BergstadtbotE Sulzbach-Rosenberger Ammerthal • Edelsfeld • · PDF file 2019. 6....

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  • Das Informationsblatt des Wirtschafts- und Kulturforums 888 Wi

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    BergstadtbotE

    20 07

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    20 07

    Ammerthal • Edelsfeld • Etzelwang • Hahnbach • Illschwang • Königstein Neukirchen • Poppenricht • Sorghof • Trasslberg • Vilseck

    Sulzbach-Rosenberger

    August 2007 Seite 14

    Im Internet unter: www.prosuro.de

    23. Juli bis 5. August SSV – Sulzbach-Rosenberger Sonder-Verkauf 14. August Internationales Music Festival 18. bis 20. August Woiz-Kirwa auf dem Luitpoldplatz

  • 2 Der Bürgermeister informiert 3 In guten Händen beim Manualtherapeuthen 4 Eine Stadt im Ausnahmezustand! 4 Breitbandversorgung in Sulzbach-Rosenberg 5 Der Kirwabrauch im Sulzbacher-Birgland 6 Maislabyrinth in Hahnbach 7 Ayurvedische Mundhygiene 8 Sulzbach-Rosenberg Sonder-Verkauf

    10 THW-Fest mit Jubiläen 11 Die Maxhütte erstrahlt im neuen Glanz 12 Eine bevorzugte Stadt des Kaisers 13 Werkhof feiert einjähriges Jubiläum 13 Kulturwerkstatt: Programm für August 14 Apothekennotdienste für August 14 Sulzbach-Rosenberger Terminkalender

    Günstig ist gar nicht

    so günstig, wenn man

    die Bergung des

    Wagens mitrechnet.

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    Liebe Mitbürgerinnen,Liebe Mitbürgerinnen, liebe Mitbürgerliebe Mitbürger,, liebe Jugendliebe Jugend !!

    Der vom Stadtrat beschlossene Haushalt 2007 sieht in seinem Vermögensteil verschiedene bauliche Investitionen und Investitionsfördermaßnahmen, Grundstückserwerbe sowie die Beschaffung von Fahrzeugen und Gerätschaften vor. Dafür sind Gesamtausgaben von ca. 6 Mio. € geplant.

    Die wichtigsten Einzel- vorhaben:

    1. Sanierungsmaßnahmen

    Im Rahmen der Fortführung der Städtebauförderung für den Stadtteil Sulzbach stehen 239.000 € zur Verfügung, für den Stadtteil Rosenberg sind 100.000 € bereitgestellt. Dabei kommen noch für das Pro- gramm Stadtumbau West (ehe- maliges Maxhüttenareal) und das LOS-Programm 245.000 € hinzu.

    Die Sanierung der Stadtmauer wird als beschlossenes Mehr- jahresprogramm mit einem Mittelaufwand von 150.000 € weitergeführt.

    2. Sanierung städtisches Gebäude Kunst-Fischer- Gasse 17

    Das 1,2 Mio. € Projekt zur Un- terbringung des Stadtarchivs und der Richard-Bauer-Stiftung wird heuer schlussfinanziert (Eröffnung im September 2007).

    3. Straßen- und Kanalbaumaßnahmen

    Im Straßenbaubereich sind, ne- ben den im Verwaltungshaus- halt vorgesehenen 544.000 € für den laufenden Unterhalt der Ortsstraßen, Gehsteige und Brücken, im Vermögenshaus- halt (incl. Grunderwerb) wei- tere Ausgabemittel von 1.270.700 € beinhaltet.

    Im Zuge des Abwasseran- schlusses von Teilen der Ge-

    meinde Illschwang sind 123.000 € für die Sanierung der Gemeindeverbindungsstraße Haar bis Stadtteil Grund aus- gewiesen.

    40.000 € an Planungskosten sind für die Gemeindever- bindungsstraße B85/Kranken- hausstraße vorgesehen. Die Ausführung mit voraussichtli- chen Kosten von 1.096.600 € soll 2008 erfolgen.

    Für die geplante Straßen- sanierung „Neustadt“, die vor- läufig mit rund 1,1 Mio. € (ohne Kanal) kalkuliert ist, stehen 100.000 € für die Planungsleis- tungen und Vorbereitungsar- beiten zur Verfügung.

    Bei der kostenrechnenden Ein- richtung „Abwasser“ sind Neu- investitionen für die Kanäle in Höhe von 490.000 € eingeplant, davon Kanalsanierung Alt- Grund 101.000 €.

    Hinzu kommen noch Planungs- kosten für erforderliche Regen- klärteiche in Kempfenhof und am Katzenberg sowie für die Kanalsanierung Neustadt (45.000 €).

    4. Beschaffungen

    Bei den Beschaffungen ist ins- besondere hervorzuheben die Drehleiter DL 30 für die Frei- willige Feuerwehr Sulzbach (ca. 635.000 €, finanziert über mehrere Jahre) sowie die Aus- stattung für die drei städtischen Schulen, insbesondere für EDV (100.000 €).

    5. Industrie- und Gewerbe- gebiets-Erschließungen

    Für künftige weitere Erschlie- ßungen sind zunächst Grunder- werbe von 1.432.500 € in den kommenden Jahren vorgese- hen. Das Gewerbegebiet Kau- erhof muss wegen bestehender Nachfragen ab 2008 erweitert werden. Kosten voraussichtlich 924.000 €.

