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  • Statistik

    Analytikreport der Statistik

    Analyse des Arbeits- und Ausbildungs- stellenmarktes für unter 25-Jährige

    in Schleswig-Holstein im Oktober 2012

  • Analyse des Arbeits- und Ausbildungsstellenmarktes für unter 25-Jährige in Schleswig-Holstein

    Inhaltsverzeichnis

    Kategorie Tabelle Grafiken - Analyse -Methodische Hinweise 1 2

    1.2 Bildungsbeteiligung Jüngerer 3 4

    5 6

    7 8

    9 10

    11 12

    13 14

    15 16

    3.2 Arbeitslose Jüngere in den Bundesländern 17 18

    3.3 Entwicklung der Arbeitslosigkeit Jüngerer nach Strukturmerkmalen in Schleswig-Holstein 19 20

    21 22

    23 24

    25 26

    27 28

    29 30

    4.2 Abgang Jüngerer aus Arbeitslosigkeit 31 32

    4.3 Betroffenheit und Verbleib in Arbeitslosigkeit für Jüngere 33 34

    35 36

    37 38

    39 40

    41 42

    43 44

    45 46

    47 48

    49 50

    Herausgeber: Redaktion:

    Statistik der Bundesagentur für Arbeit Jürgen Postler 0911-511-3401 E-Mail: Statistik-Service-Nordost@arbeitsagentur.de Dr. Henning Schridde 0911-511-3402

    Zitierhinweis: Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Analyse des Arbeits- und Ausbildungsstellenmarktes für unter 25-Jährige in Schleswig-Holstein, Oktober 2012

    © Statistik der Bundesagentur für Arbeit

    2.5 Sozialversicherungspflichtig beschäftigte Jüngere nach Strukturmerkmalen in Schleswig-Holstein

    Thema

    2.1 Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte nach Alter in Schleswig-Holstein

    2.2 Sozialversicherungspflichtig beschäftigte Jüngere in den Bundesländern

    2.3 Beschäftigungsquoten Jüngerer in Schleswig-Holstein

    2.4 Beschäftigungsquoten Jüngerer in den Bundesländern

    1.1 Rahmendaten zum Kräfteangebot Jüngerer

    3.1 Arbeitslose Jüngere in Schleswig-Holstein

    3.4 Arbeitslosenquoten Jüngerer in Schleswig-Holstein

    3.5 Arbeitslosenquoten Jüngerer in den Bundesländern

    3.6 Arbeitslose Jüngere nach Rechtskreisen in Schleswig-Holstein

    3.7 Arbeitslosigkeit u. Leistungsbezug von Arbeitslosengeld (Alg) u. Arbeitslosengeld II (eHb) von Jüngeren

    5. Arbeitsmarktpolitik

    6. Ausbildungsstellenmarkt

    1. Rahmenbedingungen

    3. Arbeitslosigkeit

    2. Beschäftigung

    4. Zugang in und Abgang aus Arbeitslosigkeit

    6.6 Ausbildungslücke in den Bundesländern

    5.1 Beteiligung Jüngerer an wichtigen aktiven arbeitsmarktpolitischen Instrumenten (Bestand)

    6.1 Gemeldete Bewerber für Berufsausbildungsstellen in Schleswig-Holstein

    6.2 Gemeldete Bewerber für Berufsausbildungsstellen in den Bundesländern

    6.3 Gemeldete Berufsausbildungsstellen in Schleswig-Holstein

    5.2 Beteiligung Jüngerer an wichtigen aktiven arbeitsmarktpolitischen Instrumenten (Zugang)

    6.4 Gemeldete Berufsausbildungsstellen in den Bundesländern

    6.5 Ausbildungslücke in Schleswig-Holstein

    4.1 Zugang Jüngerer in Arbeitslosigkeit

  • Analyse des Arbeits- und Ausbildungsstellenmarktes für unter 25-Jährige in Schleswig-Holstein

    Überblick im Oktober 2012

    © Statistik der Bundesagentur für Arbeit

    Arbeitslosigkeit:

    Konjunktur Die deutsche Wirtschaft bewegt sich trotz der ungünstigen Bedingungen im europäischen Umfeld bisher noch auf einem flachen Wachstumspfad. Zum Jahresende dürfte es aber schwerer werden, sich dem Sog der europäischen Rezession zu entziehen. Der Arbeitsmarkt reagiert weiter vergleichsweise robust auf die Konjunktureintrübung, Auswirkungen sind aber zu erkennen.

