Betriebswirtschaftliche Beratung von Klein- und ... ... Das Institut f£¼r...

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  • Petra Enczmann Am Sportplatz 7

    Matr. Nr. 300927 76275 Ettlingen

    encpet@hs-pforzheim.de Abgabedatum: 03.05.2014

    Betriebswirtschaftliche Beratung von Klein- und

    Kleinstunternehmen unter Kosten-Nutzen-Gesichtspunkten

    Bachelorthesis

    vorgelegt zur Erlangung des Bachelorgrades der

    Hochschule Pforzheim

    Betreuer: Prof. Dr. Reinhard Rupp

    Zweitkorrektor: Prof. Dr. Thomas Joos

  • II

    Ich versichere, die beiliegende Bachelorthesis selbständig verfasst, keine anderen

    als die angegebenen Quellen und Hilfsmittel benutzt sowie alle wörtlich oder

    sinngemäß übernommenen Stellen in der Arbeit gekennzeichnet zu haben.

    Ettlingen, den 30.04.2014

    (Unterschrift)

  • III

    Inhaltsverzeichnis

    Abkürzungsverzeichnis.......................................................................................... IV

    Abbildungsverzeichnis ........................................................................................... V

    Tabellenverzeichnis ................................................................................................ V

    Inhaltsverzeichnis 1 Einleitung ............................................................................................................ 1

    2 Definition KMU .................................................................................................. 2

    2.1 Quantitative Merkmale ................................................................................ 3

    2.2 Qualitative Merkmale .................................................................................. 4

    2.3 Statistische Werte zu KMU – Deutschland ................................................. 6

    3 Unterstützungsbedarfe der KMU ........................................................................ 6

    3.1 Defizite im Marktumfeld ............................................................................. 8

    3.2 Finanzielle Problemstellungen..................................................................... 9

    3.3 Organisatorische Probleme ........................................................................ 13

    4 Realisierung einer betriebswirtschaftlichen Beratung für KMU ...................... 16

    4.1 Voraussetzungen für eine externe Beratung .............................................. 16

    4.2 Ziele des Beratungsverhältnisses ............................................................... 24

    4.2.1 Kurzfristige Beratungsziele ............................................................... 26

    4.2.2 Mittelfristige Beratungsziele ............................................................. 30

    4.2.3 Langfristige Beratungsziele ............................................................... 31

    4.3 Instrumente der Beratung .......................................................................... 34

    4.3.1 Businessplan ...................................................................................... 34

    4.3.2 Liquiditäts- und Finanzplan ............................................................... 41

    4.3.3 Finanzbuchhaltung ............................................................................. 47

    4.3.4 Kostenrechnung inklusive qualifizierter BWA´s............................... 48

    4.3.5 Lohn- und Gehaltsbuchhaltung.......................................................... 52

    4.3.6 Kennzahlensysteme ........................................................................... 53

    5 Kosten-Nutzen-Betrachtung ............................................................................. 56

    6 Fazit… ............................................................................................................... 60

    Literatur… ............................................................................................................. 62

