27.05.20141 Betriebliches Gesundheitsmanagement:

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  • 27.05.20142 Betriebliches Gesundheitsmanagement: Unter betrieblichem Gesundheitsmanagement wird das systematische und nachhaltige Bemhen um die gesundheitsfrderliche Gestaltung von Strukturen und Prozessen und um die gesundheitsfrderliche Befhigung der Beschftigten verstanden. Von Einzelmanahmen der Gesundheitsfrderung unterscheidet es sich durch die Integration in die Betriebsroutinen und ein kontinuierliches Betreiben der vier Kernprozesse Diagnostik, Planung, Interventionssteuerung und Evaluation. (Expertenkommission: Zukunftsfhige betriebliche Gesundheitspolitik, 2004:113 hrsg. Von Bertelsmann Stiftung Hans-Bckler-Stiftung)
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  • 27.05.20143 Betriebliches Gesundheitsmanagement: Grundprinzipien bGM bGM kann nur ein gemeinsames Projekt (Arbeitnehmer / Arbeitgeber) sein. => Partizipation der Mitarbeiter Dauerhafter Prozess Zielgruppe: alle Mitarbeiter eines Unternehmens, nicht nur Risikogruppen Integration von bGM in betriebliche Prozesse und Strukturen verhaltens- und verhltnisorientiert Durchlaufen der vier Kernprozesse
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  • 27.05.20144 Betriebliches Gesundheitsmanagement: Was sind Verhltnisorientierte Manahmen? Vernderungen konkreter Belastungen die aus technischen oder organisatorischen Merkmalen der Arbeit resultieren. Hhenverstellbare Schreibtische Ausreichende Beleuchtung Familienfreundliche Dienstplangestaltung u.s.w.
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  • 27.05.20145 Betriebliches Gesundheitsmanagement: Was sind Verhaltensorientierte Manahmen? Gesundheitsrelevantes Verhalten der Mitarbeiter strken, so dass die Bewltigung von Belastungen verbessert wird Rckenschule Fitnesstraining Zeit- und Selbstmanagement Raucherentwhnung Stressmanagement u.s.w.
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  • Betriebliches Gesundheitsmanagement: Diagnose systematische Erfassung der gesundheitlichen Situation Interventionsplanung systematische Vorbereitung von Manahmen Intervention systematische Durchfhrung & Steuerung gesundheitsbezogener Manahmen Evaluation systematische Bewertung von Strukturen, Prozessen & Ergebnissen 27.05.20146
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  • 7 Betriebliches Gesundheitsmanagement: Analyse der betrieblichen Gesundheitssituation: Mitarbeiterbefragung ggf. Mitarbeiter-/Personalgesprche Arbeitsmedizinische Vorsorgeuntersuchungen Gefhrdungsanalysen Arbeitsplatzbegehungen Betriebliche Fehlzeiten Fluktuation Personaldaten (z.B. Alter) Arbeitszeitanalyse Arbeitsunflle Daten aus Verbandbchern u.s.w.
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  • 27.05.20148 Betriebliches Gesundheitsmanagement: Was sind Merkmale einer gesunden Organisation? Partnerschaftlicher Fhrungsstil Gemeinsam gelebte berzeugungen, Werte, Regeln Vertrauen und gegenseitige Hilfe / Untersttzung Transparenz von Entscheidungen Partizipationsmglichkeiten und Handlungsspielrume hochentwickeltes System von Weiterbildung gute, abteilungsbergreifende Zusammenarbeit wenig intensive Konflikte zwischen Management und Mitarbeitern geringe Fluktuation
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  • 27.05.20149 Betriebliches Gesundheitsmanagement: Welche weitere Schritte sind wichtig? Projektmanagement Manahmeplan Eingliederungsmanagement gesetzliche Verpflichtung seit dem 01.05.2004 84 Abs. 2 SGB IX (Rehabilitationsrecht) Sind Beschftigte innerhalb eines Jahres lnger als sechs Wochen ununterbrochen oder wiederholt arbeitsunfhig, klrt der Arbeitgeber die Mglichkeit, wie die Arbeitsunfhigkeit mglichst berwunden werden und mit welchen Leistungen oder Hilfen erneuter Arbeitsunfhigkeit vorgebeugt und der Arbeitsplatz erhalten werden kann.
