Betriebliches Eingliederungsmanagement - .Betriebliches Eingliederungsmanagement Danksagung gen und

download Betriebliches Eingliederungsmanagement - .Betriebliches Eingliederungsmanagement Danksagung gen und

of 241

  • date post

    09-Aug-2018
  • Category

    Documents

  • view

    214
  • download

    0

Embed Size (px)

Transcript of Betriebliches Eingliederungsmanagement - .Betriebliches Eingliederungsmanagement Danksagung gen und

  • Fachbereich Humanwissenschaften

    Betriebliches Eingliederungsmanagement

    Wissenschaftliche Begleitung der Konzeption und Implementation am Beispiel einer Klinik

    Inauguraldissertation

    zur Erlangung des Doktorgrades

    der Philosophie

    vorgelegt von

    Anja Greiwe

    aus

    Osnabrck

    2012

  • Betriebliches Eingliederungsmanagement Danksagung

    Danksagung

    Die Grundlage einer Kontaktaufnahme, eines in Beziehung zueinander zu gehen, sind

    zumeist Worte in verbaler oder schriftlicher Form. Das in Kontakt treten mit Personen,

    die von Krankheit betroffen sind, erfordert eine mitunter sehr sensible Wortwahl.

    Kalte Worte lassen Menschen erstarren, hitzige Worte schmerzen sie. Bittere Worte

    machen sie bitter, und zornige Worte machen sie zornig. Freundliche Worte bringen

    gleichfalls ihr Abbild im Gemt des Menschen hervor:

    Sie erheitern, besnftigen und trsten ihn.

    (Blaise Pascal, franzsischer Mathematiker und Philosoph, 1623 1662)

    Ich mchte danke sagen.

    Ein groer Dank gilt Frau Prof. Dr. Wulfhorst und Frau Prof. Dr. Makowsky fr die Be-

    reitschaft, dieses Promotionsvorhaben zu begleiten, mir inhaltlich kritische, konstruktive

    Rckmeldungen zu geben und so eine wesentliche Dynamik in das Forschungsvorha-

    ben und auch dessen Abschluss brachten.

    Darber hinaus danke ich der Betriebsleitung der untersuchten Einrichtung, die einer

    Kooperation zum Thema Gesundheitsfrderung mit der Universitt Osnabrck offen

    gegenber stand und mir somit die Durchfhrung der Studie mglich machte.

    Ein besonderer Dank gilt dem Personalleiter und stellvertretenden Kaufmnnischen

    Direktor der Klinik, der mir fr die gesamte Dauer der Studiendurchfhrung als An-

    sprechpartner zur Verfgung stand.

    Weiter danke ich den Mitgliedern der BEM-Arbeitsgruppe fr die Mglichkeit der Mitar-

    beit an der Dienstvereinbarung zum BEM und der Entwicklung des BEM-Verfahrens in

    der Einrichtung. Die vielen konstruktiven Gesprche ber grundstzliche Aspekte, aber

    auch ber einzelfallbezogene Betrachtungsweisen waren, gerade auch im Hinblick auf

    die methodisch qualitative Vorgehensweise der vorliegenden Untersuchung, sehr hilf-

    reich.

    Ein weiterer Dank gilt den Studienteilnehmern. Vor allem danke ich denjenigen, die mir

    ein besonderes Vertrauen entgegenbrachten, in dem sie mit mir ber ihr Krankheitser-

    leben speziell am Arbeitsplatz sprachen.

    Darber hinaus danke ich Anneke Schyga, die mit groer Sorgfalt einen Teil der Abbil-

    dungen der vorliegenden Arbeit erstellt hat und mir mit ihren konstruktiven Anmerkun-

  • Betriebliches Eingliederungsmanagement Danksagung

    gen und ihrer erfrischenden Art bestndig zur Seite stand. Ingegerd Giese danke ich

    fr das Korrekturlesen und die ebenfalls kritisch-konstruktiven Anmerkungen.

    Weiter danke ich meinen Freunden und meiner Familie. Ein ganz besonders herzlicher

    Dank gilt meinen Kindern Aline und Joanna sowie meinem Partner Nils Hlshoff, der

    mir mit viel Geduld die notwendige emotionale Untersttzung gegeben hat, das For-

    schungsvorhaben, trotz mitunter privat und beruflich herausfordernder Umstnde,

    durchzufhren, in einen Gesamtzusammenhang zu verorten, auf Papier zu bringen und

    abzuschlieen.