  • IV

    Abkürzungsverzeichnis

    BAB Betriebsabrechnungsbogen

    BAFA Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle

    BMWi Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie

    BWA Betriebswirtschaftliche Auswertungen

    DAX Deutscher Aktienindex

    DB Deckungsbeitrag

    EBS Enczmann Betriebswirschaftlicher Service

    EKAM Europäisches Kompetenzzentrum für angewandte

    Mittelstandsforschung

    EK Eigenkapital

    EUR Euro

    FIBU Finanzbuchhaltung

    GKV Gesamtkostenverfahren

    GmbH Gesellschaft mit beschränkter Haftung

    GuV Gewinn- und Verlustrechnung

    HGB Handelsgesetzbuch

    IfM Institut für Mittelstandsforschung

    InsO Insolvenzverordnung

    KMU Kleine und mittelständische Unternehmen

    Mio. Millionen

    Mrd. Milliarden

    OHG Offene Handelsgesellschaft

    REFA Verband für Arbeitsgestaltung, Betriebsorganisation und

    Unternehmensentwicklung Deutschland

    StBerG Steuerberatergesetz

    UKV Umsatzkostenverfahren

    WIFI Wirtschaftsförderungsinstitut

  • V

    Abbildungsverzeichnis

    Abb. 1: Bestandteile der Finanzplanung……………………………………….43

    Tabellenverzeichnis

    Tab. 1: KMU-Definition gemäß der Empfehlung 2003/361/EG

    der europäischen Kommission………………………………………….3

    Tab. 2: KMU-Definition gemäß dem Institut für

    Mittelstandsforschung………………………………………………….4

    Tab. 3: Insolvenzen nach Umsatzgrößenklassen 2013 für

    Deutschland in Mio. Euro………………………………………………7

    Tab. 4: Formen der Finanzierung……………...………………………………10

  • 1

    1 Einleitung

    Der Bestand an kleinen und mittleren Unternehmen, kurz KMU, lag nach einer

    Schätzung des Instituts für Mittelstandsforschung, kurz IfM, im Jahr 2013 bei

    3,70 Millionen. Die Anzahl der im gleichen Zeitraum neu gegründeten gewerbli-

    chen Unternehmen, davon ein Großteil Einzelunternehmen, belief sich auf ca.

    340.000, jedoch wurden auch ca. 250.000 Kleinbetriebe aufgelöst.1 Die Auflö-

    sungsgründe sind nicht explizit bekannt, es kann jedoch davon ausgegangen wer-

    den, dass eine schlechte wirtschaftliche Entwicklung oder aber auch das fehlende

    Know-how zur Unternehmensführung, verursachend hierfür war. Daraus wiede-

    rum ableitend stellt sich die Frage, inwiefern die deutschen KMU nutzenbringen-

    de Beratung erfahren.

    Die vorliegende Thesis befasst sich mit der Fragestellung, inwieweit ein Bedarf an

    Unternehmensberatung von Klein- und Kleinstunternehmen unter der Berücksich-

    tigung von Kosten und Nutzen vorhanden und realisierbar ist.

    In der Zusammenarbeit, mit der sich im Aufbau befindlichen Unternehmensbera-

    tung EBS – Enczmann betriebswirtschaftliche Servicedienstleistungen, wurde

    diese Fragestellung erörtert. Der Schwerpunkt der EBS liegt auf dem Gebiet der

    kaufmännischen und betriebswirtschaftlichen Servicedienstleistungen für Klein-

    und Kleinstunternehmen. Diese sind in erster Linie in den Bereichen des internen

    und externen Rechnungswesens zu sehen. Aufbauend auf diesen Leistungen berät

    die EBS die betreuten Mandanten in der Breite der betriebswirtschaftlichen Frage-

    stellungen.

    Im ersten Schritt ist es zielführend den Begriff KMU, wie in Kapitel 2 erarbeitet,

    sowohl qualitativ als auch quantitativ abzugrenzen und damit das Zielobjekt der

    Beratung zu definieren. Vervollständigend ist es von Vorteil die Bedeutung dieser

    Unternehmen im Bezug auf die deutsche Wirtschaft zu sehen. Die bedeutende

    Stellung dieser Unternehmensart für die deutsche Wirtschaft wird anhand statisti-

    scher Werte belegt.

    1 Vgl. Institut für Mittelstandsforschung Bonn (URL3).

  • 2

    Des Weiteren muss eine Ermittlung des Bedarfs einer Unternehmensberatung für

    KMU belegt werden. Daher werden etwaige Probleme oder Defizite von KMU

    aus den Bereichen Marktumfeld, Finanzen und Organisation in Kapitel 3 ermittelt.

    Besteht ein Beratungsbedarf, so müssen Voraussetzungen für ein Beratungsver-

    hältnis definiert werden, da diese grundlegend für eine erfolgreiche Durchführung

    sind. Die Ziele der Unternehmensberatung müssen klar definiert sein. Die Haupt-

    ziele eines Beratungsverhältnisses, häufig die Sicherung des Fortbestands oder

    eine Verbesserung der Ergebnissituation, müssen zur Erreichung in kurz-, mittel-

    und langfristige Ziele unterteilt werden. Zur Durchführung der Beratung sind ge-

    wisse Instrumentarien, welche in Kapitel 4 genannt werden, notwendig. Aus der

    in der Praxis verfügbaren Palette an Werkzeugen ist eine konkrete Auswahl, zuge-

    schnitten auf die Bedürfnisse und Anforderungen von KMU, zu treffen.

    Ein weiterer Schritt hin zur KMU-Beratung stellt die, in Kapitel 5 dargestellte

    Kosten-Nutzen-Betrachtung dar. Diese hat zum Ziel die entstehenden Kosten des

    Beratungsprojekts dem Nutzen für die KMU gegenüberzustellen und etwaige

    Vorurteile zu relativieren.

    Abschließend wird als Fazit in Kapitel 6, das Ergebnis dieser Thesis zusammen-

    gefasst und die Frage, inwiefern eine Zusammenarbeit