssatz: Waren 1.000 an Kasse 300

    VLL 700

  • Erfolg

    Aufwendungen

    = in Geld bewerteter Verbrauch aller Gter & Dienstleistungen in einem Unternehmen in einer Rechnungsperiode

    mindern Gewinn und EK

    Ertrge

    = in Geld bewerteter Wertzuwachs aller Gter & Diensleistungen in einem Unternehmen in einer Rechnungsperiode

    erhhen Gewinn und EK

    2.1.2 Erfolgskonten

  • Abgrenzung von Erfolgs- & Bestandskonten

    Geschftsvorfall Buchungssatz Bestand oder Erfolg?

    Darl.Zins an Bank

    Verb. gg KI an Bank

    Vers.Aufw. an Kasse

    Fuhrpark an Kasse

    Bank an Ertrge aus WP

    Bank an WP

    Bank an Mietertrge

    Bank an Hyp.Verb.

    Erfolg

    Bestand

    Erfolg

    Bestand

    Erfolg

    Bestand

    Erfolg

    Bestand

    Verbuchung in T-Konten

    1. Bankgutschrift einer Provision in Hhe von 6.000

    Bank 6.000/Provisionsertrge 6.000

    2. Mietzahlung durch Brause bar 1.200

    Mietaufwand 1.200/Kasse 1.200

    3. Bankgutschrift von Zinsen 1.000

    Bank 1.000/Zinsertrge 1.000

    4. Barzahlung der Lhne durch Brause 3.000

    Lohnaufwendungen 3.000/ Kasse 3.000

    Soll MIETAUFWENDUNGEN Haben

    BS 2 1.200 GuV 1.200

    Soll LOHNAUFWENDUNGEN Haben

    BS 4 3.000 GuV 3.000

    Soll PROVISIONSERTRGE Haben

    GuV 6.000 BS 1 6.000

    Soll ZINSERTRGE Haben

    GuV 1.000 BS 3 1.000

  • Soll KASSE Haben

    AB 5.000

    5.000

    BS 2 1.200 BS 4 3.000 SALDO 800 5.000

    Soll BANK Haben

    AB 5.000 BS 1 6.000 BS 3 1.000 12.000

    SALDO 12.000 12.000

    Guv 1.200/Mietaufwendungen 1.200

    GuV 3.000/Lohnaufwendugen 3.000

    Provisionsertrge 6.000/GuV 6.000

    Zinsertrge 1.000/GuV 1.000

    Soll GuV Haben

    Mietaufw. 1.200 Lohnaufw. 3.000 GEWINN 2.800 7.000

    Provisionsert. 6.000 Zinsertr. 1.000

    7.000

    Guv 2.800/Eigenkapital 2.800

    Soll EIGENKAPITAL Haben

    SALDO 52.800 52.800

    AB 50.000 GuV 2.800 52.800

    SBK 800/Kasse 800

    SBK 12.000/Bank 12.000

    EK 52.800/SBK 52.800

    2.1.3 Spezielle Kontoformen

    a) Spezial-Konto 1: Privat-Konto

    - bei Personenunternehmen (OHG;KG, usw.) gibt es entnahme- & einlageberechtigte

    Gesellschafter

    - pro Gesellschafter wird ein Privatkonto erffnet

    - das Privatkonto ist ein Unterkonto des EK-Kontos

  • Zusammenhang Privat-Konto & EK-Konto

    Wenn die Privateinlagen hher sind als die Privatentnahmen, ist das Privat-Konto wie folgt

    abzuschlieen: PRIVAT an EK

    b) Spezial-Konto 2: Gemischtes Konto

    Klassifizierung nach Eisele/Knobloch

    - Bestandskonto mit Erfolgsanteil

    Bestandscharakter ist dominant

    Bsp.: Anlagekonto fr abnutzbare Wirtschaftsgter (sehen wir weiterhin als Bestandskonten!!!)

    - Erfolgskonto mit Bestandsanteil

    Erfolgscharakter ist dominant

    Bsp.: Gemischtes Warenkonto

  • 2.2 Bilanzielle Wertbewegungen

    a) Aktivtausch

    Geschftsvorfall: Brause liefert an F. Waren auf Ziel

    Buchungssatz: FLL (aktives BK ) an Waren (aktives BK )

    Bilanzsumme bleibt gleich

    b) Passivtausch

    Geschftsvorfall: Brause ist nicht in der Lage seine kurzfristigen Verbindlichkeiten gg S. zu

    bezahlen. S. wandelt seine Forderungen gg. Brause in ein langfristiges Darlehen um.