    Sozialversicherungspflichtige Beschäftigung:

    Abgang von Arbeitslosen in Erwerbstätigkeit:

    Abgang von Arbeitslosen in Nichterwerbstätigkeit:

    Kräfteangebot Arbeitsmarkt: Das Kräfteangebot von Jüngeren dürfte kurzfristig konstant bleiben. Bevölkerungs- und Schulabgängerzahlen stabilisierten sich zuletzt, die Erwerbsneigung stieg geringfügig an. Ausbildungsstellenmarkt: Die Zahl der Schulabgänger hat 2011 in Schleswig-Holstein abgenommen.

    Einsatz arbeitsmarkt- politischer Maßnahmen:

    Kräftenachfrage Arbeitsmarktpolitik ("Fördern und Fordern")

    Zugang von Arbeitslosen aus Erwerbstätigkeit:

    Berufsausbildungsstellen:

    Ausbildungslücke:

    Bewerber für Berufsaus- bildungsstellen:

    Im 1. Quartal 2012 - jüngere Daten liegen nicht vor - gab es im Vorjahresvergleich einen Anstieg von 452 oder 0,4%.

    gegenüber Vorjahr: -6,2%

    gegenüber Vormonat: -926; saisonbereinigt: +6 im Vergleich zum Vorjahr: -286 oder -2,9% auf 9.538

    gegenüber Vorjahr: -5,1%

    gegenüber Vorjahr: -4,7%

    bis September: 0,3% weniger Stellen gemeldet als im Vorjahreszeitraum; im September: 28,6% mehr unbesetzte Stellen als im Vorjahr.

    im September: 150 mehr unversorgte Bewerber als unbesetzte Stellen. im Vorjahr: 48 mehr unversorgte Bewerber als unbesetzte Stellen.

    bis September: 9,2% mehr gemeldete Bewerber als im Vorjahreszeitraum; im September: 40,8% mehr unversorgte Bewerber als im Vorjahr.

    Für Juli - jüngere endgültige Werte liegen nicht vor - errechnen sich im Vorjahresvergleich in fast allen Kategorien Rückgänge, am deutlichsten im Bereich Berufswahl und Berufsausbildung.

  • Analyse des Arbeits- und Ausbildungsstellenmarktes für unter 25-Jährige in Schleswig-Holstein

    1.1 Rahmendaten zum Kräfteangebot Jüngerer

    Schleswig-Holstein

    Demographie - Istwerte Jüngerer Schulabgängerprognose Erwerbsquoten Jüngerer - in % -

