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  • medianet.at

    automotive business

    Tolle Performance BASF mit rasantem Wachstum im Automobilbereich 82

    In der Poleposition Porsche in J. D. Power-Qualittsstudie top 83

    Pick-up? Crossover? Nissan geht mit dem Navara ber Grenzen 86

    Axalta-Studie Wei ist vor Silber die beliebteste Autofarbe der Welt 87

    Freitag, 11. Dezember 2015 Cover 81

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    Goldene Gegenwart, aber die Zukunft scheint unsicherDer florierenden deutschen Autoindustrie soll laut VDA und dem CAM-Institut in Zukunft deutlich mehr Gegenwind entgegenschlagen. 84

    Mehr Stauraum gefordert Autofahrer wnschen sich mehr Platz.

    Zuversichtlich in die Zukunft Maserati will mit neuen Modellen und neuen Technologien weiter wachsen.

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    Heimo EggerNeuer Mazda Austria-Chef

    Heimo Egger wird neuer Geschftsfhrer des sterreichi-

    schen Mazda-Importeurs und folgt damit auf Gnther Kerle, der kommenden April seine Pension antritt. Egger kam

    1998 zu Mazda und baute vom Klagenfurter Unternehmenssitz das Geschft mit Autos und Er-satzteilen in Sdosteuropa auf.

    Dieter ZetscheNeuer ACeA-Chef

    Daimler-Chef Dieter Zetsche wird 2016 Prsident des euro-pischen Hersteller verbands

    ACEA. Zetsche folgt auf Renault/Nissan-Chef

    Carlos Ghosn, der das Amt 2015 innehatte.

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  • medianet.at82 HERSTELLER & ZULIEFERER Freitag, 11. Dezember 2015

    Von Moritz Kolar

    WIESBADEN. Innovativ zu sein be-deutet, sich immer wieder neuen Herausforderungen zu stellen. Es setzt voraus, sich nicht an Dogmen festzuklammern, sondern sich mit fortschrittlichen Lsungen immer wieder selbst neu zu erfinden ei-ne Strategie, wie sie Maserati kon-sequent verfolgt und wie sie die in den vergangenen drei Jahren vorge-stellten Neuerungen unter Beweis stellen. So entstanden bei Maserati Automobile in neuen Fahrzeugseg-menten, die mit neuartigen techni-schen Konzepten aufwarten, wie sie

    Maserati-Kunden in der Vergangen-heit nie verlangten und die trotz-dem binnen kurzer Zeit zum festen Markenbestandteil wurden.

    Koop mit Magna PowertrainEin gutes Beispiel fr diesen Wan-del ist das intelligente Allradsys-tem Q4, das in Kooperation mit Magna Powertrain in Steyr ent-stand. Zum allerersten Mal knnen Maserati-Modelle ihre Kraft ber alle vier Rder auf die Strae brin-gen; das sorgt fr bessere Traktion und damit fr mehr Sicherheit und hhere Performance. So wird die Alltagstauglichkeit der Fahrzeuge

    deutlich gesteigert, speziell auch im Winterbetrieb.

    Neue KundenansprcheDie eigentliche technische Innova-tion liegt dabei darin, dass Q4 erst im Bedarfsfall in Sekundenbruch-teilen die Kraft auf die Vorderrder leitet. Ansonsten bleibt der betont agile, durch den Hinterradantrieb begnstigte Charakter der Masera-ti-Fahrzeuge erhalten.

    hnlich wegweisend ist der Die-selantrieb, der fr die Sportlimou-sinen Ghibli und Quattroporte er-hltlich ist. Bis vor Kurzem wre es undenkbar gewesen, dass hoch-

    kartige Sportwagen mit Diesel-motoren ausgestattet wren. Doch die vernderten Kundenansprche bewogen Maserati zum Umdenken: Selbst Vielfahrer mssen jetzt nicht mehr auf die Markenfaszination verzichten, knnen aber trotzdem im Ghibli Diesel mit 4,9 Litern pro 100 Kilometer unterwegs sein.

