Beratungsstelle Aachen - Verbraucherzentrale NRW ... Verbraucherzentrale in Aachen | Jahresbericht...

download Beratungsstelle Aachen - Verbraucherzentrale NRW ... Verbraucherzentrale in Aachen | Jahresbericht 2016

If you can't read please download the document

  • date post

    12-Jul-2020
  • Category

    Documents

  • view

    4
  • download

    0

Embed Size (px)

Transcript of Beratungsstelle Aachen - Verbraucherzentrale NRW ... Verbraucherzentrale in Aachen | Jahresbericht...

  • Beratungsstelle Aachen

  • Weitere Spezialberatungen durch Honorarkräfte

    Andrea Laps - Verbraucherrecht

    Philipp Usadel - Verbraucherrecht

    Sabine Fenchel - Energie

    Heike Kempf - Energie

    Stefan Krämer - Energie

    Beate Schraven - Energie

    Sabine Nikel - Versicherung

    Norbert Roemers - Versicherung

    Dr. Norbert Maubach - Schadensfall Versicherung

    Thomas Lang - Altersvorsorge, Geldanlage und

    Immobilienfinanzierung

    Hans Knops - Mietrecht

    Raimund Haack - Gesundheitswesen

    Verbraucherzentrale NRW

    Beratungsstelle Aachen

    AachenMünchener-Platz 6 (Kapuziner Karree)

    52064 Aachen

    Tel.: (02 41) 46 30 26-01

    Fax: (02 41) 46 30 26-10

    E-Mail: aachen@verbraucherzentrale.nrw

    l www.verbraucherzentrale.nrw/aachen

    Wir sind für Sie da

    Mit Rat und Tat an Ihrer Seite

    Jutta Reimnitz - Leiterin

    Ulrich Isfort - Verbraucherberater

    Maria Feldhaus - Energieberaterin

    Jutta Wedrich - Schuldner- und Verbraucherinsolvenzberaterin

    Martina Wagner - Beraterin Energiearmut

    Monika Strauch - Bürokraft Allgemeine Verbraucherberatung

    Ulrike Offermanns - Bürokraft Energieberatung

    Seite 2 | Verbraucherzentrale in Aachen | Jahresbericht 2016

    Leitung und Verbraucherberatung 2,0

    Energieberatung 1,0

    Schuldner- und Verbraucherinsolvenzberatung 0,62

    Beratung Energiearmut 0,5

    Bürokraft Allgemeine Verbraucherberatung 0,5

    Bürokraft Energieberatung 0,35

    Stellenplan

    Foto: Prisma Color Fotolabor

    WIR ARBEITEN FÜR SIE

  • Verbraucherzentrale in Aachen | Jahresbericht 2016 | Seite 3

    Online shoppen, via Smartphone bezahlen, per Mausklick einen

    Kredit aufnehmen: Verbraucherprobleme im digitalen Konsumall-

    tag bestimmten unsere Arbeit im vergangenen Jahr. Neue Themen

    und Anforderungen, ohne dass die Dauerbrenner wie Drücker an

    der Haustür oder einschüchternde Inkassoforderungen auf dem

    Rückzug gewesen wären.

    Eingebettet in das Netzwerk unserer lokalen Kooperationspartner

    haben wir viel mehr als „nur Beratung“ auf den Weg gebracht. Mit

    Vorträgen für Flüchtlingshelfer haben wir uns den Herausforde-

    rungen gestellt, die das Verbraucherleben in einer fremden Wirt-

    schaftsordnung mit sich bringt.

    Die Verbraucherzentrale hat „Schule gemacht“ und in Unterrichts-

    einheiten Rüstzeug für den Konsumalltag vermittelt. Mit dem Kom-

    missariat Vorbeugung der Polizei Aachen haben wir Fake-Shops

    enttarnt. Und gegen App-Abzocke via Smartphone wirkungsvolle

    Sicherungen voreingestellt. Öffentlichkeitswirksam haben wir

    den richtigen Dreh mitgegeben, um Heizkosten mit Thermostat-

    ventilen runterzuregeln. Mit Wissenswertem zum neuen „Konto

    für alle“ wurde der Zugang für jedermann erklärt. Mit vielen Ak-

    tivitäten war die Verbraucherzentrale ein wichtiges „Add-on“ der

    Daseinsvorsorge in unserer Stadt.