    Anja Greiwe

    Osnabrck, im Oktober 2012

  • Betriebliches Eingliederungsmanagement Inhaltsverzeichnis

    4

    Inhaltsverzeichnis

    ABKRZUNGSVERZEICHNIS .................................................................................... 7

    ABBILDUNGSVERZEICHNIS ...................................................................................... 9

    TABELLENVERZEICHNIS ......................................................................................... 10

    I EINLEITUNG ............................................................................................... 11

    1 Einfhrung in die Problemstellung ..................................................................................... 11

    2 Zielsetzung der Arbeit .......................................................................................................... 14

    3 berblick zum Aufbau der Arbeit ........................................................................................ 15

    II THEORETISCHE GRUNDLAGEN .............................................................. 18

    1 Aktueller Forschungsstand ................................................................................................. 18 1.1 Betriebliches Eingliederungsmanagement im Kontext des Disability Managements 18 1.2 Entwicklung und Umsetzung des Disability Managements ....................................... 21 1.3 Studien zum Betrieblichen Eingliederungsmanagement ........................................... 22

    2 Zentrale Begrifflichkeiten und Verortung des Betrieblichen Eingliederungsmanagements .............................................................................................. 24 2.1 Konzeption ................................................................................................................. 24 2.2 Implementation ........................................................................................................... 25 2.3 Personal- und Organisationsentwicklung ................................................................... 25 2.4 Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) ......................................................... 29

    2.4.1 Fort- und Weiterbildung ................................................................................ 32 2.4.2 Betriebliche Gesundheitsfrderung .............................................................. 34 2.4.3 Arbeits- und Gesundheitsschutz ................................................................... 36 2.4.4 Arbeitsgestaltung und Arbeitsorganisation ................................................... 37 2.4.5 Fhrung und Zusammenarbeit ..................................................................... 40 2.4.6 Betriebliches Eingliederungsmanagement ................................................... 42

    2.4.6.1 Wiedereingliederung nach dem Hamburger Modell ..................................... 44 2.4.6.2 Krankenrckkehrgesprche .......................................................................... 45

    2.5 Gesundheitswissenschaftliche Verortung .................................................................. 47 2.5.1 Gesundheitspdagogische Verortung .......................................................... 51 2.5.2 Gesundheitspsychologische Verortung ........................................................ 52 2.5.3 Gesundheitssoziologische Verortung ........................................................... 55

    2.6 Gesundheitspolitische Verortung ............................................................................... 55 2.6.1 Implikationen fr die Versorgungsforschung ................................................ 57 2.6.2 Implikationen fr die Rehabilitationsforschung ............................................. 58

    3 Der Arbeit zugrunde liegende praktische Anstze und theoretische Modelle .............. 61 3.1 BEM-Konzepte und Standards................................................................................... 61

    3.1.1 Der prozessorientierte Ansatz des BEM....................................................... 61 3.1.2 Modell fr BEM in kleinen und mittleren Unternehmen ................................ 67

    3.2 Theoretische Anstze zur Erklrung gesundheitsbezogenen Verhaltens und ihre Bedeutung fr das BEM-Verfahren ............................................................................ 73

    3.2.1 Klrung zentraler Begrifflichkeiten ................................................................ 74 3.2.2 Salutogenesemodell nach Antonovsky......................................................... 75 3.2.3 Sozialkognitive Theorie nach Bandura ......................................................... 78

    3.2.3.1 Selbstwirksamkeit / Selbstwirksamkeitserwartung ....................................... 79 3.2.3.2 Frderung von Selbstwirksamkeitserwartung .............................................. 83 3.2.3.3 Die Attributionstheorie nach Weiner und Selbstwirksamkeitserwartung ...... 86

  • Betriebliches Eingliederungsmanagement Inhaltsverzeichnis

    5

    3.3 Grundlegende arbeitsweltbezogene Modelle und Konzepte zur Gesundheit ............ 87 3.3.1 Das Modell beruflicher Gratifikationskrisen .................................................. 87 3.3.2 Staff Nurse Empowerment and Effort-Reward Imbalance ........................... 89

    III STUDIE ....................................................................................................... 96

    1 Feldzugang ............................................................................................................................ 96 1.1 Hintergrund des Forschungsvorhabens ..................................................................... 96 1.2 Eckdaten der untersuchten Einrichtung ..................................................................... 96

    2 Forschungsfragen ................................................................................................................ 97

    3 Forschungsansatz und Methoden ...................................................................................... 99 3.1 Untersuchungsansatz und eingesetzte Verfahren ..................................................... 99 3.2 Perspektiven des Forschungsinteresses ................................................................. 100 3.3 Gtekriterien qualitativer Forschung .............................................................