    Dass Maserati noch nie an Dog-men beim Antrieb festhielt, zeigt die Historie, in der es von 4- ber 6- und 8- bis zu 12- und 16-Zy-lindermotoren alles gab, und die Gegenwart: Die aktuellen Benzin-triebwerke mit Hochdruckeinsprit-zung und Twin-Turbo-Technologie sind wirtschaftlicher und sportli-cher denn je. Mit 390 kW (530 PS) ist der aktuelle Quattroporte GTS der strkste Maserati aus Serien-produktion aller Zeiten.

    Erweitertes ModellprogrammVernderungen beziehen sich bei Maserati nicht nur auf die techni-sche Ausstattung der Fahrzeuge, sondern auch auf das Konzept der Modelle. Maserati erfand mit dem ersten Quattroporte die Kategorie der Sportlimousinen. Heute ist das Modellprogramm noch ein Stck-chen breiter, denn mit dem neuen Ghibli betrat die Marke auch das Segment der Premium-Business-Limousinen.

    Im Frhjahr 2016 wird Maserati nun mit dem Levante das erste SUV der Marke vorstellen. Ungeachtet aller segmenttypischen Attribute wird er die klare Maserati-Hand-schrift aufweisen in stilistischer, technischer und auch fahrdynami-scher Hinsicht.

    Neue Produkte fr neue Kufer-gruppen erfordern auch Innovati-onen in ganz anderen Bereichen, zum Beispiel beim Vertrieb. So wuchs das Handels- und Service-netz weltweit und natrlich auch in sterreich mit beispielsweise der Pappas Gruppe in Salzburg und Wien.

    Zum hohen Premium-Anspruch der Marke passen zudem die ma-geschneiderten Leasing-Angebote, zudem gibt Maserati als einziger Premium-Anbieter eine dreijhrige Garantie auf Neuwagen.

    Die Devise: Immer in Bewegung seinMaserati gibt Vollgas: Mit neuen Modellen und neuen Technologien bleibt das Unternehmen seinem hohen Anspruch treu und erfindet sich trotzdem neu.

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    LUDWIGSHAFEN. Die Geschf-te laufen gut, der deutsche Che-mieriese BASF will aber trotzdem mehr und seinen Umsatz in der Autoindustrie jhrlich weiter um fnf Prozent steigern. Damit wr-de der Zulieferer schneller als die Auto branche wachsen. Das Unter-nehmen setzt bei seiner Wachs-tums-Strategie auf neue Produkte wie einen Vier-Wege-Katalysator und auf neue Abgasvorgaben in Europa und den USA, die ab 2017 kommen.

    Batteriematerialien im FokusStrenge Vorschriften werden der BASF helfen, sagte das fr Kata-lysatoren, Lacke und Nordamerika zustndige Vorstandsmitglied Way-ne T. Smith den Nachrichtenagen-turen dpa und dpa-AFX.

    Die Zahl der Autos wuchs nach seinen Angaben im Schnitt der ver-gangenen Jahre um drei Prozent, in diesem Jahr hlt er ein Plus von ein bis zwei Prozent fr mglich.

    Groe Hoffnungen setzt der weltgrte Chemiekonzern weiter auf Batteriematerialien fr Elekt-roautos. In einem US-Prozess um angeblich verletzte BASF-Patente fr solche Produkte erwartet Smith fr 2016 das Urteil.

    Nach seinen Angaben macht BASF einen Umsatz von neunein-halb Milliarden Euro mit der Auto-industrie, der wichtigsten Branche fr die BASF.

    Smith besttigte auerdem, dass BASF verschiedene Mglichkei-ten fr ihr Industrielack-Geschft prft. Der Chemieriese will sich von seinem Geschft mit Spezial-

    Lacken zur Beschichtung von Stahl oder Aluminium trennen.