    Buchungssatz: VLL (passives BK ) an Darl.verb. (passives BK )

    Bilanzsumme bleibt gleich

    c) Aktiv-Passiv-Mehrung/Bilanzverlngerung

    Geschftsvorfall: Brause kauft Waren auf Ziel

    Buchungssatz: Waren (aktives BK ) an VLL (passives BK )

    Bilanzsumme nimmt zu

    d) Aktiv-Passiv-Minderung/Bilanzminderung

    Geschftsvorfall: Erfllung von VLL durch Bankberweisung

    Buchungssatz: VLL (passives BK ) an Bank (aktives BK )

    Bilanzsumme nimmt ab

    100 100 50 50

    EK-Quote = 0,2 EK-Quote = 0,4

    - Anstreben einer Bilanzverkrzung um die EK-Quote zu verbessern (z.B. durch Abbau

    von Lagerbestnden, Rckzahlung von VLL, usw.)

    - Geringe Bilanzsumme kleine Kapitalgesellschaft geringe Publizitt

    ABER: Unternehmen kann sich durch eine Bilanzverkrzung auch kleiner darstellen

    als es ist Kreditwrdigkeit sinkt

    2.3. Von der Erffnungsbilanz zur Schlussbilanz

    5 notwendige Schritte

    1. Erstellung Erffnungsbilanz (= Schlussbilanz des Vorjahres=

    2011

    EK 10 2012

    EK 20

  • 2. Erffnungsbuchungen (EBK & Erffnungsbilanz sind seitenverkehrt!!!)

    3. Einrichtung Erfolgskonten/Privatkonten

    4. Verbuchung der Geschftsvorflle

    5. Erstellung Schlussbilanz (SBK & Schlussbilanz sind seitengleich!!!)

    5.1. Saldenbildung: Erfolgskonten GuV

    5.2. GuV Eigenkapital

    5.3. Saldenbildung: Privatkonten Eigenkapital

    5.4. Saldenbildung: Bestandskonten SBK

    3. Buchungen bei der Umsatzsteuer

    3.1. Grundlagen

    Umsatzsteuer

    = Verkehrssteuer, d.h. sie wird auf die Teilnahme am Rechts- und Wirtschaftsverkehr

    erhoben

    = Verbrauchssteuer, d.h. der Endverbraucher trgt die Steuer

    = Veranlagungssteuer, d.h. sie wird fr abgeschlossene Zeitrume erhoben

    3.2. Steuerbasis

  • a) Steuerbare Umstze steuerpflichtige Umstze

    b) Steuerbare Umstze steuerfreie Umstze

    - Exporte in der EU + auerhalb der EU an Unternehmen

    - Exporte an Privatpersonen auerhalb der EU

    - Meistens Postdiensleistungen

    - Fast alle Leistungen von Kreditinstituten (Kredite, Zinsens, usw.)

    - Umstze im Grundstck

    - Umstze von rzten

    - Versicherungen

    c) Nicht steuerbare Umstze

    z.B. Schadensersatzleistungen, Erbschaften, usw.

    3.3. Bemessungsgrundlage

    - Lieferung & sonst. Leistungen: vereinbartes Entgelt

    - unentgeltliche Leistung: Teilwert (= Anschaffungskosten Abschreibungen)

    - Import: Rechnungsbetrag

    Grundsatz: Umsatzsteuer ist bei jeder Ausgangsrechnung zu buchen!!!

    Bei nachtrglichen nderungen des Entgelts muss die Umsatzsteuer korrigiert werden

    Unentgeltl

    Sachzuwendungen

    = z.B. Privatentnahmen

    Verbuchung der USt im

    Privatkonto

    Drittlandsgebiet = alles auerhalb der EU

    = Erwerb im Inland/EU von auslndischen Produkten

  • 3.4. Ermittlung der Umsatzsteuerschuld

    Vorsteuer (= Forderungen an das FA), die durch den Lieferanten in Rechnung

    gestellte USt

    Mehrwertsteuer (= Verbindlichkeiten an das FA), den Kund