    Der Erfolg unserer Arbeit fußt ganz wesentlich auf dem Vertrauen,

    das uns Aachener entgegenbringen. Die Bilanz 2016 ist ein guter

    Anlass, dafür danke zu sagen: Unseren Kunden, aber auch Politik,

    Verwaltung, Medien und allen Kooperationspartnern, die unseren

    Einsatz für die Menschen in unserer Stadt ermöglicht haben. Auch

    2017 sind wir für alle da!

    Ihr Team der Verbraucherzentrale in Aachen Die in diesem Bericht gewählten männlichen Formen beziehen weibliche und männliche Personen mit ein.

    Zugunsten einer besseren Lesbarkeit verzichten wir auf Doppelbezeichnungen.

    Anfragen von Ratsuchenden 11.970

    - davon Allgemeine Verbraucherberatung 7.366

    - davon Schuldner- und Verbraucher- 2.919

    insolvenzberatung

    - davon Energieberatung 1.685

    Veranstaltungskontakte 4.682

    - davon Energieberatung 3.013

    Internetzugriffe auf die Startseite 9.490

    der Beratungsstelle

    Die häufigsten Verbraucherprobleme

    Finanzen 36 %

    Allgemeine Dienstleistungen 20 %

    Telefon und Internet 14 %

    Energie 12 %

    Konsumgüter 9 %

    Weiterführende Erläuterungen unter:

    l www.verbraucherzentrale.nrw/erlaeuterung

    Verbraucherzentrale in Duisburg: kurz und knapp

    2016 IM ÜBERBLICK

    Verbraucherzentrale in Aachen: kurz und knapp

    Das Termintelefon gehört in der Ver-

    braucherzentrale inzwischen zum fes-

    ten Dienstleistungsangebot: 1.084

    Aachener nutzten diesen Service

    für ihr Anliegen zu Energie- oder Fi-

    nanzthemen und konnten hierüber

    Lösungen für ihre Fragen finden.

    Der direkte Draht zur Terminverein-

    barung hat das Besetztzeichen des

    vielfach überlasteten Beratungste-

    lefons abgelöst.

  • Seite 4 | Verbraucherzentrale in Aachen | Jahresbericht 2016

    Überraschende Rechnungen, ausgekochte Abzocke. Ob Kunden

    in der Warteschleife oder Absturz für Verbraucherrechte: Die

    Verbraucherzentrale war 2016 Anlaufstelle bei enttäuschten

    Geschäftsbeziehungen.

    MARKT UND RECHT

    Achtung: Täuschend echt! Warnung vor Online-Fake-Shops

    Ob Handtaschen, Designer-Klamotten, High-Tech-Trendprodukte

    oder Marken-Uhren: Im Internet werben Shops mit verlockenden

    Waren zum Schnäppchenpreis. Doch längst nicht immer kom-

    men sie nach der Onlinebestellung beim Käufer an. Und die Zah-

    lung war oft gegen Vorkasse erfolgt. Unter dem Motto „Achtung!

    Täuschend echt!“ haben Verbraucherzentrale und Landeskrimi-

    nalamt Ende 2016 der grassierenden Betrugsmasche den Kampf

    angesagt.

    Sie hatten gemeinsam einen „Steckbrief“ erstellt, um Indizien

    für Fake-Shops zu erkennen: Kundenunfreundliche Zahlungs-

    arten, fehlende allgemeine Geschäftsbedingungen oder keine

    Angaben zu Widerrufsmöglichkeiten; auch an Hinweisen auf ver-

    trauenswürdige Gütesiegel mangelt es zumeist.