  • In guten Händen beimIn guten Händen beim ManualtherapeutenManualtherapeuten

    Der Bürgermeister informiert

    Manuelle Therapie ist eine er- folgreiche Therapieform in der Physiotherapie, die bei Be- schwerden an Gelenken, Muskeln und anderen Körper- geweben angewendet wird. Sie wird in Deutschland durch den Haus- oder Facharzt verord- net. Insbesondere Beschwerden an der Wirbelsäule (Rücken- schmerzen, akute Band- scheiben-Vorfälle, Nervenwur- zelreizungen, von der Halswir- belsäule ausgehende Kopf- schmerzen, Blockierungen, Überlastungs- und Fehlhal- tungssyndrome) aber auch Beschwerden an allen ande- ren Körperregionen (z.B. Leisten-, Knie- oder Schulter- schmerzen) können von er- fahrenen Manualtherapeuten kompetent untersucht und be- handelt werden. Der Manualtherapeut führt eine Befragung und Untersu- chung des Patienten durch, die sich ganz speziell mit seinem Beschwerdebild befasst. Da- rauf baut er eine auf den Pa- tienten zugeschnittene Behan- dlung auf. Mit seinen Händen, also manuell, führt der Thera- peut die Untersuchungs- und Behandlungstechniken durch. Zum Beispiel werden Seg- mente der Wirbelsäule in ihrer Beweglichkeit beeinflusst oder verhärtete Muskelabschnitte mit speziellen Massagegriffen behandelt.

    Daneben wird der Patient an- geleitet selbständig aktive Übungen zur Verbesserung von Körperkoordination, Sta- bilität und Kraft durchzu- führen. Die Erkenntnisse aus der Trainingswissenschaft wer- den hierbei berücksichtigt. Eine Beratung des Patienten über richtiges Verhalten bei Rücken- und Gelenkschmer- zen in Alltag, Freizeit und Sport stellt eine weitere Ergän- zung einer ganzheitlichen manualtherapeutischen Be- handlung dar. Weltweit durchgeführte Unter- suchungen belegen die Wirk-

    samkeit von Therapieformen, bei denen spezifische passive und aktive Techniken und die Beratung des Patienten parallel zum Einsatz kommen. Eines der Fundamente, auf denen sich die Manuelle The- rapie entwickelt hat, ist die Osteopathie. Manualtherapeu- ten haben die Untersuchungs- und Behandlungsmanöver aus der klassischen strukturellen Osteopathie aufgegriffen und zu einem eigenen komplexen Untersuchungs- und Behand- lungskonzept entwickelt. Ein Physiotherapeut muss in Deutschland eine mehrjährige Weiterbildung zum Manual- therapeuten absolvieren, bevor er ein Rezept für Manuelle Therapie annehmen darf. Besitzt der Manualtherapeut das Kürzel OMT (Orthopä- dische Manuelle Therapie), so hat er aus Interesse und Lei- denschaft für seinen Beruf eine aufwendige ca. viermal so umfangreiche Weiterbildung absolviert als es von den deut- schen Krankenkassen vorge- schrieben ist. Bei einem Manualtherapeuten (OMT) ist ein Patient mit Beschwerden am Bewegungsapparat in guten Händen.

    Star-Cellist Misha Quint, New York, kommt wieder zu uns (wofür wir ihm sehr dan- ken). Sein Konzert findet am Dienstag, 14. August 2007 um 20.00 Uhr im Rathaussaal Sulzbach-Rosenberg statt. Er wird mit zwei weiteren weltbekannten Künstlern, der Pianistin Elena Kuschnerova (University of Music, Hiroshi- ma, Japan) und dem Konzert- meister des Dallas Symphony Orchestra, Geiger Emanuel Borok, auftreten. Gespielt werden Werke von Haydn, Brahms und Tchaikovsky. Nähere Angaben in Kürze in den örtlichen Zeitungen.

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    Waldbad – Ein Hauch Karibik...

    in Sulzbach-Rosenberg! Nut- zen Sie das Badevergnügen.

    Wassertemperaturen: Sportbecken 26 ° C Sprungbecken 24 ° C Nichtschwimmerbecken 29 ° C Planschbecken 30 ° C

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    Liebe Leserinnen und Leser,

    genießen Sie noch das Anna- bergfest, und beteiligen Sie sich / beteiligt Euch am Som- merferienprogramm. Denjenigen, die im wohlver- dienten Jahresurlaub verreisen, wünsche ich beste Erholung und eine gesunde Rückkehr. Und denen, welche im Lande bleiben, empfehle ich den Be- such des herrlichen Waldbades sowie unserer Kultureinrich- tungen. Eine Wanderung in die wunderschöne Natur unser- er Heimat ist ebenfalls der Ent- spannung dienlich. Herzlicher Dank gilt den Hilfreichen, die für unsere Senioren, Kinder, Behinderten und Kranken auch in dieser Zeit da sind.

    Mit freundlichen Grüßen

    Ihr Gerd Geismann

    1. Bürgermeister

  • Eine Stadt imEine Stadt im Ausnahmezustand!Ausnahmezustand!

    Am 31. März 1977 wurde die letzte Schicht am Eichelberg verfahren und der Sulzbach-Rosenberger Bergbau erlosch. 30 Jahre später, vom 6. bis 8. Juli 2007, lebte beim 11. Deut- schen Bergmanns-, Hütten- und Knappentag die uralte Tradition jedoch noch einmal auf. Wie in alten Zeiten prägten die Männer in ihrem schwarzen Ehrenkleid das Bild der einstigen Bergstadt, schallte das „Glückauf“ durch die Straßen und über die Plätze. Sulzbach-Rosenberg wurde beinahe so etwas wie eine „Stadt im Ausnahmezustand“.

    Anerkennung gebührt unserem Bergknappenverein, der den finanziellen und organisatorischen Kraftakt bewältigte, zu seinem 120jährigen Jubiläum und zum 110jährigen Bestehen der Bergknappenkapelle dieses Großereignis nach Sulzbach- Rosenberg zu holen. Dank zu sagen haben wir den Berg- und Hüttenleuten aus ganz Deutschland, aus Österr