    Die Sparte Coil Coatings knnte dem Ludwigshafener Konzern laut der Meinung von Experten zwi-schen 400 und 500 Mio. Euro ein-bringen.

    Verkauf an Konkurrenz?Die Metall-Lacke finden sich etwa auf Khlschrnken, Jalousien und auf ganzen Hausfassaden. Die bes-ten Chancen wrden Konkurrenten aus der Lack-Branche eingerumt, da BASF die Produktionsanlagen nicht mitverkaufen wolle, hie es in Verhandlungskreisen. In der Branche sind etwa Akzo Nobel, die US-Konzerne PPG Industries und Sherwin-Williams sowie die japa-nischen Unternehmen Kansai Paint und Nippon Paint aktiv. (red)

    WachstumsstrategieBASF will von den immer strengeren Abgasvorgaben profitieren und sein Geschft im Automobilbereich weiter ausbauen.

    Aktuell macht BASF im Automobilbereich einen Umsatz von rund 9,5 Mrd. Euro.

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    Neustart in der SUV-Klasse: Im kommenden Jahr will Maserati mit dem Levante eine weitere Modellklasse erobern.

    REnaULT-nISSan

    Nissan will seinen Anteil aufstockenBOULOGNE-BILLANCOURT/YOKOHAMA. Nissan will ei-nem Zeitungsbericht zufolge den Einfluss der franzsischen Regierung auf die Allianz mit Renault begrenzen. Dazu strebe der japanische Autobauer einen Anteil an Renault von mindes-tens 25 Prozent an. Nach japa-nischem Unternehmensrecht wrde Renault somit Stimm-rechte bei Nissan verlieren.

    Im April dieses Jahres war ein Machtkampf zwischen der franzsischen Regierung und Renault-Nissan-Chef Carlos Ghosn ausgebrochen. Damals erhhte die Regierung in Paris berraschend ihren Anteil an Renault auf 19,7 Prozent und sicherte sich doppelte Stimm-rechte. Das stie in Japan auf Ablehnung. Renault hatte Nis-san 1999 vor der Fast-Pleite gerettet. (APA)

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    Weiter auf RekordkursWASHINGTON. Der US-ameri-kanische Neuwagenmarkt ist weiter im Aufwind. Obwohl der November historisch ein eher schwacher Monat ist, durfte sich Branchenriese Fiat Chrys-ler Automobiles ber ein Ver-kaufsplus von drei Prozent und damit den 68. Monat mit einem Anstieg in Folge freuen.

    US-Marktfhrer GM brachte 1,5 Prozent mehr Wagen an die Kundschaft, Ford konnte um 0,3 Prozent zulegen. Whrend Toyota und Nissan Anstiege von 3,4 und 3,8 Prozent mel-deten, sanken die Verkufe bei Honda um 5,2 Prozent und bei VW um 24,7 Prozent.

    Damit bleibt der US-Auto-markt weiter auf Rekordkurs: 2015 drfte allen Prognosen zufolge die Marke von 18 Mio. verkauften Wagen geknackt und damit das beste Ergebnis seit 15 Jahren erreichen wer-den. (APA)

  • medianet.at Freitag, 11. Dezember 2015 Hersteller & Zulieferer 83

    Von Jrgen Zacharias

    STUTTGART. Schlechte und gute Nachrichten fr Porsche: Whrend der VW-Dieselskandal um geflsch-te Abgaswerte auch den Sportwa-genbauer in Bedrngnis bringt (von den entsprechenden US-Ermittlun-gen sollen auch insgesamt 13.000 Cayenne-Modelle betroffen sein), darf sich Porsche auch ber neue Verkaufsrekorde und Qualitts-Bestnoten freuen.

    China mit grtem VerkaufsplusBis Ende Oktober verkaufte die Stuttgarter VW-Tochter rund 192.000 Fahrzeuge und damit gut ein Viertel mehr als im Vorjahres-zeitraum. Schon jetzt ist damit der Absatz des gesamten vergangen