    Allerdings: Selbst für Experten ist kaum auf den ersten Blick

    auszumachen, ob beim Online-Anbieter alles echt oder nur

    täuschend echt ist. Denn durch professionelles Kopieren oder

    Fälschen gleicht der Fake fast dem Original. Doch nicht nur bei

    der vorbeugenden Fahndung nach Fake-Seiten gab es Unterstüt-

    zung. Auch für Reingefallene wurde eine Checkliste aufgelegt,

    um die Schäden durch diese Masche zu minimieren. So prüften

    die Beratungskräfte mögliche rechtliche Schritte. Und die Polizei

    nahm Strafanzeige wegen Betrugs entgegen. Durch gemeinsame

    Die Verbraucherzentrale NRW forderte, dass bei Ab-

    schluss eines Mobilfunkvertrags die Drittanbietersper-

    re vom Provider zwingend voreingestellt werden muss.

    Denn die hat sich bisher als untaugliches Instrument

    erwiesen, weil viele Smartphone-Nutzer diese Möglich-

    keit gar nicht kennen und Mobilfunkfirmen darüber auch

    nicht deutlich informieren. Außerdem müsse künftig in

    Rechnungen klar benannt werden, wer Inhaber von strit-

    tigen Rechnungsposten und damit Ansprechpartner ist.

    Medienarbeit haben Verbraucherzentrale und das Kommissariat

    Vorbeugung der Polizei Aachen darüber hinaus vor den Tücken

    täuschend echter Shops gewarnt.

    Abzocke per Smartphone Unbemerkt Kasse gemacht

    Ein unbedachter Klick aufs Schließen-Fenster – und die Kosten-

    falle beim Smartphone schlug zu. Denn bei Anwendungen wie

    Wettervorhersagen, Rezepten oder Spielen wurden Nutzer nicht

    nur mit Infos, Service oder Unterhaltung versorgt. Vielmehr ge-

    nügte das arglose Tippen auf das mitgelieferte Werbebanner

    oder auf eine sich öffnende Internetseite, um unbeabsichtigt

    ein kostenpflichtiges Abo zu aktivieren. Von dem angeblichen

    Vertragsabschluss hatten die Betroffenen erst erfahren, als das

    Abo-Entgelt einfach über die monatliche Mobilfunkrechnung ab-

    gebucht worden war.

    Zum Weltverbrauchertag am 15. März hat die Verbraucherzent-

    rale hilfreiche Tipps an die Hand gegeben, um Abbuchungen mit

    der Telefonrechnung durch unbekannte Dritte abzustellen.

    Statt gratis, günstig oder gewonnen: Überraschende Rechnungen

    Mal winkt eine Fitnessuhr als Gratisgeschenk, mal lockt ein Ge-

    winnspiel zu Routenplanern im Internet. Andernorts preist eine

    Onlineplattform unschlagbare Schnäppchen aus oder sind ver-

    meintliche Gratis-Kochrezepte nur einen Mausklick entfernt. Fast

    immer gemeinsame Zutat: Geschickte Täuschung, damit arglose

    Nutzer kostenpflichtige Bestellungen vornehmen oder in unge-

    wollte Abos tappen.

    Hintergrund: Nicht immer wurden Internetnutzer – wie gesetz-

    lich vorgeschrieben – vor dem Kauf über den Gesamtpreis infor-

    miert. Außerdem war auf der Schaltfläche (Button), mit der die

    Bestellung abgegeben wurde, nicht immer eindeutig erkennbar,

    dass sich der Käufer zu einer Zahlung verpflichtet. Die Verbrau-

    cherzentrale klärte auf, dass andernfalls kein Vertrag zustande

    kommt und der Kunde nicht zahlen muss.

    Partnervermittlung: Ein Herz für Lockvögel?

    Millionen Singles suchen nach einem Partner. Aber ob sich ein-

    same Herzen beim Aufspüren von Traummann oder -frau Online-