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  • Konfliktmanagement / Konfliktbewltigung 27.05.201410
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  • Konfliktmanagement / Konfliktbewltigung Unter Konfliktmanagement sind Manahmen zur Verhinderung einer Eskalation oder einer Ausbreitung eines bestehenden Konfliktes zu verstehen. Dazu zhlen insbesondere die Konfliktberatung und die Mediation (Vermittlung). 27.05.201411
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  • Konfliktmanagement / Konfliktbewltigung Konfliktsymptome: Verschlechterung der Kommunikationsbeziehung Entstehung verstrkter Eifersucht Steife und frmliche Kommunikation Zunehmende Feinseligkeiten/Sticheleien Streit ber Kleinigkeiten Bei Problemen wird der Schuldige, nicht die Lsung gesucht Verstrktes Berufen auf Richtlinien und Anweisungen Verschlechterung der Arbeitsmoral Effektivitt der Arbeit sinkt 27.05.201412
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  • Konfliktmanagement / Konfliktbewltigung Typische Konfliktmechanismen: Projektion negativer Eigenschaften auf den Konfliktpartner Laufend werden neue Einzelheiten, Fakten, Themen in den Konflikt eingebracht Vertauschen von Ursache und Wirkung von Handlungen Zusammenhnge werden stark vereinfacht Einbeziehen Dritter Drohungen 27.05.201413
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  • Konfliktmanagement / Konfliktbewltigung Positive Funktionen von Konflikten: Verhinderung von Stagnation Wurzel von Vernderungen Abgrenzung von Gruppen (Identittsfindung, -festigung) Neugier und Interesse werden angeregt Medium fr das Finden/Definieren von Problemstellungen und von Lsungen 27.05.201414
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  • Konfliktmanagement / Konfliktbewltigung Positive Konfliktgesprchsfhrung 1.Bereiten Sie Ihr Gesprch ggf. vor (schriftlich) 2.Sprechen Sie den Konflikt an 3.Kontrollieren Sie dabei Ihre Erregung 4.Sprechen Sie offen, ber das, was Sie bewegt 5.Streben Sie eine gemeinsame Problemlsung an 6.Treffen Sie Vereinbarungen 7.Sehr wichtig zum Schluss: verarbeiten Sie das Gesprch fr sich persnlich 27.05.201415
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  • Konfliktmanagement / Konfliktbewltigung Verhalten im Gesprch 1.Hren Sie aufmerksam und geduldig zu 2.Nehmen Sie Ihren Gesprchspartner ernst, mit all seinen Gefhlen und Gedanken 3.Ermuntern Sie zu freiem, offenen Reden 4.Bewerten oder verurteilen Sie keinesfalls das Gesagte 5.Bleiben Sie geduldig und ausfhrlich 6.Zeigen Sie, dass Sie sich mit dem anderen beschftigen (z.B. zugewandte Gesprchshaltung) 27.05.201416
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  • Konfliktmanagement / Konfliktbewltigung Umgang mit Aggressionen im Gesprch Tief durchatmen, Schrecksekunde einhalten Eigene, echte Betroffenheit zeigen Nach den Grnden fragen (ernstnehmen) Danken fr die Chance, zu wissen, was falsch luft und fr die Chance, das rgernis zu beseitigen Ruhig bleiben Gefhle des Anderen spiegeln: z.B.: Sie sind verrgert, weil... Die eigenen Gefhle beschreiben Keinesfalls abblocken Eventuell einen geeigneteren Zeitpunkt fr das Gesprch vorschlagen 27.05.201417
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  • Konfliktmanagement / Konfliktbewltigung Meine Einstellung zu Konflikten beeinflusst: Meine Wahrnehmung: Erkenne ich Konflikte rechtzeitig? Verdrnge/verleugne ich Konfliktsignale? Meine Gefhle: Reagiere ich ngstlich, hilflos, aggressiv? Stelle ich mich mutig dem Konflikt? Mein Verhalten: Gehe ich den Konflikt offen, aktiv, kooperativ an? Weiche ich den Konflikten aus? 27.05.201418
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  • Konfliktmanagement / Konfliktbewltigung Kreislauf der Konfliktbewltigung: 27.05.201419 Vorerfahrungen fhren zu meiner Einstellung zu Konflikten diese wiederum fhren zu meiner Wahrnehmung von Gefhlen, Verhalten, welche Einflu haben auf meine Konflikthandhabung - Erfolgreich oder nicht erfolgreich
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  • Konfliktmanagement / Konfliktbewltigung Zum Schluss ist es manchmal nicht schlecht, das Ergebnis eines Konfliktgesprches zu dokumentieren. Bei Eskalation immer eine dritte Person hinzuziehen! Ziel muss immer sein den Konflikt zu bewltigen und einen gangbaren Weg zu finden! 27.05.201420
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  • Konfliktmanagement / Konfliktbewltigung 27.05.201421
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  • Konfliktmanagement / Konfliktbewltigung 27.05.201422
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  • Konfliktmanagement / Konfliktbewltigung The End! 27.05.201423