    Schleswig-Holstein

    1993 132.821 188.109 2010 45.106 1.064.876 1.232.522 1993 30,5 73,8

    1994 131.622 172.150 2011 43.929 1.091.299 1.240.338 1994 31,9 76,6

    1995 133.928 160.895 2012 43.956 1.056.229 1.210.879 1995 33,1 74,1

    1996 135.776 151.874 2013 44.118 1.100.699 1.245.519 1996 32,9 74,7

    1997 138.010 146.362 2014 43.683 1.027.481 1.177.177 1997 33,6 74,5

    1998 138.872 144.290 2015 43.477 1.015.875 1.172.262 1998 30,4 75,2

    1999 139.954 142.759 2016 51.180 1.007.411 1.168.267 1999 31,6 75,6

    2000 139.604 144.350 2017 42.626 986.562 1.149.243 2000 30,1 72,3

    2001 141.334 146.198 2018 41.608 961.897 1.123.180 2001 32,0 74,5

    2002 144.446 148.456 2019 40.588 947.172 1.107.427 2002 29,1 73,8

    2003 149.523 148.340 2003 31,5 77,8

    2004 154.473 148.029 2004 30,5 73,8

    2005 160.090 146.443 2005 32,4 73,0

    2006 162.699 146.469 2006 33,5 73,2

    2007 163.510 148.610 2007 35,9 73,4

    2008 161.845 152.253 2008 33,8 73,3

    2009 159.371 155.580 2009 33,8 72,4

    2010 155.377 159.571 2010 32,0 73,4

    2011 154.270 160.790 2011 33,6 74,7

    © Statistik der Bundesagentur für Arbeit Seite 1 von 50

    Bevölkerung am 31.12. nach Fort- schreibung Statistisches Bundesamt (StaBu).

    Oktober 2012

    Jahr

    Statistisches Bundesamt, Kultusministerkonferenz der Länder (KMK). Als Abgänger gelten in dieser Tabelle diejenigen Schüler/innen, die aus Hauptschulen, Schularten mit mehreren Bildungsgängen, Realschulen, Gymnasien, Integrierten Gesamtschulen, Freien Waldorfschulen, Sonderschulen, Berufsfachschulen, Fachoberschulen, Fachgymnasien und Kollegschulen ohne oder mit Hauptschulabschluß, mit Realschul- oder gleichwertigem Abschluss sowie mit Fachhochschulreife, allgemeiner oder fachgebundener Hochschulreife entlassen werden.

    Schleswig-Holstein

    Jahr 15- bis unter 20-Jährige

    20- bis unter 25-Jährige

    Jahr

    Mikrozensus des Statistischen Bundesamtes: Ergebnisse beziehen sich bis einschließlich 2004 auf März, April oder Mai. Ab 2005 handelt es sich um einen Jahresdurchschnitt gemäß ILO-Konzept.

    Schleswig-Holstein Westdeutschland Deutschland15- bis unter 20-Jährige

    20- bis unter 25-Jährige

  • Analyse des Arbeits- und Ausbildungsstellenmarktes für unter 25-Jährige in Schleswig-Holstein

    1.1 Rahmendaten zum Kräfteangebot Jüngerer

    Demographie - Ist-Werte Jüngerer - in Tausend -

    Schulabgängerprognose für Schleswig-Holstein - in Tausend -

    Erwerbsquoten Jüngerer - in % -

    © Statistik der Bundesagentur für Arbeit Seite 2 von 50

    Oktober 2012

    Das Kräfteangebot von Jüngeren dürfte kurzfristig konstant bleiben bzw. sich nur leicht rückläufig entwickeln: 1) Die Zahl der Schulabgänger wird sich nach der Prognose in Schleswig-Holstein in den kommenden Jahren auf niedrigerem Niveau stabilisieren. 2) Die Bevölkerungsgruppe der 15- bis unter 20-Jährigen ist seit 2007 rückläufig. Nach Vorausberechnungen des Statistischen Bundesamtes für Deutschland wird diese Bevölkerungsgruppe auch in den nächsten Jahren erheblich kleiner werden. Dieser Rückgang wird - zeitverzögert - auch bei den 20- bis unter 25-Jährigen eintreten. 3) Die Erwerbsneigung junger Menschen im Alter von 15 bis unter 20 Jahren hat im Jahr 2011 wieder zugenommen. Der Anstieg in 2005 bis 2007 dürfte teilweise mit Umstellungen im Erhebungsverfahren des Mikrozensus zusammenhängen, die zu einer besseren Erfassung von geringfügiger Beschäftigung führte. In der Gruppe der jungen Erwachsenen im Alter von 20 bis unter 25 Jahren sind seit 2004 relativ konstante Erwerbsquoten zu beobachten, die zuletzt wieder angestiegen sind.

    Das Arbeitskräfteangebot wird von der Bevölkerungsstärke und der Erwerbsneigung bestimmt. Veränderungen bei der Beschäftigung und Arbeitslosigkeit nach Altersgruppen sind immer auch